Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 9, Nummer 21 › Seite 139

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1853-06-07, Seite 139

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Deswegen fangen wir an zu beten und erinnern den HErrn Jesum seines Wortes (Matth. 7., Luk. 11): „Bittet, so werdet ihr nehmen, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgethan.“ Wir stellen uns aller Maßen, als wenn wir vor der Himmelsthür ständen und einen sichern Eintritt begehrten. Das ist mächtig schön. Es wird auch ein Gebet gebraucht, darin zwei Gleichnisse stehen: 1, von der Sündfluth aus 1 Petr. 3, und 2) vom rothen Meere aus 1 Cor. 10. Das lernet auch verstehen (ich weiß, daß es ihrer Viele nicht bedenken), wir begehren, daß Gott durch diese geistliche Gnadenfluth des Kindleins Sünde wolle lassen ersäufen, wie vor Zeiten alle Sünder in der Sündfluth sind umgekommen, und er wolle das Kind in der geistlichen Kirche der Christenheit zum ewigen Leben erhalten, wie Noah mit seinen Kindern. Item, wir begehren, Gott wolle in diesem Taufwasser, welches vor ihm ist „eine rothe Fluth, durch Christi Blut gefärbet,“ an unserm Täufling alle Macht des höllischen Pharao untergehen lassen.

3. Bei diesen zweien Gebeten wird auch öffentlich zweimal dem höllischen Pharao, dem Bösen, unreinen Geiste, sein Urtheil angekündet, daß er solle und müsse von diesem neuen Hofdienerlein Jesu Christi weichen, er solle in Ewigkeit keine Macht an ihm finden. Dabei bedenken wir zwei Dinge; einmal unser großes jammeriges Elend, in welchem wir wegen der Sünde stecken, von welchem wir auch singen:

Dem Teufel ich gefangen lag,
Im Tod war ich verloren.

Daneben errinnern wir uns auch des großen Trostes, dazu wir durch die Gnade Jesu Christi bei der heil. Taufe befördert werden. Strick ist entzwei und wir sind frei, der Sohn Gottes hat uns frei gemacht. Drum sind wir rechte freie Leute (Joh. 8). Es soll nichts Verdammliches an uns sein (Röm. 8).*)

*) Herberger redet hier vom sogenannten kleinen u. großen Exorcismus (Beschwörung des Teufels), wie er sich bei Luther sowie in den meisten alten Agenden befindet und an manchen Orten noch im Gebrauch ist. Nicht hat es damit die Meinung, als sei das Kind leiblicher Weise vom Teufel besessen, noch als sollte er in Kraft dieser Formel von dem Kinde weichen, sondern die Kirche will damit bezeugen 1.) daß dies Kind von Natur unter der Gewalt des Teufels stehe und 2.) daß es durch die Kraft u. Wirkung der heil. Taufe daraus errettet werde. In diesem Sinne nur allein ist der Exorcismus von Luther beibehalten worden, wie dies aus seinen Worten in der Vorrede zum Taufbüchlein hervorgeht: „Denn du hörest in den Worten dieser Gebet, wie kläglich und ernstlich die christliche Kirche das Kindlein herträgt, und so mit beständigen, ungezweifelten Worten für Gott bekennet, es sei vom Teufel besessen und ein Kind der Sünden und Ungnaden und so fleißig bittet um Hilfe und Gnade durch die Taufe, daß es ein Kind Gottes werden möge.“ — Er ist eine dem höllischen Fürsten gemachte öffentliche und feierliche Anzeige, das Kind durch die Kraft der Taufe aus seiner Gewalt los zu lassen, sintemal es ein Unterthan Jesu Christi nach dem Willen des Vaters durch den heil. Geist werden soll.

4. Dem Kindlein wird ein neuer Name gegeben, denn es ist ein neuer Himmelsbürger geworden, sein Name muß in's himmlische Stadtbuch eingeschrieben werden (Luk. 10.), ja in die Hand Gottes (Jes. 49.) und in das Register der auserwählten Kinder Gottes aufgezeichnet werden, in Christi Stammbuch, daß seiner nimmermehr vergessen werde (Ps. 112.) Das Kind ist ein junger Kirchenstudent geworden, darum muß sein Name in die himmlische Matrikel kommen. Man gibt dem Kinde keinen bösen Namen, es muß nicht Kain oder Judas heißen, sondern einen heiligen Namen tragen. Dabei wünschen die Pathen: Helfe dir Gott, liebes Pathlein, daß du den Namen in der That führest und auch so fromm werdest, wie die seligen Leute, die vor dir diesen christlichen Taufnamen getragen.

5. Des Kindlein's Brust u. Stirn wird mit der Form des heil. Kreuzes bezeichnet. Dabei bedenken wir, daß aller Christen Herz müsse des Kreuzes Jesu Christi Grüblein sein, daß ihre Loosung heiße: Allein dein Kreuz, HErr Jesu Christ, mein höchster Trost auf Erden ist.“*) Ueberdies erinnern wir uns, daß getaufte Christen nicht können ohne Kreuz und Elend sein, sie müssen sich mit dem Kreuz bis in die Grube schleppen, sie sind rechte Brüder des Kreuzordens, der HErr Jesus ist selber der Hochmeister in diesem Orden.

*) Wer denkt hierbei nicht auch an die schönen Worte in seinem Sterbeliede:

„In meines Herzens Grunde
Dein Nam' und Kreuz allein
Funkelt all' Zeit und Stunde,
Drauf kann ich fröhlich sein:
Erscheint mir in dem Bilde
Zu Trost in meiner Noth,
Wie du, HErr Christ, so milde
Dich hast geblut zu todt.“

6. Darauf wird das Evangelium Marci 10. gelesen, wie viele fromme Matronen dem HErrn Jesu ihre Kindlein zugetragen. Dabei bedenken wir

Erstlich, daß wir ohne Scheu unsere Kindlein mögen zur Taufe tragen. Denn der HErr Jesus schilt den Klüglingen die Haut voll, die es wollen wehren, daß man die Kindlein nicht soll zu ihm bringen; er sagt: „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret's ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes (gehöret ihnen das Gold, wer wollte ihnen das Täschlein vorenthalten?), und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. Die Exempel der Schrift stimmen auch damit, denn Apstgsch. 16. wird des Stockmeisters ganzes Haus, und 1. Cor. 1. ganze Geschlechter getauft. Origines sagt, es sei immer von der Apostel Zeit her bräuchlich blieben, und Cyprianus, der dritthalbhundert Jahr nach Christi Geburt gelebt hat, schreibt, daß man in der Synode die Leute gestraft habe, welche die Taufe nach dem Exempel der Beschneidung bis auf den achten Tag anstehen ließen.†) Die Noth erfordert's auch, denn unsere Kindlein sind in Sünden empfangen und geboren, wie David bezeugt Psalm 51., dem wir billig glauben. Sie sind von Natur Kinder des Zorne Eph. 2. Drum müssen sie auch durch's Wasser und Geist neu geboren werden, Joh. 3. Hat's doch Jesaias schon im alten Testament gesehen (Cap. 49.), da er sagt: „Sie werden deine Söhne in den Armen herzubringen und deine Töchter auf den Achseln hertragen.“ Die geilen Wiedertäufer sagen: Unsere Kindlein glauben noch nicht, drum ist ihnen die Taufe nichts nütze. Aber wir bleiben bei Christi Wort. Matth. 18. „Wer ärgert dieser Geringsten einen die an mich glauben ꝛc. Wie könnten sie sonst Gott gefallen? (Hebr. 12.) Jemehr es unsere Vernunft stößt, je größer ist das verborgene Kunststück des heil. Geistes. Andere behelfen sich mit Christi Exempel. Der sei ja erst im dreißigsten Jahr seines Alters getauft worden. Antwort: Er ist aber nicht erst im dreißigsten Jahr seines Alters beschnitten worden Nun ist ja unsere Taufe an der Beschneidung Stelle getreten (Col. 2.) War doch die Taufe noch nicht im jüdischen Lande, da Christus geboren war, er hätte sie sonst nicht anstehen lassen.

†) Man dürfte jetzt froh sein, wenn alle Eltern nur mit dem achten Tage ihre Kinder zur Taufe brächten. Aber da verschieben es manche zwei, vier, sechs und noch mehr Wochen und das aus ganz elenden Gründen, etwa weil sie einen tüchtigen Kindtaufschmaus anstellen wollen und dazu nicht eher kommen können. Was mögen wohl solche von der großen Noth ihres Kindes und von der Herrlichkeit und Seligkeit der Taufe halten?

Darneben erinnern sich auch die erbetenen Gevatter ihres Amtes.*) Sie thun nicht anders als die gutherzigen Mütter, die dem HErrn Jesu ihre liebe Herzlein zutragen und in seine Arme legen. Sie beten: HErr Jesu, ach nimm das liebe Pathlein von unsern Armen. Drücke es auch an dein liebes Herz, berühre es auch mit deiner Gnadenhand, sprich einen kräftigen Segen über unser Pathlein, in welchem es christlich lebe und selig sterbe. Laß es auch zunehmen an Alter, Weisheit und Gnade bei Gott und den Menschen. Daraus ist offenbar, daß nicht unbescheidene Kinder, nicht trunkene Laffen, nicht gottlose Leute, die zum Gebet untüchtig sind, zur Gevatterschaft gehören. Die Gevatter sind des Kindleins Fürredner, gleichwie diese Mütter ihren Kinderlein bei Christo das Wort führen.†)

*) Die Erinnerung der Pathen an ihr Amt geschieht noch insonderheit durch eine an dieselben gerichtete kurze Vermahnung und das von ihnen zu leistende Gelübde, dahin zu sehen, daß das Kind in der reinen Lehre unterwiesen und zur Gottseligkeit angehalten werde.

†) Väter und Mütter, die ihr dies leset, nehmt es doch in der Wahl der Taufpathen für eure neugebornen Kindlein recht genau und vermeidet in dieser wichtigen Sache allen Leichtsinn und alle fleischlichen Rücksichten. Gedenket hierbei noch an die ernsten Worte Luther's in der schon etliche Male erwähnten Vorrede zu seinem Taufbüchlein: „Und ich besorge, daß darum die Leute nach der Taufe auch so übel gerathen, daß man so kalt und lässig mit ihnen umgegangen und so gar ohne Ernst für sie gebeten hat in der Taufe . . . Derhalben es auch wohl billig und recht ist, daß man nicht die trunkene und rohe Pfaffen taufen lasse, auch nicht lose Leute zu Gevattern nehme, sondern feine, sittige, ernste, fromme Priester und Gevattern, zu denen man sich versehe, daß sie die Sache mit Ernst und rechtem Glauben handeln, damit man nicht dem Teufel das hohe Sacrament zum Spott setze und Gott verunehre, der darin so überschwänglichen und grundlosen Reichthum seiner Gnaden über uns schüttet, daß er's selbst eine neue Geburt heißt, damit wir aller Tyrannei des Teufels ledig, von Sünden, Tod und Hölle los, Kinder des Lebens und Erben aller Güter Gottes und Gottes selbst Kinder und Christus Brüder werden. — Ach liebe Christen! laßt uns nicht so unfleißig solche unaussprechliche Gaben achten und handeln; ist doch die Taufe unser einiger Trost und Eingang zu allen göttlichen Gütern und aller heiligen Gemeinschaft.

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Therefore we begin to pray, and remind the LORD Jesus of His word (Matt. 7, Luke 11): "Ask, and it shall be given you; seek, and ye shall find; knock, and it shall be opened unto you." We place ourselves altogether as though we stood before the door of heaven and were seeking a sure entrance. That is mightily beautiful. A prayer also is used in which two similitudes stand: 1, of the Flood, from 1 Pet. 3, and 2) of the Red Sea, from 1 Cor. 10. Learn to understand this also (I know that many do not consider it): we desire that God would, through this spiritual flood of grace, drown the little child's sin, as in former times all sinners perished in the Flood, and that He would preserve the child in the spiritual ark of Christendom unto eternal life, like Noah with his children. Likewise, we desire that God would, in this baptismal water, which before Him is "a red flood, colored by Christ's blood," let the whole power of the hellish Pharaoh go under in our baptized one.

3. At these two prayers sentence is also publicly pronounced twice upon the hellish Pharaoh, the evil, unclean spirit, that he shall and must depart from this new little courtier of Jesus Christ, that he shall find no power in him for ever. Here we consider two things: first, our great, lamentable misery in which we are sunk because of sin, of which we also sing:

The devil held me prisoner,
In death I was undone.

And besides this we remember also the great comfort to which we are advanced through the grace of Jesus Christ in holy Baptism. The snare is broken and we are free; the Son of God hath made us free. Therefore we are free men indeed (John 8). There shall be nothing condemnable in us (Rom. 8).*)

*) Herberger speaks here of the so-called lesser and greater Exorcism (adjuration of the devil), as it is found in Luther, as also in most of the old Agenda, and is still in use in many places. It is not meant by this that the child is bodily possessed by the devil, nor that he is to depart from the child by virtue of this formula; rather the Church would thereby testify 1.) that this child by nature stands under the power of the devil, and 2.) that through the power and working of holy Baptism it is rescued therefrom. In this sense alone has the Exorcism been retained by Luther, as appears from his words in the preface to the Baptismal Booklet: "For thou hearest in the words of this prayer how piteously and earnestly the Christian Church brings the little child before God, and with such steadfast, unwavering words confesses before God that it is possessed by the devil and a child of sin and of disfavor, and so diligently asks for help and grace through Baptism, that it may become a child of God." — It is a public and solemn announcement made to the hellish prince, to let the child go out of his power by the power of Baptism, seeing that it is to become a subject of Jesus Christ, according to the will of the Father, through the Holy Ghost.

4. A new name is given to the little child, for it has become a new citizen of heaven; its name must be written in the heavenly city register (Luke 10), yea, in the hand of God (Is. 49), and be recorded in the roll of the elect children of God, in Christ's family book, that it may never be forgotten (Ps. 112). The child is become a young student of the Church, therefore its name must come into the heavenly register. One does not give the child an evil name; it must not be called Cain or Judas, but must bear a holy name. Thereupon the sponsors wish: God help thee, dear godchild, that thou mayest bear the name in deed, and also become as pious as the blessed people who before thee have borne this Christian baptismal name.

5. The little child's breast and forehead are marked with the form of the holy cross. Here we consider that the heart of every Christian must be Jesus Christ's little cross-pit, that their watchword should be: Alone Thy cross, LORD Jesus Christ, is my highest comfort on earth."*) Moreover we remember that baptized Christians cannot be without cross and misery; they must drag themselves with the cross even into the grave; they are true brothers of the Order of the Cross, and the LORD Jesus Himself is the Grand Master in this Order.

*) Who does not think here also of the beautiful words in his hymn for the dying:

"In my heart's deepest ground
Thy name and cross alone
Sparkle at all times and hours,
Thereon I can be joyful:
Appear to me in the image
For comfort in my distress,
How Thou, LORD Christ, so mildly
Hast bled Thyself to death."

6. Thereupon the Gospel of Mark 10 is read, how many pious matrons brought their little children to the LORD Jesus. Here we consider

First, that we may carry our little children to Baptism without fear. For the LORD Jesus rebukes soundly the wiseacres who would forbid that the little children should be brought to Him; He says: "Suffer the little children to come unto me, and forbid them not: for of such is the kingdom of God (the gold belongs to them; who would withhold the little purse from them?), and He took them up in His arms, put His hands upon them, and blessed them. The examples of Scripture agree also with this, for in Acts 16 the jailer's whole house, and in 1 Cor. 1 whole households, are baptized. Origen says that it has always been customary from the time of the Apostles, and Cyprian, who lived two hundred and fifty years after Christ's birth, writes that in the Synod those people were punished who, after the example of circumcision, let Baptism wait until the eighth day.†) Necessity requires it also, for our little children are conceived and born in sins, as David testifies, Psalm 51, whom we justly believe. They are by nature children of wrath, Eph. 2. Therefore they must also be born anew of water and the Spirit, John 3. Isaiah saw it already in the Old Testament (ch. 49), where he says: "They shall bring thy sons in their arms, and thy daughters shall be carried upon their shoulders." The wanton Anabaptists say: Our little children do not yet believe, therefore Baptism is of no use to them. But we abide by Christ's Word, Matt. 18. "Whoso shall offend one of these little ones which believe in me, etc. How could they otherwise please God? (Heb. 12.) The more it offends our reason, the greater is the hidden artifice of the Holy Ghost. Others help themselves with Christ's example. He, they say, was baptized only in the thirtieth year of His age. Answer: But He was not circumcised only in the thirtieth year of His age. Now our Baptism has taken the place of circumcision (Col. 2.) Moreover, Baptism was not yet in the Jewish land when Christ was born; He would not otherwise have let it wait.

†) One might be glad nowadays if all parents would bring their children to Baptism only by the eighth day. But many put it off two, four, six and still more weeks, and that for quite wretched reasons, perhaps because they wish to prepare a proper christening feast and cannot get to it sooner. What may such people think of the great need of their child and of the glory and blessedness of Baptism?

Besides this, the sponsors who have been requested also remember their office.*) They do no otherwise than the kind-hearted mothers who carried their dear little hearts to the LORD Jesus and laid them in His arms. They pray: LORD Jesus, oh take the dear godchild from our arms. Press it also to Thy dear heart, touch it also with Thy gracious hand, speak a powerful blessing over our godchild, whereby it may live as a Christian and die blessed. Let it also increase in age, wisdom and grace with God and men. From this it is plain that unruly children, drunken fools, ungodly people who are unfit for prayer, do not belong to the sponsorship. The sponsors are the little child's advocates, just as these mothers spoke the word for their little children with Christ.†)

*) The reminding of the sponsors of their office takes place especially through a brief admonition addressed to them, and the vow to be made by them, to see to it that the child be instructed in the pure doctrine and kept to godliness.

†) Fathers and mothers who read this, take it quite carefully in the choice of baptismal sponsors for your newborn little ones, and avoid in this important matter all levity and all carnal considerations. Remember here also the earnest words of Luther in the preface to his Baptismal Booklet, already mentioned several times: "And I fear that for this reason the people turn out so badly after Baptism, that they have been dealt with so coldly and slackly and prayed for so entirely without earnestness in Baptism . . . Therefore it is also well fitting and right that one should not let drunken and coarse priests baptize, nor take wanton people for sponsors, but fine, orderly, earnest, pious priests and sponsors, of whom one may be assured that they handle the matter with earnestness and right faith, lest one set the holy Sacrament at the devil's mockery and dishonor God, who pours out therein such overflowing and bottomless riches of His grace upon us that He Himself calls it a new birth, that we, free of all the tyranny of the devil, loosed from sin, death and hell, may become children of life and heirs of all the goods of God, and God's own children and Christ's brethren. — Ah, dear Christians! let us not so carelessly esteem and treat such unspeakable gifts; for Baptism is our only comfort and entrance to all divine goods and to all the communion of saints.