Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 7 › Seite 55
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-11-28, Seite 55
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könnt. Sie thaten, wie ihnen befohlen war, und nachdem sie erfahren hatten, daß Nonnus in der Kirche des heiligen Märtyrers Julianus*) seine Herberge habe, kehrten sie zu der Schauspielerin zurück. Diese schrieb auf der Stelle folgenden Brief an ihn:
„Dem frommen Jünger Christi, Nonnus, eine Sünderin und Schülerin des Satans. Ich habe von Deinem Gott gehört, daß er den Himmel verlassen hat, und herabgekommen ist auf die Erde, um die Sünder selig zu machen,**) ja daß Er, zu welchem nicht einmal die Cherubim aufzublicken wagen, sich so sehr erniedriget hat, daß er den Zöllnern sich nahte, und mit den Sündern Umgang pflegte. Darum wirst Du, mein Herr! der Du schon so weit vorgerückt bist in der Heiligung und, obgleich Du JEsum Christum, der des samaritischen Weibes am Brunnen †) sich so gnädig annahm, mit leiblichen Augen noch nicht geschaut hast, doch Sein wahrer Verehrer und Jünger bist, wie ich von vielen Christen versichern hörte, — Du wirst mich gewiß nicht verschmähen, die ich durch Dich den Heiland kennen zu lernen wünsche, und durch Dich tüchtig gemacht werden möchte, einst Sein heiliges Antlitz zu schauen.“
Hierauf schrieb Bischof Nonnus zurück: „Wer Du auch seiest, Gott kennet Dich; Dein ganzer Wandel und Deine Gesinnung ist offenbar vor Ihm. Jedoch sage ich Dir, führe mich Schwachen in keine Versuchung; denn ich bin ein sündiger Mensch. Ist Dein Verlangen nach dem wahren Glauben und nach gottgefälliger Rechtschaffenheit echter Art, und verlangst Du mich deswegen zu sprechen, so mag es geschehen zu einer Zeit und an einem Ort, wo die übrigen Bischöfe dabei sind, aber allein kann ich Dich nicht sprechen.“ ††)
Kaum hatte sie diesen Brief gelesen, so machte sie sich voll Freuden auf den Weg, eilte zur Kirche des Märtyrers Julianus, und ließ dem Nonnus ihre Ankunft melden. Nachdem dieser die sämmtlichen Bischöfe zu sich gebeten hatte, ließ er die Dirne hereintreten. Sie erschien mit zur Erde gesenktem Blick, warf sich auf den Boden nieder, umfaßte die Füße des Bischofs, und sagte: „Ich bitte Dich, mein Herr! thue wie Dein Meister JEsus Christus, erzeige mir Barmherzigkeit, und laß mich eine Christin werden. Siehe, ich bin ein Meer*) von Sünden und ein Abgrund von Ungerechtigkeit, und möchte gerne getauft werden.“ Nachdem Nonnus es mit vieler Mühe dahin gebracht hatte, daß sie aufstand, sagte er: „Die Kirchengesetze verordnen, daß keine Hure getauft werden dürfe, sie stelle denn Bürgen, welche dafür gut sind, daß sie sich nicht mehr in ihr voriges Sündenleben stürze.“ Als sie diesen Ausspruch des Bischofs hörte, warf sie sich abermals auf die Erde, umfaßte seine Füße, netzte sie mit ihren Thränen, trocknete sie mit ihren Haaren, und sagte: „Du sollst Gott Rechenschaft ablegen für meine Seele; und Dir soll die Schuld meiner Thaten zugerechnet werden, wenn Du mir Sünderin die Taufe verweigerst. Du sollst kein Theil haben an Gott mit den Heiligen, wenn Du mich nicht dem Sündendienste entziehst. Du sollst ein Gottesleugner und Götzendiener werden, wenn Du mich nicht heute noch eine Braut Christi werden lässest, und mich Ihm zum Eigenthum übergibst.“
Als die versammelten Bischöfe sahen, daß diese Sünderin ganz erfüllt war von dem Verlangen nach einem gottseligen Leben, wunderten sie sich und bekannten, sie hätten nie solchen Glauben und solche Heilsbegierde gesehen. Auf der Stelle wurde nun der Diakon Jacobus zum Erzbischof gesandt mit dem Auftrage, ihm die ganze Geschichte zu erzählen, und ihn zu bitten, daß er eine Diakonissin**) mit ihm schicken möchte. Mit hoher Freude vernahm er diese Nachricht und rief aus: „Dachte ich mir's doch, ehrwürdiger Nonnus! als ich Dich für mich reden ließ, daß ein herrlicher Erfolg Deine Bemühung krönen müsse.“ Darauf gab er dem Diakon die Diakonissin Donna aus Rom mit. Diese traf die Sünderin noch zu den Füßen des Nonnus, der sie endlich, aber mit vieler Mühe, dazu brachte, daß sie wieder aufstand und Muth faßte. Dann sagte er zu ihr: „Bekenne Deine Sünden.“ Sie antwortete: „Wenn ich mein ganzes Herz durchforsche, so finde ich nichts Gutes in mir. Ich weiß, daß meine Sünden schwer und zahllos sind, wie der Sand des Meeres: ich vertraue aber auf Gott, daß er mir die unermeßliche Schuld meiner Uebertretungen vergeben und mich wieder gnädig ansehen werde.“ Hierauf fragte der Bischof: „Wie heißt Dein Name?“ Sie erwiederte: „Mein eigentlicher Name, den meine Eltern mir gaben, ist Pelagia; die Einwohner von Autiochia aber nannten mich Margaretha (d. i. Perle); ich war aber nichts anderes, als eine wohlgeschmückte und feingezierte Wohnung des Satans.“
Darauf empfing sie die Taufe, das Zeichen des Kreuzes und den Leib des HErrn. Die Diakonissin Donna aber wurde von da an ihre geistliche Mutter, nahm sie zu sich in ihre Zelle, und sorgte mit treuer Liebe für ihre fernere Belehrung und Unterweisung. Und am Abend sagte der Bischof Nonnus zu seinem Diakon Jacobus: „Ich sage Dir, mein lieber Diakon, heute ist Freude im Himmel.*) Darum wollen auch wir uns freuen, und zu unserm gewöhnlichen Abendbrode dießmal etwas Oel und Wein**) hinzufügen.
Der Christen Reichthum.
Die Christen wären alle sehr reich, wenn sie es nur wüßten oder glaubten; denn sie sind Kinder Gottes, folglich auch Erben Gottes und Miterben Christi. Himmel und Erde, alles gehört Christo an, und weil die Christen Miterben Christi und Mitgenossen seiner Herrlichkeit und Seligkeit sind, so sind sie unaussprechlich reich. Alles ist unser, sagt deswegen Paulus. Aber weil die Leute das nicht sehen und glauben, so hört man immer seufzen: Ach, wenn ich nur reich wäre! wenn ich nur Geld hätte! Paulus sagte: Ich halte das Geld und alles für Gassenkoth, seitdem ich einen Blick in die gnadenreiche Erkenntniß JEsu Christi gethan habe.
Boos.
„Ein wenig Sauerteig versäuert den ganzen Teig.“ Gal. 5, 9.
Es hat zu jeder Zeit seine Punkten, worin die Welt will. daß man ihr nachgeben soll, wofür sie dann hernach das Uebrige unangefochten lassen wolle. Wer sich aber in diese unlautere Vermischung nicht einläßt, der muß nicht nur Verfolgung leiden, sondern auch den Vorwurf tragen, er sei selbst schuldig; man verfolge nicht die Wahrheit, er leide um seines Eigensinns willen.
Rieger.
(Eingesandt.)
Red Bird.
Die Indianer am St. Peters-Flusse in Wisconsin hatten von den Weißen mancherlei Unrecht erlitten Ihre Häuptlinge versammelten sich und beschlossen, Blutrache zu nehmen. Red Bird wurde beauftragt, Fleisch zu holen, wie die Indianer sich ausdrücken. Ein Freund der Weißen, machte er einen weiten Umweg und sagte, er könne kein Fleisch finden. Dafür wurde er verspottet und Memme gescholten. Er beschloß, seinen Ruhm als Braver zu retten, und ging mit zwei andern Indianern in die Prairie. Sie skalpirten zwei Männer und ein Kind.
Sobald dieser Mord bekannt wurde, zogen General Atkinson von St. Louis und Major Whistler von Fort Howard aus, um den schuldigen Stamm zu bestrafen. Sie lagerten sich am Ufer
*) Julianus, ein christlicher Bischof, wurde im dritten Jahrhundert um des Evangeliums willen hingerichtet. Die Christen jener Zeit erbauten ihre Kirchen gerne an einem Orte, wo die Ueberreste der Blutzeugen (Märtyrer) begraben lagen.
**) Hiermit bezog sie sich wohl auf Bibelstellen, welche Nonnus selbst in seiner Predigt vorgebracht hatte, z. B. Matth. 18, 11. — 1 Tim. 1, 15. — Matth. 1, 21. 9, 13. — Joh. 12, 47. — Jes. 6, 3. — Matth. 11, 5. — Luc. 7, 22. — Luc. 15.
†) Das Beispiel dieser von JEsu mit so freundlichem Ernste behandelten Sünderin (Joh. 4, 18.) war für Pelagia besonders trostreich, da sie mit ähnlichen Sünden sich befleckt hatte, wie jene. In der heiligen Schrift ist für die Aengstlichkeit schwacher Gewissen trefflich gesorgt durch die Mannigfaltigkeit der Beispiele von solchen, welche sich in ihrer Noth an JEsum gewandt, und bei ihm Vergebung und Hülfe gefunden haben.
††) Nonnus traute der Schauspielerin nicht, die seines Glaubens und Eifers vielleicht spotten wollte. Er wollte kein Aergerniß geben, und darum auch den bösen Schein meiden. Wir wollen von ihm lernen, vorsichtig zu sein im Umgange mit Personen anderen Geschlechtes, auch wenn sie nicht bloß sich fromm stellen, sondern wirklich fromm sind. Es frommet nicht alles, was erlaubt ist.
*) Eine Anspielung auf ihren Namen! Pelagia, d. i. Meer.
**) Die Diakonissinnen hatten zwar vornehmlich die Pflicht, für arme und kranke Frauen zu sorgen; indessen war es sehr natürlich, daß man ihnen, den bewährtesten christlichen Frauen, zuweilen auch die Seelsorge für einzelne Personen ihres Geschlechtes übertrug.
*) Nach dem Spruch JEsu Luc. 15, 7. — Lieber Leser, meinest Du, daß auch schon Deinetwegen ein solcher Freudentag im Himmel gefeiert worden sei? Wenn Du Grund hast, daran zu zweifeln, so laß den heutigen Tag zu einem solchen Festtage werden. Wer weiß, ob es nicht morgen zu spät ist!
**) Das Oel, aus den Oliven gepreßt, wird im Morgenlande so gebraucht, wie bei uns Butter und Schmalz. — Gott lässet den Wein wachsen, daß er erfreue des Menschen Herz. Psalm 104, 15. Das erkannten also auch jene Christen der ersten Zeit, bei aller sonstigen Strenge ihrer Lebensweise, an; und der wichtige Unterschied, der zwischen ihnen und der Welt Statt fand, bestand vornehmlich darin, daß sie dessen sich freuten, worüber auch Gott und seine heiligen Engel sich freuen, des Seelenheiles ihrer Mitmenschen, und daß sie in solchem Maße sich freuten, daß sie hintennach nicht Ursache hatten, mit Bußthränen ihre Freuden zu beweinen.
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could. They did as they were commanded, and after they had learned that Nonnus had his lodging in the church of the holy martyr Julianus*), they returned to the actress. She wrote at once the following letter to him:
"To the pious disciple of Christ, Nonnus, a sinner and pupil of Satan. I have heard of Thy God that He left heaven, and came down upon the earth, to save sinners,**) yea that He, to whom not even the cherubim dare to look up, humbled Himself so greatly that He drew near to the publicans, and kept company with sinners. Therefore Thou, my lord! who art already so far advanced in sanctification and, although Thou hast not yet beheld with bodily eyes JEsus Christ, who so graciously took pity on the Samaritan woman at the well †), art yet His true worshiper and disciple, as I heard many Christians affirm, — Thou wilt surely not despise me, who wish to come to know the Savior through Thee, and would be made fit through Thee one day to behold His holy countenance."
Thereupon Bishop Nonnus wrote back: "Whoever thou mayest be, God knows thee; thy whole conduct and thy disposition are manifest before Him. Yet I say to thee, lead me, the weak, into no temptation; for I am a sinful man. If thy desire is for the true faith and for godly uprightness of a genuine kind, and thou desirest to speak with me on that account, so let it be done at a time and in a place where the other bishops are present, but alone I cannot speak with thee." ††)
Hardly had she read this letter when she set out on the way full of joy, hastened to the church of the martyr Julianus, and had her arrival announced to Nonnus. After he had asked all the bishops to come to him, he let the harlot enter. She appeared with her eyes cast down to the ground, threw herself upon the floor, embraced the feet of the bishop, and said: "I beseech Thee, my lord! do as Thy Master JEsus Christ, show me mercy, and let me become a Christian. Behold, I am a sea*) of sins and an abyss of unrighteousness, and would gladly be baptized." After Nonnus with much trouble had brought it about that she stood up, he said: "The laws of the church ordain that no harlot may be baptized unless she provide sureties who vouch that she will not again plunge into her former life of sin." When she heard this pronouncement of the bishop, she threw herself again upon the ground, embraced his feet, wet them with her tears, wiped them with her hair, and said: "Thou shalt render account to God for my soul; and the guilt of my deeds shall be reckoned to Thee, if Thou deniest baptism to me, a sinner. Thou shalt have no part with God among the saints, if Thou dost not withdraw me from the service of sin. Thou shalt become a denier of God and an idolater, if Thou dost not let me become this very day a bride of Christ, and deliver me to Him as His own."
When the assembled bishops saw that this sinner was wholly filled with the longing for a godly life, they marveled and confessed that they had never seen such faith and such desire for salvation. On the spot the deacon Jacobus was sent to the archbishop with the commission to tell him the whole story, and to ask him to send a deaconess**) with him. With great joy he received this news and exclaimed: "I thought as much, venerable Nonnus! when I let thee speak for me, that a glorious result must crown thy labor." Thereupon he gave the deacon the deaconess Donna from Rome. She found the sinner still at the feet of Nonnus, who at last, but with much trouble, brought her to rise again and take courage. Then he said to her: "Confess thy sins." She answered: "When I search my whole heart, I find nothing good in me. I know that my sins are heavy and countless, as the sand of the sea: but I trust in God that He will forgive me the immeasurable guilt of my transgressions and look upon me again graciously." Thereupon the bishop asked: "What is thy name?" She replied: "My proper name, which my parents gave me, is Pelagia; but the inhabitants of Antiochia called me Margaretha (that is, Pearl); but I was nothing else than a well-adorned and daintily decked dwelling of Satan."
Thereupon she received baptism, the sign of the cross and the body of the LORD. The deaconess Donna, however, became from that time her spiritual mother, took her to herself into her cell, and cared with faithful love for her further instruction and teaching. And in the evening Bishop Nonnus said to his deacon Jacobus: "I say to thee, my dear deacon, today there is joy in heaven.*) Therefore let us also rejoice, and add to our usual supper this time a little oil and wine**)."
The Riches of Christians.
The Christians would all be very rich, if they only knew or believed it; for they are children of God, consequently also heirs of God and joint-heirs with Christ. Heaven and earth, all belongs to Christ, and because the Christians are joint-heirs with Christ and partakers of His glory and blessedness, they are unspeakably rich. All is yours, says Paul on that account. But because people do not see and believe this, one hears them always sighing: Oh, if I were only rich! if I only had money! Paul said: I count the money and everything as street-dirt, since I have taken a glimpse into the gracious knowledge of JEsus Christ.
Boos.
"A little leaven leaveneth the whole lump." Gal. 5:9.
There are at every time its points in which the world wishes that one should yield to it, for which it will then afterward leave the rest unmolested. But whoever does not engage in this impure mixture must not only suffer persecution, but also bear the reproach that he himself is guilty; it is said, they do not persecute the truth, he suffers for the sake of his own willfulness.
Rieger.
(Submitted.)
Red Bird.
The Indians on the St. Peter's River in Wisconsin had suffered many kinds of wrong from the whites Their chiefs assembled and resolved to take blood revenge. Red Bird was commissioned to fetch meat, as the Indians express it. Being a friend of the whites, he made a wide detour and said he could find no meat. For this he was mocked and called a coward. He resolved to save his fame as a brave, and went with two other Indians into the prairie. They scalped two men and a child.
As soon as this murder became known, General Atkinson from St. Louis and Major Whistler from Fort Howard set out to punish the guilty tribe. They encamped on the bank
*) Julianus, a Christian bishop, was executed in the third century for the Gospel's sake. The Christians of that time liked to build their churches at a place where the remains of the witnesses of blood (martyrs) lay buried.
**) By this she referred, probably, to Scripture passages which Nonnus himself had brought forward in his sermon, e.g. Matth. 18:11. — 1 Tim. 1:15. — Matth. 1:21. 9:13. — John 12:47. — Isa. 6:3. — Matth. 11:5. — Luke 7:22. — Luke 15.
†) The example of this sinner, treated by JEsus with such friendly earnestness (John 4:18), was especially comforting for Pelagia, since she had defiled herself with sins similar to hers. In Holy Scripture excellent provision is made for the anxiety of weak consciences by the multiplicity of examples of such as in their distress turned to JEsus, and found forgiveness and help with Him.
††) Nonnus did not trust the actress, who perhaps wished to mock his faith and zeal. He wished to give no offense, and therefore also to avoid the appearance of evil. Let us learn from him to be cautious in dealing with persons of the other sex, even if they not merely pretend to be pious, but are truly pious. Not everything that is lawful is expedient.
*) An allusion to her name! Pelagia, that is, sea.
**) The deaconesses had indeed chiefly the duty of caring for poor and sick women; yet it was very natural that the most approved Christian women should sometimes be entrusted also with the cure of souls for individual persons of their sex.
*) According to the saying of JEsus, Luke 15:7. — Dear reader, dost thou think that a day of such joy has been kept in heaven also on thy account? If thou hast reason to doubt it, let this very day become such a festival. Who knows whether tomorrow it may not be too late!
**) Oil, pressed from olives, is used in the Orient as butter and lard are with us. — God lets the wine grow, that it may gladden the heart of man. Psalm 104:15. This those Christians of the first time also acknowledged, with all the otherwise strictness of their manner of life; and the important difference which took place between them and the world consisted chiefly in this, that they rejoiced in that over which God also and His holy angels rejoice, the salvation of their fellow men, and that they rejoiced to such a measure that afterward they had no cause to weep over their joys with tears of repentance.