Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 7, Nummer 6 › Seite 48
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1850-11-12, Seite 48
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tung in Baltimore, vor andern aus, der allen klaren Ueberweisungen nur Spott und Hohn und die elendesten Faxen und gemeinsten Bajazzowitze entgegen setzt. Es ist nun freilich wahr, daß derselbe eine Zeitlang gewaltig gegen diejenigen Unterthanen in seinem Blatte gedonnert hat, welche in den letzten Jahren gegen die Unterdrückungen und Rechtsverletzungen katholischer Fürsten sich aufgelehnt hatten; wie wenig es ihm aber und seinen Glaubensgenoßen hierbei um die Ehre Gottes zu thun gewesen ist, der in seinem heiligen Worte sagt: „Jedermann sei unterthan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat; wer sich wider die Obrigkeit setzt, der widerstrebt Gottes Ordnung," davon hat dieser Pabstknecht in einer der letzten Nummern seines Blattes einen nur zu deutlichen Beweis gegeben. In der Nummer vom 17. Okt. d. J. scheut sich nehmlich derselbe nicht, u. A. Folgendes seinen Lesern mitzutheilen:
„Bei dem gegenwärtigen Kampfe, welchen die Kirche in Sardinien zu bestehen hat, ist der rechtliche Thatbestand sehr einfach und klar. Die s. g. Siccardischen Gesetze hoben gewiße Rechte, namentlich das privilegium fori (die privilegirte Gerichtsbarkeit) des Klerus (der römischen Priesterschaft), welche der Kirche durch rechtsgiltige, jedem ausdrücklich in der sardinischen Verfaßungsurkunde garantirte Verträge zwischen dem Pabste und dem Könige von Sardinien förmlich zugesichert waren, einseitig auf. Der Erzbischof Fransoni von Turin und die übrigen Bischöfe des Königreichs thaten daher, was ihre Pflicht ihnen gebot; sie protestirten gegen diese Gesetze und erließen Rundschreiben an den Klerus, worin sie denselben belehren, daß durch jene einseitigen und darum unverbindlichen Satzungen des Staates an dem bisher bestehenden Rechte nichts geändert sei und daß daher namentlich die Geistlichen, wenn sie vor weltliche Gerichte geladen würden, auch fortan, um vor denselben erscheinen zu dürfen, die Autorisation ihres Bischofs einholen müßten. Das Ministerium, hierin eine Rebellion gegen die Staatsgesetze erblickend, ließ den Bischof verhaften und vors Gericht stellen — und da er, das Gericht als incompetent erklärend, zu erscheinen sich weigerte, verurtheilte ihn dasselbe zu einem einmonatlichen Gefängniß und einer Geldstrafe. Ueberdieß sprach der heilige Vater in eigenhändigen Schreiben an den Erzbischof und die Sardinischen Bischöfe seine volle Billigung ihres Verfahrens und seine Anerkennung für ihre Standhaftigkeit aus. Die Regierung aber beharrte auf dem betretenen Weg und der Minister-Präsident Azeglio behauptete durch wiederholte Noten an den apostolischen Stuhl, daß die Regierung im Rechte sei, und daß ein Staat auch ohne Zustimmung des Römischen Hofes „seine politischen Einrichtungen ändern könne." Das tragische Ende dieser saubern Pfaffengeschichte finden wir im Cincinnatier s. g. „Wahrheitsfreund"; in der Nummer vom 31. Oktober heißt es nehmlich daselbst: „Wir haben die wichtige, aber betrübende Nachricht mitzutheilen, daß der Erzbischof Fransoni von der weltlichen Behörde, angeblich (?) wegen Mißbrauch in kirchlichen Dingen — mit 13 gegen 1 Stimme zur sofortigen und ewigen Verbannung und zum Verluste aller seiner Güter verurtheilt worden. Gleich nach diesem zu Turin gefällten Urtheilsspruche wurden drei Polizeidiener nach Fennestrelle geschickt, um diesen jedes katholische Herz empörenden Beschluß zu vollstrecken und den hochwürdigsten Prälaten über die Grenze zu transportiren. Die Folgen von diesem Schritte sind nicht zu berechnen. — Ein gleiches Schicksal soll auch den Erzbischof von Cagliari betroffen haben."
Hier haben wir wieder einmal einen Thatbeweis, welche Grundsätze die römische Clerisei, ihren allerunheiligsten Vater an der Spitze, von der Gewalt der weltlichen Obrigkeit hegen und was ein Staat zu erwarten hat, wo diese Herren sich einnisten. So lange ihnen Privilegien, Freiheiten und Gerechtsame verliehen werden, da wißen sie auf die rührendste Weise ihre innigste Anhänglichkeit an Regierung und Vaterland zu betheuern, aber wehe der Regierung, welche (die drohende Gefahr, welche ein Priesterstaat im Staate bringt, und den Mißbrauch der verliehenen Privilegien erkennend,) den Priestern ihre Freiheiten wieder beschneiden und dieselben wieder unter ihre Controle nehmen will: der Dank für das lange genoßene Vorrecht ist dann — Aufruhr und Empörung unter dem Titel der Vertheidigung alter guter Rechte.
Wer die Geschichte kennt, den kann dies nicht Wunder nehmen. Den römischen Priestern ist es von jeher ein unerträgliches Joch gewesen, wie anderes gemeines Volk unter „weltlicher" Obrigkeit zustehen. Nichts hat ihnen daher von jeher mehr angelegen, als ihre eigenen Gerichte zu haben, um alles, was Schändliches unter ihnen vorkommt, hübsch unter sich ausmachen und vor dem Pöbel, der sonst bald den Respekt vor seinen geistlichen Vätern verlieren könnte, geheim halten zu können. Man ist so weit gegangen, daß man die Leute hat überreden wollen, ein römischer Priester sei sammt dem Papst nicht etwa durch Vergunst mancher Obrigkeiten, sondern aus göttlichem Rechte von aller weltlicher Gerichtsbarkeit frei. So schreibt u. a. der Jesuit Azorius (gestorben 1607 zu Rom) in seinem Buch von der Moral und den Gewißensfällen: „Es ist göttlichen Rechtens, daß ein Geistlicher, wenn er ein Vatermörder, Räuber, Verräther des Vaterlandes oder Rebell wird, und wenn er Schulden gemacht hat, nicht vor dem weltlichen Richter belangt werden könne." (Institut. moral. Tom. I. lib. V. col. m. 405.) So schreibt ferner der berühmte Jesuit und Cardinal Robert Bellarmin: „Obgleich zuweilen weltliche Fürsten gemeint haben, daß bei ihnen die Gewalt sei, auch die Geistlichen zu richten, als ihre Unterthanen, wenigstens was die zeitlichen Angelegenheiten betrifft; nichts desto weniger erklären und bekennen alle katholische Lehrer, daß der Papst der absolute Fürst sei und niemanden auf Erden über sich anerkenne, nicht nur in den geistlichen, sondern auch in den zeitlichen Dingen, und daß gleicher Weise die übrigen Geistlichen, als die Glieder dieses Hauptes, keinen weltlichen Fürst für ihren rechtmäßigen Obern anerkennen." (So schreibt Bellarmin gegen Paul Sarpi, nachdem dieser für die Republik Venedig, welche Papst Paul V. wegen gewißer Verordnungen mit dem Interdikt *) belegt, Parthei genommen hatte. Respons. contra P. Servitam p. m. 112.)
*) Interdikt heißt der schändliche, gotteslästerliche s. g. große Bann, womit der Papst, als er noch die Macht dazu hatte, zu Zeiten ganze Städte und Länder belegte, wenn sie sich ihm widersetzt hatten, in Folge dessen alle Kirchen geschloßen werden mußten und kein Gottesdienst, keine Sacramentsverwaltung, kein christliches Leichenbegängniß ꝛc. mehr gehalten werden durfte. So belegte Papst Innocenz III. England mit dem Interdikt 1208, weil König Johann nicht zulaßen wollte, daß in England der Petersgroschen eingetrieben würde und daß der Papst alle geistliche Stellen zu vergeben Macht haben sollte.
Wohl hat auch die lutherische Kirche in mehreren Ländern das Privilegium, einen eigenen Gerichtshof für ihre Prediger zu haben, genoßen, aber sie hat es nie als ein Recht in Anspruch genommen, sondern als eine Vergünstigung so lange mit Dank genoßen, als man ihr dieselbe zugestand.
Erhalten zur Synodal-Missions-Casse.
Von Herrn Heinr. Bardonner in Cicierotown, Ja. $2. 00.
Collecte bei einer Hochzeit in Sct. Louis 3. 50.
desgl. in Centreville, Ills. 2. 00.
Von H. M. in Altenburg 25.
„ P. A. S. 1. 00.
„ Herrn Karl Knab 3. 00.
„ Herrn A. Wagner 1. 00.
„ Frosch 1. 00.
„ Mich. Schm. 1. 00.
F. W. Barthel Cassirer.
Bezahlt
den 6. Jahrg. die Herren Anton [unleserlich], P. A. H. Lüken, Wilh. Pieper, Poppitz (50 Cents), Heinr. Sievers, Jacob Weber.
„ 7. Jahrg. die Herrer Heinr. Bardonner, Jacob [unleserlich], Georg Eckerdt, P. R. Grätz, P. Nath. Jäger, P. A. L. Lüken, P. Tim. Moser, Poppitz, Georg Retterer, Peter Schmelz, Chr. Senne, P. Sievers (4 Ex.), Heinr. Steltzriede, A. Wagner.
Quitung und Dank.
Ich Unterzeichneter bekenne hiermit dankend, daß ich zu meiner Reise nach Fort Wayne ins Seminar
von der evang. luth. Gemeinde des Herrn Pastor Hoffmann zu Schaumburg, Cook Co., Ills. $9. 25.
„ der luth. Gemeinde des Herrn Pastor Volkert 50.
und von der luth. Gemeinde des Herrn Pastor Brauer zu Addison 1. 50.
richtig aus den Händen der genannten Herren Pastoren empfangen habe.
Der treue und reiche Gott, welcher dadurch meiner Armuth zu Hilfe gekommen ist, wolle diese Gaben der Liebe zeitlich und ewig vergelten.
Fort Wayne, den 14. Nov. 1850.
J. H. Werfelmann.
Bücher und Pamphlets
zu haben in der Expedition des Lutheraners
um die beigesetzten Preise.
Dr. Martin Luthers kl. Catechismus, unveränderter Abdruck 10.
Das Dutzend $1. Hundert Stück $7.
Die Verfassung der deutschen evang. luth. Synode von Missouri, Ohio u. a. St. nebst einer Einleitung und erläuternden Bemerk. 5
Das Dutzend 50; 25 Stück $1.
Erster Synodalbericht der deutschen evang. luth. Synode von Missouri, Ohio u. a. St. vom Jahre 1847 10.
Zweiter Synodalbericht derselben Synode vom Jahre 1848 10.
Dritter Synodalbericht derselben Synode vom Jahre 1849 10.
Dritter Jahrgang des Lutheraners von 1846—47. No. 8—26. 50.
(Der 1. u. 2. Jahrgang sind vergriffen.)
Vierter und fünfter Jahrgang des Lutheraners $1.
Christliches Concordienbuch, d. i. Symbolische Bücher der evang. luth. Kirche, New-Yorker Ausgabe in gepreßtem Leder gebunden $1. 25.
Gespräche zwischen zwei Lutheranern über den Methodismus, (in Pamphletform) 1 Stück 5.
Dr. Martin Luthers Tractat von der wahren Kirche, 2 Stück 5.
Dr. Luthers Hauspostille, oder Predigten über die Evangelien auf die Sonn- und Festtage des ganzen Jahrs, New-Yorker Ausgabe, gebunden in Kalbleder $2.
Kirchen-Gesangbuch für evang. luth. Gemeinden, welchem die sonn- und festtäglichen Perikopen beigefügt sind, verlegt von der hiesigen evang. luth. Gemeinde U. A. C. in gepreßtem Lederbande, das Stück 75.
Das Dutzend $8 / 100 Stück $62. 50 gegen Baarzahlung.
A B C-Buch, New-Yorker Ausgabe, das Stück 10.
(Das Dutzend $1.)
Johann Hübners Biblische Historien aus dem Alten und Neuen Testamente. Unveränderter Abdruck, New-Yorker Ausgabe, im Einzelnen 25.
im Dutzend $2. 60.
Dr. Martin Luthers Auslegung des 90. Psalms, broschirt und beschnitten 15.
im Dutzend $1. 50.
Spruchbuch zum kl. Catechismus Lutheri. Im Auftrage der Synode von Missouri ꝛc. zusammengetragen von Pastor Fr. Wynecken, das Stück 15.
im Dutzend $1. 50.
Der Hirtenbrief des Herrn P. Graubau zu Buffalo v. J. 1840 nebst dem zwischen ihm und mehreren luth. Pastoren von Missouri gewechselten Schriften 15.
Gedruckt bei Moritz Niedner,
Nord-Ecke der dritten und Chestnutstraße.
English translation AI translation
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tung in Baltimore, above all others, who opposes to all clear refutations only scorn and mockery and the most wretched antics and commonest buffoon-witticisms. It is indeed true that he for a time thundered mightily in his paper against those subjects who in recent years had risen up against the oppressions and violations of right by Catholic princes; but how little he and his fellow-believers cared about the honor of God, who says in His holy Word: "Let every soul be subject unto the higher powers; whosoever resisteth the power, resisteth the ordinance of God," this papal lackey has given in one of the latest numbers of his paper a proof only too plain. In the number of the 17th of Oct. of this year he does not hesitate, among other things, to communicate the following to his readers:
"In the present struggle which the Church has to sustain in Sardinia, the legal state of the case is very simple and clear. The so-called Siccardian laws abolished certain rights, namely the privilegium fori (the privileged jurisdiction) of the clergy (the Roman priesthood), which had been formally assured to the Church by legally valid treaties between the Pope and the King of Sardinia, expressly guaranteed in the Sardinian charter of constitution, unilaterally. Archbishop Fransoni of Turin and the remaining bishops of the kingdom therefore did what their duty commanded them; they protested against these laws and issued circulars to the clergy, in which they instruct them that by those unilateral and therefore non-binding enactments of the State nothing has been changed in the right hitherto existing, and that therefore the clergy in particular, when they should be summoned before secular courts, would also in future have to obtain the authorization of their bishop in order to be permitted to appear before them. The ministry, seeing in this a rebellion against the laws of the State, had the bishop arrested and brought before the court -- and since he, declaring the court incompetent, refused to appear, it condemned him to a month's imprisonment and a fine. Moreover the holy Father in autograph letters to the Archbishop and the Sardinian bishops expressed his full approval of their proceeding and his recognition of their steadfastness. The government, however, persisted in the path it had entered upon, and the Prime Minister Azeglio maintained by repeated notes to the apostolic See that the government was in the right, and that a State could also without the consent of the Roman Court 'change its political institutions.' The tragic end of this fine priestly affair we find in the Cincinnati so-called 'Wahrheitsfreund'; in the number of the 31st of October it says namely there: 'We have the important but sad news to communicate that Archbishop Fransoni has been condemned by the secular authority, allegedly (?) on account of abuse in ecclesiastical matters -- by 13 votes against 1 to immediate and perpetual banishment and to the loss of all his goods. Immediately after this sentence passed at Turin three policemen were sent to Fennestrelle to carry out this decree, which outrages every Catholic heart, and to transport the most reverend prelate over the frontier. The consequences of this step are not to be reckoned. -- A like fate is said to have befallen also the Archbishop of Cagliari.'"
Here we have once more a proof by fact what principles the Roman clergy, with their most unholy father at the head, entertain concerning the authority of the secular government, and what a State has to expect where these gentlemen nestle in. So long as privileges, liberties and rights are granted them, they know how to protest in the most touching manner their warmest attachment to government and fatherland, but woe to the government which (recognizing the threatening danger which a priestly state within the State brings, and the abuse of the privileges granted) wishes to curtail the priests' liberties again and to take them again under its control: the thanks for the long-enjoyed prerogative is then -- sedition and rebellion under the title of defense of ancient good rights.
Whoever knows history cannot wonder at this. It has always been to the Roman priests an intolerable yoke to stand, like other common folk, under "secular" authority. Nothing therefore has ever lain more upon their heart than to have their own courts, in order to settle prettily among themselves whatever shameful thing occurs among them, and to be able to keep it secret from the rabble, who might otherwise soon lose respect for their spiritual fathers. Men have gone so far as to try to persuade the people that a Roman priest, together with the Pope, is free from all secular jurisdiction, not by the indulgence of certain governments, but by divine right. Thus writes, among others, the Jesuit Azorius (died 1607 at Rome) in his book on morals and cases of conscience: "It is of divine right that a clergyman, if he becomes a parricide, robber, betrayer of his country or rebel, and if he has contracted debts, cannot be brought before the secular judge." (Institut. moral. Tom. I. lib. V. col. m. 405.) Thus writes further the renowned Jesuit and Cardinal Robert Bellarmin: "Although at times secular princes have thought that the power is with them to judge also the clergy, as their subjects, at least as concerns temporal affairs; nevertheless all Catholic teachers declare and confess that the Pope is the absolute prince and acknowledges no one on earth above him, not only in spiritual but also in temporal things, and that in like manner the remaining clergy, as the members of this head, acknowledge no secular prince as their lawful superior." (So Bellarmin writes against Paul Sarpi, after the latter had taken part for the Republic of Venice, which Pope Paul V. on account of certain ordinances had laid under the interdict *). Respons. contra P. Servitam p. m. 112.)
*) Interdict means the shameful, blasphemous so-called great ban, with which the Pope, when he still had the power for it, at times laid whole cities and countries under, when they had resisted him, in consequence of which all churches had to be closed and no divine service, no administration of the sacraments, no Christian funeral, etc., might any more be held. Thus Pope Innocent III. laid England under the interdict in 1208, because King John would not allow that Peter's pence should be collected in England and that the Pope should have power to bestow all ecclesiastical offices.
Indeed the Lutheran Church also in several countries has enjoyed the privilege of having a court of its own for its preachers, but it has never claimed it as a right, but has enjoyed it with thanks as a favor so long as it was granted her.
Received for the Synodical Mission Treasury.
From Mr. Heinr. Bardonner in Cicierotown, Ia. $2. 00.
Collection at a wedding in Sct. Louis 3. 50.
ditto in Centreville, Ills. 2. 00.
From H. M. in Altenburg 25.
" P. A. S. 1. 00.
" Mr. Karl Knab 3. 00.
" Mr. A. Wagner 1. 00.
" Frosch 1. 00.
" Mich. Schm. 1. 00.
F. W. Barthel, Treasurer.
Paid
for the 6th volume, the gentlemen Anton [illegible], P. A. H. Lüken, Wilh. Pieper, Poppitz (50 Cents), Heinr. Sievers, Jacob Weber.
" for the 7th volume, the gentlemen Heinr. Bardonner, Jacob [illegible], Georg Eckerdt, P. R. Grätz, P. Nath. Jäger, P. A. L. Lüken, P. Tim. Moser, Poppitz, Georg Retterer, Peter Schmelz, Chr. Senne, P. Sievers (4 Ex.), Heinr. Steltzriede, A. Wagner.
Receipt and Thanks.
I the undersigned acknowledge herewith with thanks that for my journey to Fort Wayne to the seminary I have received duly from the hands of the pastors named
from the Evang. Luth. congregation of Pastor Hoffmann at Schaumburg, Cook Co., Ills. $9. 25.
" the Luth. congregation of Pastor Volkert 50.
and from the Luth. congregation of Pastor Brauer at Addison 1. 50.
The faithful and rich God, who has thereby come to the help of my poverty, be pleased to repay these gifts of love temporally and eternally.
Fort Wayne, the 14th Nov. 1850.
J. H. Werfelmann.
Books and Pamphlets
to be had at the office of the Lutheraner at the prices annexed.
Dr. Martin Luthers kl. Catechismus, unaltered reprint 10.
The dozen $1. Hundred copies $7.
Die Verfassung der deutschen evang. luth. Synode von Missouri, Ohio u. a. St. with an introduction and explanatory remarks 5
The dozen 50; 25 copies $1.
Erster Synodalbericht der deutschen evang. luth. Synode von Missouri, Ohio u. a. St. of the year 1847 10.
Zweiter Synodalbericht of the same Synod, of the year 1848 10.
Dritter Synodalbericht of the same Synod, of the year 1849 10.
Third volume of the Lutheraner, of 1846-47. No. 8-26. 50.
(The 1st and 2nd volumes are out of print.)
Fourth and fifth volume of the Lutheraner $1.
Christliches Concordienbuch, that is, Symbolical Books of the Evang. Luth. Church, New-York edition bound in embossed leather $1. 25.
Gespräche zwischen zwei Lutheranern über den Methodismus, (in pamphlet form) 1 copy 5.
Dr. Martin Luthers Tractat von der wahren Kirche, 2 copies 5.
Dr. Luthers Hauspostille, or sermons on the Gospels for the Sundays and festival days of the whole year, New-York edition, bound in calfskin $2.
Kirchen-Gesangbuch for Evang. Luth. congregations, to which the Sunday and festival pericopes are appended, published by the local Evang. Luth. congregation U. A. C., in embossed leather binding, the copy 75.
The dozen $8 / 100 copies $62. 50 for cash payment.
A B C-Buch, New-York edition, the copy 10.
(The dozen $1.)
Johann Hübners Biblische Historien from the Old and New Testaments. Unaltered reprint, New-York edition, singly 25.
by the dozen $2. 60.
Dr. Martin Luthers Auslegung des 90. Psalms, stitched and trimmed 15.
by the dozen $1. 50.
Spruchbuch zum kl. Catechismus Lutheri. Compiled by commission of the Synod of Missouri etc. by Pastor Fr. Wynecken, the copy 15.
by the dozen $1. 50.
Der Hirtenbrief des Herrn P. Graubau zu Buffalo v. J. 1840 together with the writings exchanged between him and several Lutheran pastors of Missouri 15.
Printed by Moritz Niedner,
North corner of Third and Chestnut Street.