Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 7, Nummer 15 › Seite 117
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1851-03-18, Seite 117
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heimliches Partheiwesen unter ihnen aufkomme und ihre Seelen sowohl als die heil. Sache, die sie treiben, verderbe.
Hier ist es von Nöthen, daß ein jeder nach Kräften zur Erhaltung der brüderlichen Einigkeit beitrage und selbst aufkommende Mißverständnisse durch offene ehrliche Aussprache alsbald aus dem Wege geräumt werden, da aus ihnen leicht Mißtrauen, Entfremdung und Erkältung sich erzeugt, und die Liebe Christi schmerzlich darunter leidet.
Hier gilt es, daß ein Jeder zunächst gegen den eigenen Hochmuth, Zornmüthigkeit, Empfindlichkeit, Schwatzhaftigkeit ꝛc. ernst wache und bete, auch der Stärkere dem Schwächern mit Ehrerbietung zuvorkomme, indem zwar die Stärke der weltlich Gewaltigen im Herrschen, die der Christen aber im Tragen besteht, wie geschrieben steht: „Einer trage des andern Last ꝛc.“
Dieses wären nun in der Kürze die vornehmsten Stücke, um zu einem zukünftigen Diener der h. Kirche sich vorzubereiten. Der gnädige und barmherzige Gott wolle es in Gnaden verschaffen, daß auch in diesem neuen Hause und so fortan solch heilsam gutes Werk im Schwange gehe, zu seiner Ehre und zu Nutz und Frommen seiner heil. Kirche. Das verleihe ER um Christi willen. Amen.
Eifer und Fleiß im Werke des Herrn.
(Aus Scrivers: Gottholds Siech- und Siegesbette. Erster Theil, Seite 37 ff.)
Offenbarung 4, 8.
„Sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht.“
§ 1. Der heilige Evangelist und Apostel beschreibet am angezogenen Ort vier Thiere, die er in dem offenen Himmel, um den Stuhl GOttes, im Geist gesehen, und sagt unter andern von ihnen: „Sie haben keine Ruhe Tag und Nacht“; denn sie preisen und loben GOtt ohne Unterlaß. Die meisten und besten Ausleger dieses Prophetischen Buches Neuen Testamentes stimmen dahin, daß durch diese Thiere zuvörderst die vier Evangelisten, und folgends alle andere treue, eifrige Lehrer der Kirche GOttes bedeutet und abgebildet werden, welche theils durch mündliche Predigt, theils durch geistreiche, erbauliche Schriften die Ehre und Lehre JEsu in der Welt auszubreiten, und dadurch die theure GOttes-Gemeine zu erbauen beflissen gewesen und noch sind. Von diesen sagt er: „Sie haben keine Ruhe Tag und Nacht“, sondern verharren ohne Aufhören im Dienst, Lob und Preise GOttes; ihr Eifer ermüdet nicht, ihr Fleiß erlöschet nicht, ihr Herz ruhet nicht, sondern ist im stetigen Sehnen, Verlangen, Bemühen, Nachsinnen, Denken, Suchen, Beginnen und Schaffen begriffen, und diese Unruhe ist ihre Ruhe, dieser Fleiß ist ihre Speise, diese Last ihre Lust, diese Bemühung ihre Erquickung; denn indem sie Gott lieben, loben, preisen, dienen, genießen sie sein, und sehen seine Herrlichkeit, und leben und weben in seiner Seligkeit.
§ 2. Nun so ist es. Es kann kein rechtschaffener Diener GOttes und seiner Kirche, der Christi Geist und Sinn hat, müßig und stille sein; er muß immer arbeiten, immer sorgen, beten, ringen, kämpfen, immer in wirklicher (thätiger) Beförderung der Ehre GOTTES, und Fortpflanzung seines Reiches, im Dienst und Erbauung der Kirche und des Nächsten, in Besserung sein selbst, in Erweckung der Gabe GOttes, die in ihm ist, (2 Tim. 1, 6.) in Übung des Glaubens, der Liebe, der Gottseligkeit, im geistlichen „Wucher und Handel“ und dergleichen geschäftig sein, (Matth. 25, 16. ff.). Er saget billig mit seinem Heiland: „Mein GOtt und Vater wirket bisher;“ mein Jesus wirket, und ich wirke auch (Joh. 5, 17.). „Der Geist des Glaubens“, den er empfangen hat, (2 Cor. 4, 13.) und die göttliche Natur, deren er theilhaftig worden ist, (2 Petr. 1, 4.) läßt ihn nicht stille sein. Er glaubet, darum redet, prediget, schreibet, eifert und wirket er. Er ruhet ja zuweilen, aber nach Art seines GOttes, vor dem er stehet, mit dem er wandelt, dem er dienet, von welchem gesagt wird: „Nachdem GOtt vollendet hatte Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer“, ruhete er am siebenten Tage von allen seinen „Werken“, die er machte; (1 B. Mos. 2, 1. 2.) seine Ruhe aber ist so bewandt, daß er alles, was im Himmel und auf Erden ist, versorget, regieret und erhält; also ein getreuer Diener GOttes ruhet zuweilen, und scheinet nichts zu thun; ja er suchet zuweilen in einer Gesellschaft, in einem Gespräch mit gottseligen Freunden, in einer Ausfahrt, in einer lieblichen, ehrbaren, ihm anständigen Übung eine Ergötzlichkeit, aber man mag von ihm wohl sagen, was jener berühmte Römer von sich selbst sagte, er sei niemals weniger müßig, als wenn er müßig sei; zumal mitten in solcher Ruhe seine Seele und sein Geist geschäftig bleibet, und mit stetigem Seufzen, heiliger Begierde, himmlischem Verlangen wallet, er auch nur darum ruhet, daß er hernach desto geschäftigter sei, und das Werk des HErrn desto fleißiger treiben möge.
§ 3. Er ist wie die fruchtbaren Bäume, welche zwar zur Herbstzeit, wenn sie ihre zeitigen Früchte den Menschen in den Schooß geschüttet, ihr Laub fallen lassen, und als unfruchtbar dastehen, doch aber schon Knospen zu dem künftigen Laub, Blumen und Früchten gesetzt haben. Wenn er ein Werk vollendet, und eine Arbeit zurückgelegt hat, sind seine Gedanken und Verlangen schon auf ein anderes gerichtet. Er spricht mit dem heiligen Apostel: „Ich vergesse, was dahinten ist,“ was ich bisher zu der Ehre GOttes, im Reich des Herrn JEsu, zu Dienst seiner Kirche gethan, „und strecke mich zu dem, das vornen ist, (Phil. 3, 13.) ich sehne mich mit ganzem Herzen und dies ist die einige Begierde meiner Seele, daß ich immer in Erkenntniß meines JEsu, im Glauben, in der Liebe, im Eifer, in der Beförderung der Ehre und Erkenntniß GOttes zunehmen, und ein mehrers, als bisher geschehen, thun möge. Die himmlischen Gemüther sind wie der Himmel, der in stetiger Bewegung erfunden wird, und seinen gütigen und kräftigen Einfluß immer mittheilet. Je mehr eine Seele mit Gott Gemeinschaft hat, und je näher sie mit dem höchsten Gut vereinigt ist, je wirklicher (wirksamer) und eifriger ist sie, was sie aus der ewigen Tiefe empfangen hat, andern mitzutheilen.
§ 4. Welche Seele GOtt in seiner Güte erkannt hat, die wünschet von Herzen, daß derselbe von allen Menschen möchte erkannt werden, theils um seinetwillen, daß er von allen als GOtt gepreiset, theils um ihretwillen, daß sie sein genießen, und in seiner Liebe gesättigt werden mögen. Wer selig ist (im Glauben und in der Hoffnung), der wünschest eifrigst, daß er viele, ja alle, die um ihn sind, in gleichem Zustand sehen möge. Wer von dem himmlischen Feuer entzündet ist, der kann nicht anders, als brennen und leuchten, wie von Johannes dem Täufer der HErr saget: „Er war ein brennend und scheinend Licht“ (Joh. 5, 35). Sobald die Apostel „feurige Zungen“ (Apostelg. 2, 3. 4. 11.) und brennende Herzen empfangen, und „des Heiligen Geistes voll“ geworden, fingen sie an zu predigen und von den „großen Thaten GOttes zu reden.“ Sobald Paulus gläubig worden und getauft war, „predigte er Christum in den Schulen“ (Apostelg. 9, 19. 20). Jene gottselige Seele sagte mit dem heiligen Augustino: Serio nimis dilexi te, Domine. Ach, mein Gott, daß ich so spät dich erkannt und zu lieben angefangen habe! und that hinzu: Ach, daß ich eine Stimme hätte, die vom Morgen bis zum Abend, von Mitternacht bis zum Mittag gehöret werden könnte, damit ich die Wunder der Liebe und Güte Gottes allen Menschen kund thun könnte! Ach, wenn die ganze Welt eine Laute wäre, und ich möchte sie können rühren und bewegen zum Lobe und Preis des majestätischen und glorwürdigsten GOttes!
§ 5. Hierher gehöret, was der Prophet saget: (Jesaias 62, 1.) „Um Zion (der Kirche GOttes) willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalem willen will ich nicht inne halten (nicht ruhen), bis daß ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz, und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel.“ So kann nun ein getreuer und gottseliger Lehrer nicht anders, als immer arbeiten, immer eifrig und fleißig sein in dem Werk des HErrn, „ein jeglicher nach dem Maaß des Glaubens“ und der Gaben, die er von ihm empfangen hat (Röm 12, 3.). Er ist wie ein Brennspiegel, der die Sonnenstrahlen empfängt und mit großem Schein und vielem Feuer wieder von sich giebt; er ist wie eine Mutter, welche eine volle Brust hat, daß sie die Milch dringet; die sich nach dem Kinde sehnet, das solcher süßen Fülle genieße, wie der heilige Paulus sagt: „die Liebe Christi dringt uns“. (2 Cor. 5, 14). Er ist ein Gefäß, das bis oben angefüllet ist und überfließet, davon abermal der theure Apostel saget: (1 Cor. 14, 12) „So ihr euch fleißiget der geistlichen Gaben, so trachtet darnach, daß ihr die Gemeine bessert, auf daß ihr alles reichlich habt. Nach dem Griechischen kann man es übersetzen: wenn ihr eifrig seid (oder mit großer Begierde verlanget) nach den geistlichen Gaben, so sehet oder befleißiget euch, daß ihr überfließen möget zur Erbauung der Gemeine; als wollte er sagen: weil ihr ja eifrigst verlanget mit geistlichen Gaben ausgerüstet zu sein, so versichert euch, daß keine edlere und bessere unter allen ist, als die Gemeine GOttes erbauen zu können; trachtet denn darnach, daß eure Herzen vom Himmel mit der lebendigen Erkenntniß GOttes, mit göttlicher und geistlicher Weisheit, Kraft und Trost möget erfüllet sein, und sich als überfließende heilige Gefäße andern zum Dienst ergießen.
§ 6. Solche heilige und selige Arbeit und Unruhe der getreuen und eifrigen Diener JEsu ist nun ihre Lust und ihre Ruhe, darin sie mehr Freude und Vergnügen finden, als in aller Er-
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secret factionalism arise among them, and corrupt their souls as well as the holy cause which they are pursuing.
Here it is needful that every one, to the best of his power, contribute to the preservation of brotherly unity, and that any misunderstandings that arise be promptly removed out of the way by open and honest explanation, since out of them distrust, estrangement and coldness are easily engendered, and the love of Christ suffers painfully thereby.
Here it behooves every one first of all to watch and pray earnestly against his own pride, irascibility, over-sensitiveness, talkativeness, etc., and also for the stronger to anticipate the weaker with reverence, since the strength of the worldly mighty consists in ruling, but that of Christians in bearing, as it is written: "Bear ye one another's burdens," etc.
These, then, in brief, would be the chief things for preparing oneself to become a future servant of the holy Church. May the gracious and merciful God grant in His grace that also in this new house, and henceforth, such wholesome and good work may be in full swing, to His honor, and to the profit and benefit of His holy Church. This grant HE, for Christ's sake. Amen.
Zeal and Diligence in the Work of the Lord.
(From Scriver's: Gottholds Siech- und Siegesbette. First Part, page 37 ff.)
Revelation 4, 8.
"They rest not day and night."
§ 1. The holy Evangelist and Apostle describes at the place cited four beasts, which he saw in the Spirit in the opened heaven, round about the throne of GOD, and says among other things of them: "They rest not day and night"; for they praise and laud GOD without ceasing. The most and best expositors of this prophetic book of the New Testament agree that by these beasts are signified and represented, first of all, the four Evangelists, and thereafter all other faithful, zealous teachers of the Church of GOD, who, partly by oral preaching, partly by spiritual, edifying writings, have been, and still are, diligent to spread abroad the honor and doctrine of JESUS in the world, and thereby to build up the precious congregation of GOD. Of these he says: "They rest not day and night," but continue without ceasing in the service, praise and laud of GOD; their zeal grows not weary, their diligence is not quenched, their heart rests not, but is engaged in constant longing, desiring, endeavoring, meditating, thinking, seeking, beginning and doing, and this unrest is their rest, this diligence is their food, this burden their delight, this labor their refreshment; for in that they love, praise, laud and serve God, they enjoy Him, and behold His glory, and live and move in His blessedness.
§ 2. Now so it is. No upright servant of GOD and of His Church, who has the Spirit and mind of Christ, can be idle and still; he must ever work, ever care, pray, wrestle, fight, ever in real (active) furtherance of the honor of GOD, and propagation of His kingdom, in the service and edification of the Church and of his neighbor, in amendment of himself, in stirring up the gift of GOD which is in him, (2 Tim. 1, 6.) in the exercise of faith, of love, of godliness, in spiritual "usury and trading," and the like, to be busy, (Matt. 25, 16. ff.). He says rightly with his Saviour: "My Father worketh hitherto;" my Jesus worketh, and I work also (John 5, 17.). "The spirit of faith," which he has received, (2 Cor. 4, 13.) and the divine nature, of which he has been made partaker, (2 Pet. 1, 4.) suffers him not to be still. He believes, therefore he speaks, preaches, writes, is zealous and works. He does indeed rest at times, but after the manner of his GOD, before whom he stands, with whom he walks, whom he serves, of whom it is said: "Thus the heavens and the earth were finished, and all the host of them," He rested on the seventh day from all His "works" which He made; (Gen. 2, 1. 2.) yet His rest is of such a kind that He provides for, governs and upholds all that is in heaven and on earth; so a faithful servant of GOD rests at times, and seems to do nothing; yea, he seeks at times in company, in conversation with godly friends, in a drive, in a pleasant, honorable, becoming recreation, a diversion, but one may well say of him what that renowned Roman said of himself, that he was never less idle than when he was idle; especially since in the midst of such rest his soul and his spirit remain busy, and are moved with constant sighing, holy desire, heavenly longing, and he also rests only for this, that afterward he may be the more active, and prosecute the work of the LORD the more diligently.
§ 3. He is like the fruitful trees, which indeed in the autumn, when they have shed their ripe fruits into men's laps, let their leaves fall, and stand there as unfruitful, yet have already set buds for the coming leaves, blossoms and fruits. When he has finished a work, and laid aside a labor, his thoughts and longings are already directed to another. He says with the holy Apostle: "Forgetting those things which are behind," what I have hitherto done to the honor of GOD, in the kingdom of the Lord JESUS, to the service of His Church, "and reaching forth unto those things which are before, (Phil. 3, 13.) I long with my whole heart, and this is the one desire of my soul, that I may ever increase in the knowledge of my JESUS, in faith, in love, in zeal, in the furtherance of the honor and knowledge of GOD, and may do more than has hitherto been done. Heavenly minds are like the heaven, which is found in constant motion, and ever imparts its kindly and powerful influence. The more a soul has fellowship with God, and the nearer it is united with the highest Good, the more actual (effective) and zealous is it in imparting to others what it has received out of the eternal deep.
§ 4. The soul that has known GOD in His goodness, desires from the heart that He might be known by all men, partly for His own sake, that He may be praised by all as GOD, partly for their sake, that they may enjoy Him, and be satisfied in His love. He who is blessed (in faith and in hope) desires most zealously that he might see many, yea all, who are about him, in the like condition. He who is kindled with the heavenly fire cannot do otherwise than burn and shine, as the LORD says of John the Baptist: "He was a burning and a shining light" (John 5, 35). As soon as the Apostles had received "cloven tongues like as of fire" (Acts 2, 3. 4. 11.) and burning hearts, and were "filled with the Holy Ghost," they began to preach and to speak of "the wonderful works of GOD." As soon as Paul had become a believer and was baptized, "he preached Christ in the synagogues" (Acts 9, 19. 20). That godly soul said with the holy Augustine: Serio nimis dilexi te, Domine. Ah, my God, that I have so late known Thee and begun to love Thee! and added: Ah, that I had a voice which could be heard from morning till evening, from midnight till noon, that I might make known to all men the wonders of the love and goodness of God! Ah, if the whole world were a lute, and I might be able to touch and move it to the praise and glory of the majestic and most glorious GOD!
§ 5. Hither belongs what the Prophet says: (Isaiah 62, 1.) "For Zion's (the Church of GOD's) sake will I not hold my peace, and for Jerusalem's sake I will not rest, until the righteousness thereof go forth as brightness, and the salvation thereof as a lamp that burneth." So a faithful and godly teacher cannot do otherwise than always work, always be zealous and diligent in the work of the LORD, "every man according to the measure of faith" and of the gifts which he has received from Him (Rom. 12, 3.). He is like a burning-glass, which receives the rays of the sun and gives them forth again with great brightness and much fire; he is like a mother who has a full breast, so that she presses forth the milk; who longs for the child that it may enjoy such sweet fullness, as the holy Paul says: "the love of Christ constraineth us". (2 Cor. 5, 14). He is a vessel which is filled to the brim and overflows, of which again the precious Apostle says: (1 Cor. 14, 12) "Even so ye, forasmuch as ye are zealous of spiritual gifts, seek that ye may excel to the edifying of the church." According to the Greek it may be translated thus: if ye are zealous (or with great desire long) after the spiritual gifts, then see to it, or be diligent, that ye may overflow to the edification of the congregation; as if he would say: since ye are most zealously desiring to be equipped with spiritual gifts, be assured that there is none nobler and better among them all than to be able to edify the congregation of GOD; seek therefore that your hearts may be filled from heaven with the living knowledge of GOD, with divine and spiritual wisdom, power and comfort, and may pour yourselves out as overflowing holy vessels to the service of others.
§ 6. Such holy and blessed labor and unrest of the faithful and zealous servants of JESUS is now their delight and their rest, wherein they find more joy and pleasure than in all