Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 11, Nummer 12 › Seite 93

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1855-01-30, Seite 93

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Kirchengemeinſchaften 3

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neuen Bekenntniß jene der christlichen Freiheit unterworfenen Mitteldinge, als z. B. die sogen. apostolischen Kirchenordnungen, eine bestimmte Form der Liturgie, das bischöfliche Kirchenregiment, gleichförmige Gemeinde-Ordnungen u. dgl. als verpflichtende Glaubens-Artikel und bindende Gewissenssachen nachdrücklich hervorzuheben, und demgemäß nicht bloß die Lehre von der christlichen Freiheit, sondern auch die von der Rechtfertigung unevangelischer Weise zu beschädigen und zu unterdrücken; und wo dieser Augapfel der evangelischen Lehre derartig verletzt wird, daß zwischen Christi Verdienst und dem bußfertigen Sünder noch Anderes eingeschoben wird, als das Evangelium, das der Sünder gläubig sich anzueignen hat als durchaus genugsam und vollkräftig zu seiner Rechtfertigung vor Gott: da sind nicht mehr Holz, Heu und Stoppeln auf den Grund, Christus, gebaut, sondern da ist auch im Fundament des Glaubens geirrt, da ist in die Grundmauer des evangelischen d. i. lutherischen Bekenntnisses eingebrochen, da ist nicht mehr die Stimme der Kirche, als Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit, ja da ist in der That und Wahrheit zu den bereits vorhandenen Secten, die den Leib der Kirche in ihrer sichtbaren Erscheinung so kläglich zerreißen, zur Mehrung des Elends, eine neue gekommen. Freilich würde es hier bei dem tröstlichen Worte St. Pauli bleiben, 1 Cor. 11, 19. „denn es müssen auch Rotten unter euch sein, auf daß die, so rechtschaffen sind, offenbar unter euch werden.“ Denn angenommen, daß diese unevangelische und deßhalb auch unlutherische Richtung, wenngleich unter lutherischem Namen, in Deutschland überhand nähme und diese allerdings sehr gefährliche Strömung durch das Ansehen der Menschen-Namen, Viele, ja die Meisten, mit sich fortrisse: so würden dadurch doch um so entschiedener die echten und rechten Söhne des Evangeliums und der lutherischen Kirche offenbar werden und um das Banner des alten guten lutherischen Bekenntnisses der Väter in geschlossener Heersäule geschaart, den guten Kampf des Glaubens auch gegen die sogen. Neulutheraner und falschen Brüder kämpfen; und da dieses Bekenntniß, trotz alter und neuer Widersprecher, auch in den 2 Artikeln von Kirche und Amt die rechte Aus- und Darlegung der evangelischen Lehre in h. Schrift ist im gehörigen Zusammenhang mit den andern Artikeln der heilsamen Lehre: so muß es, auch bei der möglichen Minderzahl seiner Bekenner, dennoch den Sieg behalten. —

3. Er geräth immer tiefer in die Gefahr des Eigenwirkens d. i. vornehmlich in der Ausführung seiner sogen. „kirchlichen Gedanken“, d. h. seiner unkirchlichen und unlutherischen Lieblingsphantasien, deren oben bereits mehrfach Erwähnung geschehen ist, als würde durch deren Verwirklichung „die Kirche der Zukunft“ gebaut und hier zu Lande ein fester Damm gegen „die demokratische Strömung“ aufgeschichtet. — Den geschichtlichen Nachweis seines schon jetzt zunehmenden Eigenwirkens aber können wir liefern; denn obschon zwischen ihm und unsern Delegaten im Spätherbst 1851 die Errichtung eines Schullehrer-Seminars besprochen war, um unsrer Synode darin zu helfen, so wurde dieser Zweck doch nicht im Auge behalten, sondern dieses Seminar, das, um Vereinigung mancher Lehrkräfte und geringerem Aufwandes zu seiner Herrichtung willen, am passensten in Fort Wayne hätte errichtet werden können, kam in Saginaw City unter Leitung des Hrn. Großmann zu Stande, der nun, sicherlich nicht ohne Wissen und Willen des Hrn. Pf. Löhe, der eben eine „kirchenrechtliche“ Gemeinschaft mit Michigan-Pastoren, die bereits zu unserer Synode gehörten, anknüpfen wollte, eine mißtrauische Sonderstellung gegen die Synode einnahm und endlich nach Pf. Löhe's Geheiß mit seinem Seminar nach Jowa aufbrach, obwohl die meisten Zöglinge, ohne alle Aufforderung von unsrer Seite aus, zurückblieben und später Schulbedienungen in unsrer Synode annahmen.

Und dieses Seminar soll nun, nach Hrn. Pf. Löhe's Bericht, in Dubuque, Jowa „der äußerliche und innerliche Mittelpunkt umliegender lutherischer Gemeinden werden“, d. i. Hr. Großmann — jetzt auch Pastor — ein enthusiastischer Verehrer der Person und der Schriften des Hrn. Pf. Löhe, dessen Aphorismen, wie bereits erwähnt, sein symbolisches Buch sind — dieser Mann, mit seiner thatsächlichen Unreife, aber blinden Bewunderung der Löheschen „kirchlichen Gedanken“ soll, will und wird mit thatkräftigem Fanatismus für die Ausbreitung des individuell-Löheschen Lutherthums wirken.

4. Er kommt immer mehr in die Gefahr, in Folge des zunehmenden Eigenwirkens, unter Beihülfe seiner von ihm enthusiasmirten Freunde an der innerlichen Einfältigkeit und Lauterkeit des Herzens Schaden zu leiden; denn es kann eben nicht anders geschehen, wie es die Geschichte der Kirche mannigfach ausweiset; wer nämlich auf obgemeldete Weise, auf solche oder ähnliche sogen. „kirchliche Gedanken“ geräth und dadurch innerlich „von der Einfältigkeit in Christo“ in der Erkenntniß verrückt wird, der fällt bei Ausführung derselben auch auf allerlei menschliche Mittel u. Mittelchen, die mit der Gerechtigkeit und Liebe keinesweges in christlichem Einklang stehen.

Zu diesen Mitteln nun gehört z. B. schon das früher erwähnte Erbieten des Hrn. Pf. Löhe gegen Pastoren in Michigan und Glieder unsrer Synode mit ihm in „kirchenrechtliche“ Gemeinschaft zu treten; ferner seine Sonderstellung mit dem Schullehrer-Seminar in Saginaw; ferner die Einflößung von Mißtrauen gegen ältere Glieder unsrer Synode in solche Brüder, die zum Dienst an unsrer Kirche von Deutschland eben herüber kommen wollten und mit ihm in Verbindung standen; und zwar nicht nur neuerer Zeit, sondern schon früher: denn er wußte wohl, daß jene älteren Glieder seinen „kirchlichen Gedanken“, und viel weniger deren Ausführung, nicht sonderlich hold und zugethan waren; und daher kam es, daß er in Folge von mancherlei Klätschereien und unreifem oder unwahrem Hinübergeschreibsel seiner Anhänger Mißtrauen gegen sie faßte und es auch andern einflößte, ohne sie doch je offen, ehrlich und brüderlich um den eigentlichen Sachgehalt zu befragen und wo nöthig ins Angesicht zu strafen. Ja daher geschah es, daß die späteren und namentlich die letzten beiden Brüder, die von Pf. Löhe und den Seinen vor 1½ Jahren in das Seminar zu Fort Wayne herübergesendet wurden, ausdrücklich vor uns und unsrer Lehre gewarnt worden sind. Ist dieses wohl lauter und aufrichtig, christlich und gewissenhaft gehandelt? Hr. Pf. Löhe und seine Freunde wußten ja gar wohl, daß für uns die Lehre von Kirche und Predigtamt und deren Zusammenhang keine „offene Frage“ mehr war, wie sie ja doch, dem Wesen nach, durch unser kirchliches Bekenntniß längst geschlossen ist. Warum schicken sie denn die beiden jungen Leute in eine Lehre hinein, die ihnen doch als irrig und schriftwidrig erscheint? Sollten sie nicht mehr Ernst in ihrem, wenngleich confessionell-irrendem Gewissen haben, daß sie unbegründete und unkundige Leute nicht dahineinsenden, wo sie verführt werden können? Glauben sie nicht mehr dem Worte St. Pauli Gal. 5. „ein wenig Sauerteig versäuert den ganzen Teig? d. i. irren wir wirklich in jenen 2 Artikeln, so kann unsre ganze Lehre nicht mehr rein sein; und wie können sie uns da mit gutem Gewissen auch nur Einen herüberschicken, der doch möglicher, ja wahrscheinlicher Weise unsrer d. i. in ihren Augen, irriger Lehre zufiele? Und wurde nicht durch obige Warnung von vorneherein überhaupt Mißtrauen gegen die Anstalt zu Fort Wayne ausgesäet, die doch die neuen Ankömmlinge in herzlichem Vertrauen und in der Voraussetzung, daß sie dasselbe mitbrächten, mit Freuden aufnahm? Hätte nun nicht, ohne daß sie besonders bearbeitet wurden, die Macht der Wahrheit und die Erkenntniß des Zusammenhangs der evangelischen Lehre, auch von jenen 2 Artikeln aus, den Sieg über sie gewonnen, so hätte es leichtlich geschehen können, daß sie später, wenn sie in den Dienst der Kirche getreten, nicht die lutherische, sondern die Löhesche Lehre von Kirche und Amt in ihren Gemeinden verbreitet hätten.

Gott sei gelobet, daß sie, ohne sonderliches menschliches Zuthun, sondern durch die einfache Darlegung der Wahrheit und nach dem Zeugniß der Symbole, der Person (des Pf. Löhe) untreu wurden, wie es durch die Macht der Wahrheit an aufrichtigen Herzen auch mit den früher herübergesandten Brüdern, durch Gottes Gnade, auch ergangen ist, über deren vermeintliche Untreue gegen ihn Hr. Pf. Löhe sich wie wir hören in seiner Abschiedsrede an die letzten Sendlinge nach Jowa so bitter beklagt und diese letzteren zu besserer Treue gegen ihn ermahnt hat.*)

Ach! möchte doch — dies ist unser aufrichtiger

*) Wie gar anders lautet es noch in der „allgemeinen Instruktion,“ die Herr Pfarrer Löhe und seine mitunterzeichneten Freunde am 15. Februar 1845 mehreren herübergesandten Brüdern mitgaben. Da heißt es nehmlich § 2 also: „Sie unterschreiben freiwillig und ohne Ueberredung, auch ohne Vorbehalt, an Eides Statt, alle Theile des lutherischen Concordienbuches. Sie bekennen, daß Sie nach dem Maaße Ihrer Erkenntniß in denselben die reine Lehre des göttlichen Wortes niedergelegt finden, daß sie in denselben nichts gefunden haben, weder Großes noch Kleines, das dem Worte des Herrn widerspräche. Sollte ihnen, was Gott verhüte, einmal eine andere Ueberzeugung zu Theil werden, so werden sie allen Ernst und Fleiß anwenden, der Wahrheit auf den Grund zu kommen, und Ihr lutherisches Predigtamt niederlegen, wenn sie vergeblich gerungen haben, Ihre Uebereinstimmung mit unserer Concordie wiederherzustellen. Auch wollen sie in diesem Falle kein lutherisches Schulamt behalten.“

So stand Herr Pfarrer Löhe vor fast 10 Jahren, und wie steht er jetzt! Worin also besteht die beklagte Untreue seiner früheren Schüler gegen ihn? Darin, daß sie dieser ihrer Verpflichtung und der Sache des kirchlichen Bekenntnisses treu geblieben sind, er aber nicht. —

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new confession those matters of indifference subject to Christian liberty, such as the so-called apostolic church orders, a particular form of liturgy, episcopal church government, uniform congregational regulations and the like, as binding articles of faith and obligatory matters of conscience, and accordingly to injure and suppress in an unevangelical manner not only the doctrine of Christian liberty but also that of justification; and where this apple of the eye of the evangelical doctrine is so injured that something else is inserted between Christ's merit and the penitent sinner than the Gospel, which the sinner is to appropriate in faith as altogether sufficient and fully effectual for his justification before God: there men no longer build wood, hay and stubble upon the foundation, Christ, but there is error also in the foundation of faith, there a breach has been made in the foundation wall of the evangelical, that is, Lutheran Confession, there is no longer the voice of the Church, as pillar and ground of the truth, yea, there is in deed and truth added to the sects already existing, which so pitifully rend the body of the Church in its visible appearance, a new one, to the increase of misery. To be sure, it would here remain with the comforting word of St. Paul, 1 Cor. 11, 19, "For there must be also heresies among you, that they which are approved may be made manifest among you." For supposing that this unevangelical and therefore also unLutheran tendency, although under the Lutheran name, were to gain the upper hand in Germany, and this indeed very dangerous current were to sweep along many, yea the most, by the prestige of men's names: yet by this the genuine and true sons of the Gospel and of the Lutheran Church would become manifest all the more decidedly, and, gathered in close-ranked phalanx about the banner of the good old Lutheran Confession of the Fathers, would fight the good fight of faith also against the so-called Neo-Lutherans and false brethren; and since this Confession, in spite of old and new contradictors, in the two articles on Church and Ministry also gives the right exposition and setting forth of the evangelical doctrine of Holy Scripture in proper coherence with the other articles of the wholesome doctrine: so it must, even with the possible minority of its adherents, nevertheless keep the victory. —

3. He falls ever deeper into the danger of self-willed action, that is, chiefly in the carrying out of his so-called "churchly thoughts," that is, of his unchurchly and unLutheran pet fancies, which have already been mentioned several times above, as though by their realization "the Church of the future" were being built and a firm dam here in this land were being raised against "the democratic current." — The historical proof of his already increasing self-willed action, however, we can furnish; for although between him and our delegates in the late autumn of 1851 the establishment of a teachers' seminary had been discussed, in order to help our Synod therein, yet this purpose was not kept in view, but this seminary, which, for the union of several teaching forces and for smaller expense in its establishment, could most suitably have been erected at Fort Wayne, came into being at Saginaw City under the direction of Mr. Großmann, who now, certainly not without the knowledge and will of Mr. Pastor Löhe, who was then seeking to establish a "church-law" fellowship with Michigan pastors who already belonged to our Synod, assumed a distrustful position apart against the Synod, and finally, at Pastor Löhe's bidding, departed with his seminary for Iowa, although most of the pupils, without any summons from our side, remained behind and afterwards accepted school positions in our Synod.

And this seminary is now, according to Mr. Pastor Löhe's report, in Dubuque, Iowa, to become "the outward and inward center of surrounding Lutheran congregations," that is, Mr. Großmann — now also a pastor — an enthusiastic admirer of the person and writings of Mr. Pastor Löhe, whose Aphorisms, as already mentioned, are his symbolical book — this man, with his actual immaturity but blind admiration of the Löhean "churchly thoughts," is to, wants to, and will work with energetic fanaticism for the spread of the individual-Löhean Lutheranism.

4. He comes ever more into the danger, in consequence of his increasing self-willed action, with the aid of his friends enthused by him, of suffering harm in the inward simplicity and sincerity of the heart; for it cannot but happen, as the history of the Church abundantly shows; whoever, namely, in the manner mentioned, falls upon such or similar so-called "churchly thoughts," and is thereby inwardly led astray in knowledge "from the simplicity that is in Christ," falls in carrying them out also upon all sorts of human means and expedients which stand in no way in Christian accord with righteousness and love.

To these means now belongs, for example, already the offer of Mr. Pastor Löhe mentioned earlier, to enter into "church-law" fellowship with him, addressed to pastors in Michigan and members of our Synod; further, his separate position with the teachers' seminary in Saginaw; further, the instilling of distrust toward older members of our Synod into such brethren as were about to come over from Germany to serve our Church and stood in connection with him; and indeed not only in more recent time but already earlier: for he knew well that those older members were not particularly favorable or attached to his "churchly thoughts," and much less to their execution; and hence it came about that, in consequence of all sorts of gossipings and immature or untrue letters sent across by his adherents, he conceived distrust toward them and instilled it also into others, without ever having asked them openly, honestly and brotherly about the real substance of the matter, and, where needful, rebuked them to the face. Yea, hence it came about that the later and especially the last two brethren, who were sent over by Pastor Löhe and his friends 1½ years ago into the seminary at Fort Wayne, were expressly warned against us and our doctrine. Is this done honestly and sincerely, in a Christian and conscientious way? Mr. Pastor Löhe and his friends knew very well that for us the doctrine of the Church and the Ministry and their coherence was no longer an "open question," as indeed, in substance, it has long been closed by our churchly confession. Why then do they send the two young men into a doctrine which appears to them erroneous and contrary to Scripture? Should they not have more earnestness in their conscience, though confessionally erring, so as not to send unfounded and uninformed people to where they may be seduced? Do they no longer believe the word of St. Paul, Gal. 5, "A little leaven leaveneth the whole lump"? That is, if we really err in those two articles, then our whole doctrine can no longer be pure; and how can they, with a good conscience, send us over even one, who would possibly, yea probably, fall to our, that is, in their eyes, erroneous doctrine? And was not by the above warning distrust sown from the outset against the institution at Fort Wayne, which yet received the new arrivals with hearty confidence and in the presupposition that they brought the same, with joy? Would not, without their being specially worked upon, the power of the truth and the knowledge of the coherence of the evangelical doctrine, also from those two articles, have won the victory over them, so it might easily have happened that they, later, when they had entered the service of the Church, would have spread not the Lutheran but the Löhean doctrine of Church and Ministry in their congregations.

God be praised that they, without any particular human interference, but by the simple presentation of the truth and according to the testimony of the Symbols, became disloyal to the person (of Pastor Löhe), as through the power of the truth it has also, by God's grace, happened in sincere hearts with the brethren sent over earlier, over whose supposed disloyalty to him Mr. Pastor Löhe, as we hear, in his farewell address to the last emissaries to Iowa so bitterly complained and exhorted these latter to better loyalty to him.*)

Ah! that — this is our sincere

*) How very differently it reads in the "General Instruction" which Pastor Löhe and his fellow-signing friends gave on the 15th of February 1845 to several brethren sent over. There, namely, § 2 reads thus: "They subscribe freely and without persuasion, also without reservation, upon oath, all parts of the Lutheran Book of Concord. They confess that, according to the measure of their knowledge, they find the pure doctrine of the divine Word laid down in the same, that they have found nothing in the same, neither great nor small, which would contradict the Word of the Lord. Should, which God forbid, a different conviction ever fall to their lot, they will apply all earnestness and diligence to get to the bottom of the truth, and lay down their Lutheran ministry if they have wrestled in vain to restore their agreement with our Concord. Also in this case they will retain no Lutheran school office."

So stood Pastor Löhe almost 10 years ago, and how does he stand now! Wherein then consists the lamented disloyalty of his former pupils toward him? In this, that they have remained faithful to this their obligation and to the cause of the churchly confession, but he not. —