Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 8 › Seite 64

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-12-12, Seite 64

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Geiz 4 · SGeiz 5 · Gemeindegeſang 2

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Herzen erklingen. Dieser Milch müssen sie entwöhnt werden, sie müssen feste Speise genießen lernen und es ist ihnen gut, daß Christus hingeht: doch wann werden sie dies verstehen? Ueber Verlassenheit, über Entziehung der Gnade klagen sie. Allein sie mögen nur eine Weile warten, mögen in der Stadt harren, bis sie angethan werden mit der Kraft aus der Höhe, gleichwie die Apostel mit Pfingsten zu einer erhabenen Stufe der Liebe emporstiegen, wo sie nicht mehr so nach Thränen suchten, sondern ihre Lust daran fanden, über das Böse zu triumphiren und den Satan unter die Füße zu treten. Bernhardus.

Kirchliche Nachrichten aus Deutschland und der Schweiz.

Der „Deutsche Kirchenfreund“ theilt in seinem Novemberhefte einen interessanten Correspondenzartikel aus Basel in der Schweiz mit. Aus demselben ersehen wir, daß man in der Schweiz von Seiten der Feinde des Christenthums merkwürdigerweise dagegen arbeitet, die Kirche vom Staate zu trennen. Man thut dies hauptsächlich um der Kirchengüter willen; man will die Kirche erst rein ausplündern, aber ihre Güter, „mit einem Schein des Rechten an sich bringen“, und dann — mag die arme Magd mit dem Bettelstab in der Hand nach Gefallen ihre Freiheit suchen. Man will auch erst auf „gesetzlichem“ Wege wo möglich alle gläubigen Prediger beseitigen, ist das geschehen, so hofft der atheistische (gottesleugnerische) Staat die ausgeleerte Kirche desto leichter zu verschlingen. — In Deutschland verfährt man anders. Da haben die Ungläubigen die Trennung der Kirche vom Staate durchgesetzt. Ganz wahr sagt aber der Correspondent: „Das Parlament hat jedoch durch die gänzliche Ablösung der Schule von der Kirche der Kirche den empfindlichsten Schlag beigebracht; denn ist einmal Bibel und Katechismus aus der Schule verbannt und diese so hergerichtet, „„daß Juden und Muhamedaner ebensogut, als Christen daraus hervorgehen können““, so hat jedenfalls das letzte Stündlein der Staatskirche geschlagen.“ Der Correspondent berichtet ferner, daß die Prediger der unirten Kirche, aus Sorge, daß ihre verderbten Gemeinden sie doch schlecht versorgen würden, darauf hinwirken, daß die Kirche wenigstens so weit mit dem Staat verbunden bleibe, daß der Staat die Kirchengüter behalte und zur Besoldung der Prediger verpflichtet bleibe. Dieses Vertrauen auf Fleisch wird böse Früchte bringen. Der Staat wird zum ungerechten Haushalter an seiner Kirche werden und ihr Gut bald verschleudert haben Anders steht es daher mit den sogenannten Altlutheranern. Der Correspondent sagt: „Die altlutherische, von der protestantischen Landeskirche getrennte, Fraction (Theil) hat die meiste Aussicht auf Bestand, ja auf Vergrößerung. Die Altlutheraner haben die letzten Jahre der Freiheit trefflich benützt, und wenn sie auch ebensowenig, als die Unionskirche,*) das Kirchenvermögen vom Staate herausbringen — wie die preußische es denn vom König und von der Nationalversammlung vergeblich begehrt hat —, so haben sie doch den ungemeinen Vortheil, in einer durch und durch politisch und kirchlich desorganisirten (aufgelösten) Gesellschaft als gliedlich wohlgeordneter Körper da zu stehen und einen Kern von glaubens- und bekenntnißtreuen Laien zu besitzen, die den Unterhalt der Prediger zu leisten gewohnt sind. An sie werden sich viele anschließen, ohne Zweifel ganze Provinzialkirchen (z. B. Pommern). Dagegen wird es den bekenntniß-, farb- und haltlosen sogenannten unirten Staatskirchen, die sich erst „„aus sich selbst erbauen““ sollen, immer erbärmlicher ergehen.“

*) Jetzt kommt die Strafe; in die Grube, welche die unirte Kirche der lutherischen gegraben, fällt sie nun selbst hinein.

Der Kornwucherer.

Micrälius erzählt in der Pommerschen Chronik, als im Jahre 1379 die vormalige harte Theurung durch eine reiche, gesegnete Ernte zu Ende ging, da war allenthalben große Freude. Ein Kornhändler jedoch zu Damgarten, einer Pommerschen Stadt, mit Namen Pantolitz, war darüber mehr traurig als fröhlich. Derselbe hatte nämlich einen ungeheuren Kornvorrath bei dem Anfang der theuren Zeit zusammengekauft und niemandem davon etwas abgelassen, weil er hoffte, daß das Korn noch mehr aufschlagen werde; das liebe Getreide war aber durch den neuen Erntesegen plötzlich so wohlfeil geworden, daß der geizige Pantolitz nun an seiner Waare nicht nur nichts gewann, sondern, wollte er nicht den Wurm in sein Korn kommen lassen, dasselbe auch mit beträchtlichem Verlust verkaufen mußte. Eines Tages saß dieser Wucherer auf einem Wagen mit vollen Kornbündeln, die sein Knecht, der auf dem Pferde saß, in die Stadt fuhr. Der Knecht, fröhlich und vergnügt über die Güte und Freundlichkeit Gottes, der das Jahr mit seinem Gute gekrönt hatte, sang laut ein Lob- und Danklied. Der schändliche Mammonsknecht konnte nicht einstimmen; des frommen Knechtes fröhliches Gotteslob klang ihm wie Grabgesang seines Glückes und seiner Hoffnungen in sein Ohr und Herz. Von Verzweiflung erfaßt, schlingt er sich nun plötzlich den Strick, womit der Wuchtbaum auf die Garben gebunden war, um den Hals und thut so einen Sprung vom Wagen. Der Knecht, welcher nicht ahnt, was geschehen ist, fährt ruhig in die Stadt hinein; kaum ist er aber an einigen Häusern vorbeigefahren, so sieht er seinen Wagen von Menschen, in deren Mienen Entsetzen sich spiegelt, umringt; er springt vom Pferde, und was sieht er? — Erdrosselt hängt sein Herr vom Wuchtbaum herab, zum gräßlichen Schauspiel der herbeigeströmten Menge. — Da war recht buchstäblich erfüllt, was St. Paulus schreibt: „Die da reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und viele thörichte und schädliche Lüste, welche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammniß.“ Darum, lieber Leser, es ist „ein großer Gewinn, wer gottselig ist und lässet ihm genügen. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum offenbar ist, wir werden auch nichts hinaus bringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so lasset uns begnügen“. 1 Tim. 6, 6—9.

Was zagst du, das Kreuz zu tragen, das dich zur Herrlichkeit führt? Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Schutz vor den Feinden, im Kreuz ist göttlicher Trost, im Kreuz ist Seelenstärke und Geistesfreude. Ging Christus doch selbst dir als Kreuzträger voran, und starb für dich am Kreuz; so sollst auch du dein Kreuz auf dich nehmen, und mit ihm zu sterben begehren, um mit ihm leben zu können. Siehe, am Kreuz und am Sterben ist Alles gelegen. Gehe hin, wo du willst, suche, was du willst: du wirst keinen höhern Weg oben, keinen sicherern Weg unten finden, als den Weg des heiligen Kreuzes. Trage es nur willig, so wird es dich tragen und führen, dahin, wo alles Leidens Ende und das Ziel deiner Sehnsucht ist. Thomas.

Adventsstimme.

„Oftmals verhießen die Propheten die Ankunft des HErrn; viele Herolde gingen ihm vorauf, aber sie waren immer nur reich an Versprechungen. Der Eine sagte: Harre des HErrn, sei getrost und unverzagt, und harre des HErrn! Ein Anderer: Ob er verzieht, so harre seiner, er wird gewißlich kommen! Jesaias ward fast unwillig und sprach: Ach, daß Du den Himmel zerrissest und führest herab! und David war von der Bitte selbst in den Ton des Befehls übergegangen, wenn er ausrief: Neige Deine Himmel und fahre herab! So hatte der Propheten ganzer Chor, längern Wartens gleichsam überdrüssig, bald bittend, bald klagend, bald gebietend seine Wünsche kund gegeben. Endlich kam der Ersehnte und schloß ihren Mund. Jetzt soll die Stimme der Kirche sich erheben, sie soll laut rufen: Gott und Mensch ist in JEsu Christo erschienen.“

Hildebert, sermo 2. in Epiph. Dom.

Weihnachtsstimme.

Während du im Lande der Verbannung im Schweiße deines Angesichts dein Brod issest, erschallt das Wort: Der HErr kommt! Wo wirst du hingehen vor seinem Geist, wo wirst du hinfliehen vor seinem Angesicht? Fliehe nicht, erschrecke nicht! Er kommt nicht gewaffnet! nicht strafen, sondern selig machen will er. Und daß du nicht etwa jetzt wieder sprechen mögest: Ich hörte deine Stimme, darum versteckte ich mich! siehe, so naht er als ein Kind, das noch nicht sprechen kann. Ein kleiner Knabe ist er geworden, in Windeln wickelt seinen zarten Leib die jungfräuliche Mutter, und du zitterst noch vor Furcht! So merke doch hieran wenigstens, daß er nicht gekommen ist, zu verderben, sondern zu erretten. Schon streitet er gegen deine zwei größten Feinde, Sünde und Tod. Beide zu besiegen, ist er erschienen, und von beiden wird er dich erlösen. Fürchte dich nicht!

Bernhard, sermo 1. in die nativ. Dom.

Der ungläubige Buchhalter und das Christkindchen.

Matth. 21, 16.: „JEsus sprach zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet?“

Bekanntlich herrscht in der deutschen Christenheit fast durchgängig die Sitte, am heiligen Abende vor Weihnachten den heiligen Christ an Jung und Alt bescheeren zu lassen. Als solches auch in einem der ansehnlichen Handlungshäuser einer ehemaligen Reichsstadt an der Pegnitz geschah, und des Kaufherrn jüngere Tochter, Lottchen, gewahrte, daß auch der ungläubige, unchristliche und ganz und gar verweltlichte Buchhalter eine Christbescheerung erhielt, wandte sich das Mädchen verwundert an seine Mutter, und fragte in seiner kindlichen Einfalt: „Wie, liebe Mama, kommt denn das Christkindchen auch zu dem Buchhalter, der ja nicht an JEsum Christum glaubt?“

Erhalten

von hiesigen Gemeindegliedern:

$1.00 für die lutherische Mission am Flusse Cass, Mich.
$4.65 zur Synodal-Missions-Casse.

Bezahlt.

Den 3. Jahrg. Hr. P. Wernle.
Den 4. Jahrg. Die HH. P. Brandt, P. Wernle.
Die 2. Hälfte des 4. Jahrg. Hr. Christian Brink.
Die 1. Hälfte des 5. Jahrg. Die HH. Chr. Brink, Hnr. Sch[unleserlich]iet, P. Schieferdecker.
Den 5. Jahrg. Die HH. P. Albrecht, P. Detzer (2 Ex.), Heinr. Germann, Conr. Hipfener, Heinr. Johanning, P. Johannes (10 Ex.), Mart. Kolbenstätter, Joh. Leininger, Rebecca Moser, J. Mang (2 Ex.), P. Schladermundt, Friedr. Schum, Conr. Schönhöfer, Geo. Seiboldt, Jakob Trager, P. Wier, P. Gruber $2.00.

Gedruckt bei Arthur Olshausen,

Herausgeber des Anzeiger des Westens.

English translation AI translation

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hearts. They must be weaned from this milk, they must learn to enjoy solid food, and it is good for them that Christ goeth away: but when will they understand this? They complain of desertion, of the withdrawal of grace. Yet let them only wait a while, let them tarry in the city until they be endued with power from on high, even as the apostles at Pentecost rose to an exalted stage of love, where they no longer sought so much for tears, but found their delight in triumphing over evil and treading Satan under their feet. Bernhardus.

Church News from Germany and Switzerland.

The "Deutsche Kirchenfreund" communicates in its November number an interesting correspondence article from Basel in Switzerland. From it we see that in Switzerland, strangely enough, the enemies of Christianity are working against separating the church from the state. They do this chiefly for the sake of the church property; they want first to plunder the church entirely, but to bring its goods "to themselves with a show of right," and then — let the poor handmaid, with the beggar's staff in her hand, seek her freedom as she pleases. They also want first, if possible, to remove all believing preachers by "lawful" means, and when that is done, the atheistic (God-denying) state hopes to swallow the emptied church the more easily. — In Germany they proceed differently. There the unbelievers have carried through the separation of the church from the state. But the correspondent says very truly: "The Parliament has nevertheless dealt the church the most sensitive blow by the complete severing of the school from the church; for once Bible and catechism are banished from the school, and this is so arranged that 'Jews and Mohammedans may come forth from it just as well as Christians,' the last little hour of the state church has certainly struck." The correspondent reports further that the preachers of the United Church, from concern that their corrupted congregations might nevertheless provide for them poorly, are working to the end that the church may remain connected with the state at least so far that the state shall keep the church property and remain obligated to the payment of the preachers. This trust in the flesh will bring forth evil fruits. The state will become an unjust steward over its church and will soon have squandered its goods Otherwise it stands, therefore, with the so-called Old Lutherans. The correspondent says: "The Old Lutheran faction (party), separated from the Protestant state church, has the best prospect of continuance, yea of enlargement. The Old Lutherans have used the last years of freedom excellently, and even if they, just as little as the Union Church,*) can get the church property out of the state — as the Prussian church has indeed vainly demanded it of the king and of the National Assembly —, yet they have the extraordinary advantage of standing, in a society thoroughly disorganized (dissolved) politically and ecclesiastically, as a well-ordered body in its members, and of possessing a core of laymen faithful to faith and confession, who are accustomed to furnish the support of the preachers. To them many will attach themselves, without doubt entire provincial churches (e.g. Pomerania). On the other hand it will go ever more miserably with the confessionless, colorless, and unsubstantial so-called United state churches, which are first to 'build themselves up out of themselves.'"

*) Now the punishment comes; into the pit which the United Church dug for the Lutheran, it now falls itself.

The Corn Usurer.

Micrälius relates in the Pomeranian Chronicle that when, in the year 1379, the former severe famine came to an end through a rich, blessed harvest, there was great joy everywhere. A corn dealer, however, at Damgarten, a Pomeranian town, by the name of Pantolitz, was more sad than glad over it. For he had bought up an enormous store of grain at the beginning of the dear times, and had let no one have any of it, because he hoped that the grain would rise still higher in price; but the dear grain had suddenly become so cheap through the new blessing of harvest that the miserly Pantolitz now not only gained nothing on his wares, but, if he did not wish to let the worm into his grain, had to sell it also at considerable loss. One day this usurer sat upon a wagon with full sheaves of grain, which his servant, who sat on the horse, was driving into the town. The servant, cheerful and content over the goodness and kindness of God, who had crowned the year with his goodness, sang aloud a song of praise and thanksgiving. The wretched servant of Mammon could not join in; the pious servant's cheerful praise of God sounded in his ear and heart like a funeral song of his fortune and of his hopes. Seized with despair, he now suddenly wound about his neck the rope with which the binding pole had been tied upon the sheaves, and made a leap from the wagon. The servant, who did not suspect what had happened, drove quietly into the town; but hardly had he driven past a few houses when he saw his wagon surrounded by people in whose faces horror was mirrored; he leaped from the horse, and what did he see? — Strangled, his master hung from the binding pole, to the dreadful spectacle of the multitude that had streamed together. — There was most literally fulfilled what St. Paul writeth: "They that will be rich fall into temptation and a snare, and into many foolish and hurtful lusts, which drown men in destruction and perdition." Therefore, dear reader, "godliness with contentment is great gain. For we brought nothing into this world, and it is certain we can carry nothing out. And having food and raiment let us be therewith content." 1 Tim. 6, 6-9.

Why dost thou shrink from bearing the cross that leadeth thee to glory? In the cross is salvation, in the cross is life, in the cross is protection from enemies, in the cross is divine comfort, in the cross is strength of soul and joy of spirit. Did not Christ himself go before thee as cross-bearer, and die for thee on the cross; so shalt thou also take thy cross upon thee, and desire to die with him, that thou mayest live with him. Behold, in the cross and in dying is everything contained. Go whither thou wilt, seek what thou wilt: thou wilt find no higher way above, no safer way below, than the way of the holy cross. Only bear it willingly, and it will bear thee and lead thee, thither where the end of all suffering and the goal of thy longing is. Thomas.

Advent Voice.

"Often the prophets promised the coming of the LORD; many heralds went before him, but they were always only rich in promises. The one said: Wait on the LORD, be of good courage and undismayed, and wait thou on the LORD! Another: Though he tarry, wait for him, he will surely come! Isaiah became almost impatient and said: Oh that thou wouldest rend the heavens and come down! and David had passed from the petition itself into the tone of command when he cried out: Bow thy heavens and come down! Thus the whole choir of the prophets, as it were weary of longer waiting, now beseeching, now lamenting, now commanding, had made known their wishes. At last the Longed-for came and closed their mouth. Now the voice of the church shall rise, it shall cry aloud: God and man hath appeared in JESUS Christ."

Hildebert, sermo 2. in Epiph. Dom.

Christmas Voice.

While thou in the land of banishment eatest thy bread in the sweat of thy face, the word resoundeth: The LORD cometh! Whither wilt thou go from his Spirit, whither wilt thou flee from his presence? Flee not, be not afraid! He cometh not armed! not to punish, but to save is his will. And lest thou shouldst now again say: I heard thy voice, therefore I hid myself! behold, he draweth near as a child that cannot yet speak. A little boy he hath become, in swaddling clothes the virgin mother wrappeth his tender body, and thou tremblest still for fear! Mark then at least from this that he is not come to destroy, but to save. Already he fighteth against thy two greatest foes, sin and death. To conquer both he hath appeared, and from both he will deliver thee. Fear not!

Bernhard, sermo 1. in die nativ. Dom.

The Unbelieving Bookkeeper and the Christ Child.

Matt. 21, 16: "JESUS saith unto them, Yea; have ye never read, Out of the mouth of babes and sucklings thou hast perfected praise?"

As is well known, in German Christendom the custom almost universally prevails of having the holy Christ bestow gifts on young and old on the holy eve before Christmas. When this took place also in one of the stately mercantile houses of a former imperial city on the Pegnitz, and the merchant's younger daughter, Lottie, perceived that even the unbelieving, unchristian, and wholly worldly bookkeeper received a Christmas gift, the girl turned in wonder to her mother, and asked in her childlike simplicity: "How is it, dear Mama, does the Christ Child come also to the bookkeeper, who does not believe in JESUS Christ?"

Received

from local members of the congregation:

$1.00 for the Lutheran mission on the river Cass, Mich.
$4.65 for the Synodical Mission Fund.

Paid.

For the 3rd year: Mr. P. Wernle.
For the 4th year: Messrs. P. Brandt, P. Wernle.
For the 2nd half of the 4th year: Mr. Christian Brink.
For the 1st half of the 5th year: Messrs. Chr. Brink, Hnr. Sch[illegible]iet, P. Schieferdecker.
For the 5th year: Messrs. P. Albrecht, P. Detzer (2 copies), Heinr. Germann, Conr. Hipfener, Heinr. Johanning, P. Johannes (10 copies), Mart. Kolbenstätter, Joh. Leininger, Rebecca Moser, J. Mang (2 copies), P. Schladermundt, Friedr. Schum, Conr. Schönhöfer, Geo. Seiboldt, Jakob Trager, P. Wier, P. Gruber $2.00.

Printed by Arthur Olshausen,

Publisher of the Anzeiger des Westens.