Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 11, Nummer 19 › Seite 151

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1855-05-08, Seite 151

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größten Muthwillen und allerlei Untugenden zu gute halten und vieler Bosheit nachsehen kann. Zuvörderst versündigen sich hierin mehrmals die Stiefeltern, welche manchmal ein ihnen anvertrautes Kind ärger als einen Hund halten. Allein daß ich nicht davon sage, daß solch ungestümes Stürmen, Wüthen und Toben bei der Kinderzucht das Wenigste ausrichtet, und die Kinder wohl knechtisch furchtsam, aber nicht fromm machet, denn was kann für Gnade und Segen Gottes bei solchem unchristlichen Verfahren sein? Und wie kann der Höchste die Zucht heiligen und benedeien, welche mit vorsätzlichen Sünden vorgenommen wird? — so ist doch dieses offenbar, daß solche tyrannische, unvernünftige Eltern die heilige Taufe an ihren Kindern nicht nach Gebühr achten, und daß dermaleinst sie deßfalls eine schwere Verantwortung haben werden. Christliche Eltern müssen allen rechtmäßigen Zorn mit Liebe und Sanftmuth mäßigen, und dahin sehen, daß sie mit ihrer Zucht nicht mehr schaden, als bessern. Sonst müssen freilich christliche Eltern in der Kinderzucht fleißig und eifrig sein, in Betrachtung, daß die Kinder ein anvertrautes Gut des Höchsten sind, das er ihnen zu bewahren gegeben hat. Sie sind Paradies-Blumen, welche ihnen Gott zur Lust und Freude zwar, doch auch zu fleißiger Pflege und Aufsicht geschenket hat . . .

Die getauften Kinder der Christen sind die Tücher und Tafeln, welche der HErr JEsus mit seinem Blute gemahlet und in welchen er durch seinen heiligen Geist sich selbst abgebildet hat. Sie sind lauter Kleinodien des himmlischen Königs, die in seinen Schatz gehören. Sie sind lauter Gefäße mit dem Blute des Sohnes Gottes gefüllet. Daß also die Eltern in diesem Absehen zuvörderst ihre Kinder wohl in Acht haben müssen, damit sie nicht dem HErrn JEsu ein so liebes Gut, und den Kindern ihr in der Taufe geschenktes Heil verwahrlosen. Sie haben von Gott ein anvertrautes theures Gut empfangen. Er hat ihnen die getauften Kinder, den Kern der Christenheit anbefohlen. Er hat sie zu Gärtnern und Aufsehern über seinen Blumengarten bestellet: wie werden sie es denn verantworten können, wenn sie durch nachlässige Zucht, durch Versäumung des Gebets, und durch eigenes Aergerniß dieselben verabsäumen, und die edlen Blumen und Pflanzen Gottes in Unkraut ersticken und verderben lassen?

(Schluß folgt.)

(Eingesandt.)

Nun laß, mein Herz, dein Trauern.

Nun laß, mein Herz, dein Trauern! —
Dein JEsus tritt herein,
Gleichwie nach Regenschauern
Folgt milder Sonnenschein.
Wenn lang genug nun brausen
Erdbeben, Feu’r und Wind,
Dann folgt ein sanftes Sausen
Erquickend, still und lind.

Du mußt durch viele Leiden
In Gottes Himmel gehn,
Du sollst hier nicht mit Freuden,
Vielmehr mit Thränen sä’n.
Willst du einst Harfen schlagen,
So dulde, — Gott gebeuts;
Willst du einst Kronen tragen,
So trage hier dein Kreuz.

Dein Herz wird dir zwar bluten,
Wenn Gott dir Wunden schlägt,
Daß wider seine Ruthen
Dein böses Fleisch sich regt,
Und spricht mit frevlem Mund:
„Was strafet Gott mich so?
Ich werd auch keine Stunde
Des armen Lebens froh.“

Doch schlag das Murren nieder,
Das nur vom Teufel ist;
Faß neuen Glauben wieder,
Und leide als ein Christ.
Nur Gottes Liebesfeuer
Hat dir dein Kreuz gesandt,
Nur weil du ihm so theuer,
Drum stäupt dich seine Hand.

Gott sehnt sich voller Treue
Nach seinem Kinde hin,
Nur daß er dich erfreue,
Verlangt sein Vatersinn;
Will dich durchs Kreuz verklären
Nach seinem Ebenbild,
Bis er im Reich der Ehren
All deinen Jammer stillt.

Hermann Fick.

(Aus dem Luth. Herold.)

Bei dem Unterzeichneten wird am 1. Mai d. J. folgendes wichtige, besonders für lutherische Prediger höchst nützliche Werk erscheinen:

Predigtentwürfe
über die Sonn- und Festtags-Evangelien
aus Dr. Luthers Predigten und Auslegungen zusammengestellt
von E. G. W. Keyl,
Pastor der ev. luth. St. Paulskirche in Baltimore.
Erstes Heft.

Die Entwürfe über die Evangelien vom 1. bis 13. Sonntag nach Trin., sowie über die Evangelien am Feste Johannis des Täufers und Mariä Heimsuchung enthaltend.

Diese Entwürfe sind nach der im „Lutherophilus“ gegebenen Probe über das Evangelium am Feste der Erscheinung Christi ausgearbeitet. Nur sind sie in sofern noch instructiver, als die einzelnen Stellen aus Luthers Schriften genauer bezeichnet sind, sowohl dem Orte nach wo sie stehen, als nach ihren Anfangs- und Schlußworten. In Bezug auf das erstere wird bei der Aufzählung der einzelnen Predigten und Auslegungen, woraus die Entwürfe genommen sind, die Zahl der Paragraphen in der Walchschen Ausgabe angegeben, so daß daraus bei den einzelnen Stellen der Leser leicht abnehmen kann, ob sich die bezeichnete Stelle zu Anfang, in der Mitte oder am Ende der bezeichneten Predigt und Auslegung finde. In Bezug auf das andere werden bei jeder Stelle nicht bloß die Anfangs- und Schlußworte, sondern auch die betreffenden Paragraphen angegeben, woraus man auf die Länge und Kürze der Stelle selbst schließen und sie um so leichter in der bezeichneten Predigt oder Auslegung auffinden kann. Wer sich nun in seiner Ausgabe die §§ der Walchschen Ausgabe am Rande bemerkte, der würde sich für jeden spätern Gebrauch der Entwürfe viel Zeit und Mühe wegen des Aufsuchens der Stelle ersparen.

Die Entwürfe umfassen alle bis jetzt erschienenen Predigten Dr. Luthers, als die vollständige Kirchen- und die doppelte Hauspostille (von Dietrich und Rörer) desgleichen die vermischten Predigten, welche sowie die Auslegung z. B. über die Bergpredigt und das Magnificat außer der Walchschen allein in der Erlanger Ausgabe zu finden sind. Zur vollständigen Benutzung der Entwürfe wird daher der Besitz einer dieser beiden Ausgaben erfordert. Wer aber nur die beiden Postillen Luthers, ja selbst nur eine deren besäße, dem würden doch auch dann diese Entwürfe gute Dienste leisten.

Das Ganze soll in vier Heften erscheinen und zwar soll, wenn das erste Heft eine günstige Aufnahme findet, das zweite Heft die Entwürfe vom 14. bis 27. Trinitatis-Evangelium umfassen und im Monat August zur Versendung bereit sein. Das erste Heft, 32 Seiten enthaltend, wird einzeln 15 Cents kosten, das Dutzend $1,50.

Herr Pastor Keyl ist durch seine Auslegung des Catechismus, von welchem das erste Hauptstück erschienen ist, als ein gründlicher Kenner der Schriften Luthers und als ein fleißiger Forscher in denselben dem theologischen Publikum bereits sattsam bekannt, so daß auch bei diesen Predigtentwürfen nichts anderes, als etwas Tüchtiges zu erwarten ist.

Es wird um schleunigste Einsendung von Bestellungen gebeten.

Heinrich Ludwig,
Buchdrucker und Verleger, 45, Vesey-Str.
New-York, den 30. März 1855.

Zur Beachtung.

Die zur Synode von Missouri ꝛc. westlichen Distrikts gehörenden Pastoren, welche bis jetzt versäumt haben, ihre letztjährigen Parochialberichte einzureichen oder einzusenden, werden hiermit aufgefordert, dieselben unverzüglich an den Unterzeichneten zu schicken.

Aug. Selle, Secr.
Crete, Will Co., Ills., im Mai 1855.

Briefe und Gelder erhalten
seit dem 23. April.

Von den Herren Pastoren: Frederking, Loeber mit $5,00, Ernst mit $4,00, J. M. Johannes mit $12,50, A. Wagner, J. N. Beyer, G. Reichhardt, C. L. Knapp, J. G. Nuetzel und von den Herren Chr. Luecke, J. G. Wolff, J. H. Bergmann, Th. Bünger.

Außerdem an Geld:
von der Gemeinde in Columbia, Ill. $ 2,50
„ Herrn Pastor Polack 20,30
„ „ „ Selle 4,00
„ „ „ Günther 8,00
„ „ „ Lochner 3,20
St. Louis, den 7. Mai 1855.
Otto Ernst.

Quittungen und Dank.

Herzlich dankend bescheinige ich hiermit, von den Herrn Gebrüdern Friedrich und Wilhelm Meyer zu Fort-Wayne $16,51 zu meiner Unterstützung im hiesigen Seminar erhalten zu haben.
Der gnädige und barmherzige Gott wolle es den milden Gebern reichlich, hier zeitlich und dort ewiglich wieder vergelten.
Albert Bruno Barthel.
Fort-Wayne, den 13. April 1855.

Erhalten zu meiner Unterstützung im Seminar zu Fort-Wayne zwei Thaler von Friedrich Dinkel wohnhaft in New York, welches er auf einer Hochzeit für mich gesammelt hat.
Für diese mir erwiesene Liebe danke ich vielmal und der liebe Gott wolle es den Wohlthätern reichlich wieder vergelten.
Daniel Schmalz.
Fort-Wayne, den 24. April 1855.

Unterzeichneter bescheinigt hiermit dankend $2,00 von dem geehrten Jünglingsverein von Buffalo empfangen zu haben.
Karl Kirsch.
Fort-Wayne, den 24. April 1855.

Unterzeichneter bescheinigt hiermit, daß er von Herrn Thomas Jensen, einem Mitgliede der Gemeinde zu Buffalo, $7,00 zur Unterstützung im Seminar zu Fort Wayne, erhalten hat.
Dafür dankt er herzlich und wünscht dem milden Geber Gottes reichen Segen.
Karl Kirsch.
Fort-Wayne, den 24. April 1855.

Zu meinem Unterhalt auf hiesiger Anstalt habe ich neuerlich erhalten:
von Herrn Past. Brauer in Addison, Ill. $ 5,00
„ Gemeindegliedern daf. 1,40
„ einem Ungenannten 3,85
in Summa $ 10,25
worüber ich mit herzlichem Dank quittire.
Concordia-College, den 4. Mai 1855.
August Reincke.

Zu meiner Unterstützung auf hiesiger Anstalt erhielt ich:
von Herrn W. Heuer in Addison, Ills. $5,00
„ „ Fr. Meier „ „ „ 1,00
„ „ H. Kruse „ „ „ 1,00
„ „ Fr. Kruse sen. „ „ 5,00
„ „ Past. Brauer „ „ 5,00
„ „ W. Stünkel „ „ 6,00
„ G. B. (meinem kl. Bruder) 2,00
„ H. B. 10,00
überhaupt: $35,00.
worüber ich hiermit dankbarlichst quittire.
Concordia-College, den 4. Mai 1855.
Wilhelm Barthling.

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greatest wantonness and all sorts of faults put down to their credit, and overlook much wickedness. Above all the stepparents sin in this repeatedly, who sometimes treat a child entrusted to them worse than a dog. But not to say that such tempestuous storming, raging and raving does the least good in the training of children, and makes the children servile and fearful, indeed, but not godly, for what grace and blessing of God can there be in such unchristian proceeding? And how can the Most High sanctify and bless the discipline which is undertaken with deliberate sins? — yet this is manifest, that such tyrannical, unreasonable parents do not esteem holy Baptism in their children as they ought, and that they shall some day have a heavy accounting for it. Christian parents must moderate all rightful anger with love and meekness, and see to it that they do not harm more than improve with their discipline. Otherwise, indeed, Christian parents must be diligent and zealous in the training of children, considering that the children are a trust of the Most High, which he has given them to keep. They are paradise flowers, which God has given them for pleasure and joy, but also for diligent tending and oversight . . .

The baptized children of Christians are the cloths and tablets which the LORD JESUS has painted with his blood and in which he has depicted himself by his Holy Spirit. They are mere jewels of the heavenly King, which belong in his treasury. They are mere vessels filled with the blood of the Son of God. Therefore parents in this regard must first of all take good care of their children, lest they neglect for the LORD JESUS so dear a possession, and for the children their salvation granted in Baptism. They have received from God a precious trust. He has committed to them the baptized children, the kernel of Christendom. He has appointed them gardeners and overseers over his flower garden: how will they be able to answer for it, if through careless discipline, through neglect of prayer, and through their own offense they neglect the same, and let the noble flowers and plants of God be choked and spoiled by weeds?

(Conclusion follows.)

(Sent in.)

Now let thy mourning be, my heart.

Now let thy mourning be, my heart! —
Thy JESUS enters in,
Even as after showers of rain
Mild sunshine follows.
When long enough now have raged
Earthquake, fire and wind,
Then follows a gentle murmuring,
Refreshing, still and soft.

Thou must through many sufferings
Go into God’s heaven,
Thou shalt not here with joys,
But rather with tears sow.
Wilt thou one day strike harps,
Then bear it, — God commands it;
Wilt thou one day wear crowns,
Then bear thy cross here.

Thy heart will indeed bleed,
When God smites thee with wounds,
So that against his rods
Thy wicked flesh rises up,
And speaks with froward mouth:
“Why doth God chastise me so?
I shall not have one hour
Of joy in this poor life.”

Yet beat down the murmuring,
Which is only of the devil;
Take hold of new faith again,
And suffer as a Christian.
Only God’s fire of love
Hath sent thee thy cross,
Only because thou art so dear to him,
Therefore his hand scourgeth thee.

God yearns in full faithfulness
Toward his child,
Only that he may gladden thee,
His fatherly heart desires;
Would transfigure thee through the cross
After his own image,
Until in the kingdom of honors
He stills all thy misery.

Hermann Fick.

(From the Luth. Herold.)

On the 1st of May of this year there will appear with the undersigned the following important work, especially useful for Lutheran preachers:

Sermon Outlines
on the Sunday and Festival Gospels
compiled from Dr. Luther’s sermons and expositions
by E. G. W. Keyl,
Pastor of the Ev. Luth. St. Paul’s Church in Baltimore.
First Part.

containing the outlines on the Gospels from the 1st to the 13th Sunday after Trinity, as well as on the Gospels for the Feast of John the Baptist and the Visitation of Mary.

These outlines have been worked out after the sample given in the “Lutherophilus” on the Gospel for the Feast of the Epiphany of Christ. They are still more instructive, however, in this respect, that the individual passages from Luther’s writings are more exactly designated, both as to the place where they stand, and by their opening and closing words. With regard to the former, in the enumeration of the individual sermons and expositions from which the outlines are taken, the number of the paragraphs in the Walch edition is given, so that the reader can easily gather from it, in the case of the individual passages, whether the designated passage is found at the beginning, in the middle, or at the end of the designated sermon and exposition. With regard to the latter, for each passage not only the opening and closing words, but also the paragraphs concerned are given, from which one can infer the length and brevity of the passage itself and so much the more easily find it in the designated sermon or exposition. Whoever should note in the margin of his edition the §§ of the Walch edition would spare himself much time and trouble in seeking out the passage for every later use of the outlines.

The outlines embrace all the sermons of Dr. Luther that have appeared up to now, namely the complete Church Postil and the double House Postil (by Dietrich and Rörer), likewise the miscellaneous sermons, which, as well as the exposition, e.g. of the Sermon on the Mount and the Magnificat, are to be found, besides the Walch edition, only in the Erlangen edition. For the complete use of the outlines, therefore, the possession of one of these two editions is required. But whoever possessed only the two Postils of Luther, or even only one of them, to him also these outlines would render good service.

The whole is to appear in four parts, and indeed, if the first part meets with a favorable reception, the second part, embracing the outlines from the 14th to the 27th Sunday after Trinity, shall be ready for dispatch in the month of August. The first part, containing 32 pages, will cost 15 cents singly, $1.50 the dozen.

Pastor Keyl is already sufficiently well known to the theological public through his exposition of the Catechism, of which the first chief part has appeared, as a thorough connoisseur of Luther’s writings and as a diligent investigator in them, so that also in these sermon outlines nothing other than something sound is to be expected.

Prompt sending-in of orders is requested.

Heinrich Ludwig,
Printer and Publisher, 45 Vesey Street.
New York, the 30th of March, 1855.

For Attention.

The pastors belonging to the Synod of Missouri etc., Western District, who have hitherto neglected to hand in or send in their parochial reports of last year, are hereby requested to send the same without delay to the undersigned.

Aug. Selle, Secr.
Crete, Will Co., Ills., in May 1855.

Letters and Moneys received
since the 23rd of April.

From the Reverend Pastors: Frederking, Loeber with $5.00, Ernst with $4.00, J. M. Johannes with $12.50, A. Wagner, J. N. Beyer, G. Reichhardt, C. L. Knapp, J. G. Nuetzel and from Messrs. Chr. Luecke, J. G. Wolff, J. H. Bergmann, Th. Bünger.

Besides, in money:
from the congregation in Columbia, Ill. $ 2.50
„ Pastor Polack 20.30
„ „ Selle 4.00
„ „ Günther 8.00
„ „ Lochner 3.20
St. Louis, the 7th of May, 1855.
Otto Ernst.

Receipts and Thanks.

Heartily thanking, I hereby acknowledge to have received, from the Messrs. brothers Friedrich and Wilhelm Meyer at Fort Wayne, $16.51 for my support in the local Seminary.
May the gracious and merciful God requite the kind givers richly, here in time and there in eternity.
Albert Bruno Barthel.
Fort Wayne, the 13th of April, 1855.

Received for my support in the Seminary at Fort Wayne two thalers from Friedrich Dinkel, residing in New York, which he collected for me at a wedding.
For this love shown me I thank you many times, and may the dear God richly requite the benefactors.
Daniel Schmalz.
Fort Wayne, the 24th of April, 1855.

The undersigned acknowledges with thanks $2.00 received from the esteemed Young Men’s Society of Buffalo.
Karl Kirsch.
Fort Wayne, the 24th of April, 1855.

The undersigned acknowledges that he has received from Mr. Thomas Jensen, a member of the congregation at Buffalo, $7.00 for support in the Seminary at Fort Wayne.
For this he thanks him heartily and wishes the kind giver God’s rich blessing.
Karl Kirsch.
Fort Wayne, the 24th of April, 1855.

For my maintenance at the local institution I have lately received:
from Pastor Brauer in Addison, Ill. $ 5.00
„ members of the congregation there 1.40
„ an anonymous donor 3.85
in sum $ 10.25
for which I give receipt with hearty thanks.
Concordia College, the 4th of May, 1855.
August Reincke.

For my support at the local institution I received:
from Mr. W. Heuer in Addison, Ills. $5.00
„ „ Fr. Meier „ „ „ 1.00
„ „ H. Kruse „ „ „ 1.00
„ „ Fr. Kruse sen. „ „ 5.00
„ „ Pastor Brauer „ „ 5.00
„ „ W. Stünkel „ „ 6.00
„ G. B. (my little brother) 2.00
„ H. B. 10.00
in all: $35.00.
for which I herewith give receipt most gratefully.
Concordia College, the 4th of May, 1855.
Wilhelm Barthling.