Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 15 › Seite 120

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1849-03-20, Seite 120

113 114 115 116 117 118 119 120

⤓ Download page image (full resolution)

German transcription AI-corrected against the scan

Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Chriſtenverfolgung · Glaube 19 · Waiſen · Paſtor 5

⤓ Download .txt · copy text

120

spricht der andere: Kreuz, Kreuz, Kreuz, nein Herr Magister, fehlet euch! wenn euch das der liebe Gott heimsenden wird, da werdet ihr ein Mann und ein Theologus werden! Ach, pflegte er vielmals zu sagen, wie oft denke ich an diese Rede! Ich meine ja, der fromme Gott hat mich mit viel Kreuz heimgesucht.

Schätze der Kirche.

Die ersten Christen hatten eine so eifrige und brennende Liebe, daß sie die Armen, welche ihre Liebeswerke genossen, für den Schatz und die Zierde der Kirche hielten. Einst lüstete es einen heidnischen Kaiser, Decius, nach den Schätzen der römischen Kirche. Denn es war ihm hinterbracht worden, daß der Bischof Sirtus bei seiner Hinführung zum Tode seinen Diaconus Laurentius ermahnt habe, für die Schätze der Kirche Sorge zu tragen. Die Christen zu Rom hatten nämlich eine Kasse zur Unterstützung der Waisen, welche von den heiligen Märtyrern hinterlassen worden waren, und legten in diese Kasse allsonntäglich ein. Da nun der Kaiser von Laurentius die Auslieferung der Kirchenschätze forderte, so versprach er sie zwar, bat sich aber drei Tage Frist aus, um alles zu ordnen. Während dieser Zeit vertheilte er den ganzen vorhandenen Schatz unter die Armen, und am dritten Tage versammelte er alle Wittwen, Waisen, Blinden, Lahmen, Kranken und Gebrechlichen, die von der Kirche zu Rom erhalten wurden, in den Hof des kaiserlichen Palastes. Als er nun vom Kaiser befragt wurde, wo denn die Schätze wären, die er auszuliefern versprochen hätte? sprach er, auf den versammelten Haufen hinweisend: „Siehe, dieses sind die Kirchenschätze, die rechten ewigen Schätze, welche nimmermehr vergehen, sondern stets wachsen, die zwar jedem besonders mitgetheilt worden und doch ein Gemeingut sind.“ Der edle Bekenner mußte diese Täuschung des habsüchtigen Tyrannen und diese an dem Gut der Armen bewiesene Treue mit einem qualvollen Tode büßen. Man legte ihn auf einen glühenden Rost und hier athmete er unter Loben und Danken seinen unsterblichen Geist aus, nachdem er noch zuvor mit bewunderungswürdiger Ruhe, als empfände er nicht die geringsten Schmerzen, seinen Henkern befohlen hatte, ihn umzuwenden, da er nun auf einer Seite genug gebraten sei. Sch.

Warum der Glaube nicht Jedermanns Ding ist?

Luth. II. p. 17. Leipz. Ausg. über 1 Mos. 12, 4.

Verheißung und Glaube sind von Natur bei einander, also, daß keines vom andern mag geschieden werden. Denn was ist es nütze, daß einer viel verheißen wollte, und niemand wäre, der es gläubete? Und wozu dienet auch wiederum der Glaube, so keine Verheißung da ist? Darum gehören Verheißung und Glaube zusammen, und erfordert das die natürliche Ordnung, daß, nachdem Moses die Verheißung beschrieben hat, er nun auch sage, was Abraham gegläubet, das ist, diese Verheißung angenommen, und sich daran gehalten habe. Der Teufel hat seine Verheißungen auch, und zwar sehr scheinbarlich; darum gehöret ein scharfer Verstand dazu, daß man unter Gottes und des Satans, das ist, unter den rechten und falschen Verheißungen Unterschied machen kann. Des Satans Verheißungen sind behäglich, gehen leichtführig und mit Lust ein, und werden angenommen, machen auch die Leute sicher und frech, also daß sie beide ihrer selbst und des göttlichen Gerichtes nicht achten. Wie wir sehen, daß Juden, Türken, und bei uns die falschen Brüder den allersichersten Muth haben, und nichts weniger thun, denn daß sie Gottes Zorn und Gerichte fürchten sollten. Wenn aber Gott etwas verheißet, so muß allda der Glaube in großem und langem Kampfe stehen: denn die Vernunft oder Fleisch und Blut hält es schlecht dafür, daß Gottes Verheißungen unmöglich seien, darum kann es nicht fehlen, es muß der Glaube wider den Zweifel und wider die Vernunft streiten und fechten. Solches sehen und bedenken die Sophisten nicht, darum meinen sie, wir fechten um ein geringes Ding, wenn sie hören, daß wir vom Glauben lehren. Denn sie verstehen und wissen nicht, daß der Glaube eine Veränderung und Verneuerung ist der ganzen Natur, also, daß Augen, Ohren und das Herze selbst ganz und gar anders hören, sehen und fühlen, denn andere Leute.

Denn der Glaube ist ein lebendig und gewaltig Ding, er ist nicht ein schläfriger und fauler Gedanke, schwebet auch und schwimmet nicht oben auf dem Herzen, wie eine Gans auf dem Wasser; sondern ist wie Wasser, so durch Feuer erhitzet und erwärmet ist; dasselbe, ob es wohl Wasser bleibet, so ist es doch nicht mehr kalt, sondern warm, und ist also gar ein ander Wasser: also machet der Glaube, der des Heiligen Geistes Werk ist, ein ander Herze, Gemüthe und Sinn, und machet also gar einen neuen Menschen. Darum ist der Glaube ein hoch, schwer und gewaltig Ding, und so man recht davon reden wollte, so ist er vielmehr ein leidendes, denn ein wirkendes Ding. Denn er ändert Herze und Sinn, und da sich die Vernunft an das Gegenwärtige pfleget zu halten, da ergreifet der Glaube die Dinge, so nirgend vor Augen scheinen, dieselben hält er wider alle Vernunft für gegenwärtig. Und ist dieses die Ursache, daß der Glaube nicht eines jeden ist, wie das Gehöre; denn wenig sein gläubig, der größte Haufe aber hält sich viel mehr an gegenwärtige Dinge, die man fühlet und greifet, denn an das Wort.

Kirchliche Nachrichten.

Am Sonntag Septuagesimä, den 4. Februar d. J., ordinirte der Vicepräses unserer Synode unter Assistenz des Pastors Streckfuß den Candidaten des heiligen Predigtamtes, Herrn Friedrich Nützel aus Franken, nachdem derselbe von der evangelisch-lutherischen St. Thomas-Gemeinde in Harrison und Tully Township, Van Wert County, Ohio, einen ordentlichen Beruf erhalten und das vorschriftsmäßige Examen bestanden hatte, vor seiner Gemeinde.

Am Sonntag Estomihi, den 18. Februar d. J., ordinirte derselbe unter Assistenz des Pastor Wolter auch Herrn Daniel Stecher aus Lübbeke in Westphalen, bis dahin Student auf dem Predigerseminar zu Fort Wayne, nachdem letzterer von der ev.-lutherischen St. Johannis-Gemeinde in Columbia und Washington Township (Whitley Co., Ind.), und in Huntington (Huntington Co., Ind.), einen ordentlichen Beruf erhalten und das Examen ebenfalls bestanden hatte inmitten seiner Gemeinde.

Etwas kaltsinnig und nachlässig widerlegen, was ist das anders, als ein Ding zweimal bestätigen? Luther.

Christlicher Heldenmuth.

Löwen, laßt euch wiederfinden,
   Wie im ersten Christenthum,
Die nichts konnte überwinden;
   Seht nur an ihr Marterthum,
      Wie in Lieb sie glühen,
      Wie sie Feuer sprühen,
   Daß sich vor der Sterbenslust
   Selbst der Satan fürchten mußt.

In Gefahren unerschrocken,
   Und von Lüsten unberührt,
Die aufs Eitle konnten locken,
   War man damals, die Begierd
      Gieng nur nach dem Himmel;
      Fern aus dem Getümmel
   War erhoben das Gemüth,
   Achtete, was zeitlich, nit.

Alle Ding nach ihrem Wesen,
   Und nicht nach der Meinung, da
Wurden gründlich abgemessen,
   Das Urtheil im Licht geschah;
      In Unglück glückselig
      Waren sie und fröhlich,
   Fern von Menschenklaverei
   Und von ihren Banden frei.

O daß ich, wie diese waren,
   Mich befänd auch in dem Stand'!
Laß mich doch im Grund erfahren
   Dein hülfreiche, starke Hand,
      Mein Gott, recht lebendig!
      Gieb, daß ich beständig
   Bis in Tod durch deine Kraft
   Uebe gute Ritterschaft.

Ei wohlan, nur fein standhaftig,
   O ihr Brüder, tapfer drauf,
Lasset uns doch recht herzhaftig
   Folgen jener Zeugen Hauf!
      Nur den Leib berühret,
      Was ihm so gebühret;
   Er hat 's Leiden wohl verdient,
   Und die Seel' darunter grünt.

Die Selbsterlöser.

Es stak ein Mann im Schlamm bis an die Ohren.
Ein Wandrer fragt: „Wie kommst du doch heraus?“
Und jener drauf: Ich bin ganz unverloren,
Geh unbekümmert meinethalb nach Haus.
Ich sitze hier, bis ich die Zeit ersehen,
Und dann — doch du gedankenschwacher Thor
Wirst dieses große Kunststück schwer verstehen —
Zieh ich mich selbst am — eignen Zopf empor.
(Volksblatt.)

Anzeige.

In der lithographischen Anstalt von L. Gast in St. Louis, Mo., sind zu haben:

32 Confirmations-Scheine

mit Bibelsprüchen und Liederversen, ingleichen mit biblischen Bildern und Randzeichnungen. Lithographirt und herausgegeben von Leopold Gast. Preis: 1 Dollar.

Die unterzeichnete Redaction fühlt sich gedrungen, diese Confirmationsscheine den Herrn Predigern hierdurch bestens zu empfehlen. Die Bibelsprüche und Liederverse, die dieselben enthalten, sind passend ausgewählt und die biblischen Bilder und Embleme mit christlichem Sinn und Geschmack ausgeführt. Wir sahen nie etwas Schöneres dieser Art. Wer seinen Confirmanden etwas recht Liebliches zur Erinnerung an den Tag der Confirmation mitgeben will, findet hier eine schöne Gelegenheit. Die Red. des „Luth.“

Quittung.

Für die Heidenmission am Cass von den lutherischen Gemeinden in und um Monroe und Adrian erhalten $32.00.
Nebst allerlei Kleidungsstücken für die Indianerkinder.
Wilhelm Hattstädt, Pfr.

Für dieselbe Mission erhalten:
$7.50 von einigen Gliedern der lutherischen Gemeinde in St. Louis. $1.00 von einer Ungenannten. $1.00 von einer Unbekannten.

Bezahlt.

Den 4. Jahrg. Hr. P. Hattstädt (3 Ex.).
Den 5. Jahrg. Die HH. P. Hattstädt (2 Ex.), Peter Hobstetter, Prager.
Die 2. Hälfte des 5. Jahrg. Hr. Höhne sen.

Gedruckt bei Arthur Olshausen,
Herausgeber des Anzeiger des Westens.

English translation AI translation

⤓ Download .txt · copy text

120

says the other: Cross, cross, cross, no Herr Magister, that is what you lack! when the dear God sends that home to you, then you will become a man and a theologian! Ah, he was wont to say many a time, how often I think of this speech! I mean indeed, the pious God has visited me with much cross.

Treasures of the Church.

The first Christians had so zealous and burning a love that they held the poor, who enjoyed their works of love, to be the treasure and the ornament of the Church. Once a heathen emperor, Decius, lusted after the treasures of the Roman Church. For it had been reported to him that Bishop Sixtus, at his being led away to death, had exhorted his deacon Laurentius to take care of the treasures of the Church. The Christians at Rome had namely a fund for the support of the orphans, which had been left by the holy martyrs, and paid into this fund every Sunday. When now the emperor demanded of Laurentius the delivery of the church treasures, he indeed promised them, but begged three days' respite, to put everything in order. During this time he distributed the whole treasure on hand among the poor, and on the third day he assembled all the widows, orphans, blind, lame, sick and infirm, who were maintained by the Church at Rome, in the court of the imperial palace. When he was now asked by the emperor where then were the treasures which he had promised to deliver, he said, pointing to the assembled multitude: "Behold, these are the church treasures, the true eternal treasures, which shall nevermore pass away, but ever increase, which have indeed been imparted to each one in particular and yet are a common possession." The noble confessor had to atone with an agonizing death for this deception of the covetous tyrant and for this fidelity shown to the goods of the poor. They laid him upon a glowing gridiron, and here he breathed out his immortal spirit amid praising and thanksgiving, after he had still before, with admirable calm, as though he felt not the least pains, commanded his executioners to turn him over, since he was now roasted enough on one side. Sch.

Why Faith is not Everyman's Thing?

Luth. II. p. 17. Leipz. Ausg. on Gen. 12, 4.

Promise and faith are by nature together, so that neither can be separated from the other. For what use is it that one should promise much, and there were no one who believed it? And again, to what purpose serves faith, if there is no promise? Therefore promise and faith belong together, and the natural order requires this, that after Moses has described the promise, he now say also what Abraham believed, that is, that he accepted this promise and held to it. The devil has his promises too, and indeed very plausible ones; therefore a sharp understanding is needed, that one may make a distinction between God's and Satan's, that is, between the true and the false promises. Satan's promises are agreeable, enter easily and with pleasure, and are accepted, and make people also secure and bold, so that they regard neither themselves nor the divine judgment. As we see that Jews, Turks, and among us the false brethren have the most perfect assurance, and do nothing less than fear God's wrath and judgments. But when God promises something, there faith must stand in great and long conflict: for reason, or flesh and blood, holds it for naught that God's promises should be possible; therefore it cannot fail that faith must strive and fight against doubt and against reason. This the sophists do not see and consider; therefore they think we fight about a trifling matter when they hear that we teach of faith. For they do not understand and know that faith is a change and renewal of the whole nature, so that eyes, ears, and the heart itself hear, see and feel altogether and quite otherwise than other people.

For faith is a living and mighty thing; it is not a drowsy and lazy thought, neither floats it and swims on the top of the heart, like a goose on the water; but is like water which is heated and warmed by fire; the same, though it remains water, yet is no longer cold, but warm, and is thus quite another water: so faith, which is the work of the Holy Ghost, makes another heart, mind and disposition, and thus makes quite a new man. Therefore faith is a high, heavy and mighty thing, and if one would rightly speak of it, it is rather a suffering than a working thing. For it changes heart and mind, and since reason is wont to hold to what is present, faith lays hold of the things which appear nowhere before the eyes, those it holds against all reason to be present. And this is the cause why faith is not every man's, like hearing; for few are believing, but the greatest multitude holds much more to present things, which one feels and grasps, than to the Word.

Church News.

On Sunday Septuagesima, the 4th of February of this year, the Vice-President of our Synod, with the assistance of Pastor Streckfuß, ordained the candidate of the holy ministry, Herr Friedrich Nützel from Franken, after he had received a regular call from the Evangelical Lutheran St. Thomas Congregation in Harrison and Tully Township, Van Wert County, Ohio, and had passed the examination required by the rules, before his congregation.

On Sunday Estomihi, the 18th of February of this year, the same ordained, with the assistance of Pastor Wolter, also Herr Daniel Stecher from Lübbeke in Westphalia, until then a student in the preachers' seminary at Fort Wayne, after the latter had received a regular call from the Evangelical Lutheran St. John's Congregation in Columbia and Washington Township (Whitley Co., Ind.), and in Huntington (Huntington Co., Ind.), and had likewise passed the examination, in the midst of his congregation.

To refute something coldly and carelessly, what is that else than to confirm a thing twice? Luther.

Christian Heroism.

Lions, let yourselves be found again,
   As in the first Christendom,
Whom nothing could overcome;
   Only behold their martyrdom,
      How they glow in love,
      How they spout fire,
   So that before the longing for death
   Even Satan had to be afraid.

Undaunted in dangers,
   And by lusts untouched,
Which could entice to vanity,
   Were they then; the desire
      Went only after heaven;
      Far from the tumult
   Was the mind uplifted,
   Heeded not what is temporal.

All things according to their nature,
   And not according to opinion, then
Were thoroughly measured,
   The judgment was made in the light;
      In misfortune blessed
      Were they and joyful,
   Far from the slavery of men
   And free from their bonds.

O that I, as these were,
   Might find myself also in that state!
Let me but in truth experience
   Thy helpful, strong hand,
      My God, truly living!
      Grant that I steadfastly
   Unto death through Thy power
   May wage good knighthood.

Well then, only be steadfast,
   O ye brethren, bravely on,
Let us but courageously
   Follow that host of witnesses!
      Only the body is touched,
      As is its due;
   It has well deserved the suffering,
   And the soul flourishes beneath it.

The Self-Redeemers.

There stuck a man in the mire up to his ears.
A wanderer asks: "How do you ever get out?"
And he replied: I am not lost at all,
Go unconcerned, for all of me, home.
I sit here till I see the time,
And then — but you thoughtless fool
Will hardly understand this great feat —
I pull myself up by — my own pigtail.
(Volksblatt.)

Advertisement.

At the lithographic establishment of L. Gast in St. Louis, Mo., are to be had:

32 Confirmation Certificates

with Bible verses and hymn verses, likewise with biblical pictures and marginal drawings. Lithographed and published by Leopold Gast. Price: 1 Dollar.

The undersigned Editorship feels itself constrained to recommend these confirmation certificates most heartily to the pastors. The Bible verses and hymn verses which they contain are suitably chosen, and the biblical pictures and emblems executed with Christian sense and taste. We never saw anything more beautiful of this kind. Whoever wishes to give his confirmands something truly lovely in remembrance of the day of confirmation finds here a fine opportunity. The Ed. of the "Luth."

Receipt.

For the Indian mission at the Cass, from the Lutheran congregations in and around Monroe and Adrian, received $32.00.
Together with all sorts of articles of clothing for the Indian children.
Wilhelm Hattstädt, Pastor.

For the same mission received:
$7.50 from some members of the Lutheran congregation in St. Louis. $1.00 from an unnamed woman. $1.00 from an unknown woman.

Paid.

The 4th year. Mr. P. Hattstädt (3 copies).
The 5th year. Messrs. P. Hattstädt (2 copies), Peter Hobstetter, Prager.
The 2nd half of the 5th year. Mr. Höhne sen.

Printed by Arthur Olshausen,
Publisher of the Anzeiger des Westens.