Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 11, Nummer 12 › Seite 95

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1855-01-30, Seite 95

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bunden ist, daß insonderheit sobald er praktisch angetastet, und dagegen gehandelt wird, das ganze Lehrgebäude zerstört, das rechte Leben gehindert, und die Kirche ihrem Erbfeinde, dem römischen Antichrist in die Arme geliefert wird. Der Streit ist nicht mehr Gegenstand blos wissenschaftlicher Erörterung, oder freundlicher Besprechung, sondern Sache des Lebens und Handelns geworden. Die Geister sind wirklich auf einander geplatzt. Er brennt innerhalb der Gemeinden, wenigstens der unmittelbar davon berührten und weiter geförderten. In den Gemeinden wird über die Lehre, als einen Theil des Rathes Gottes, wie über die Gegenlehre gepredigt, — der Streit selbst in den hier häufig vorkommenden Gemeindeversammlungen verhandelt. Zu Hause unterhält man sich davon, und im Kämmerlein trägt man ihn mit Seufzen und Flehen vor den Herrn. Natürlich sind namentlich die Fränkischen Kolonien wegen ihres Verhältnisses zum Herrn Pf. Löhe dabei betheiligt. Was konnte sich Herr Pf. Löhe bei solchem Stand der Dinge nun anders versprechen, als daß durch die Stiftung eines Seminars mit einem enthusiastischen Anhänger seiner Person und Lehre an der Spitze, mitten in diese Kolonien hineingeschoben, die bis jetzt in herzlicher Eintracht mit der Synode standen, in ihnen der Geist der Zwietracht ausgesä't, und sie selbst, oder doch ein Theil derselben von der Synode ab, und ihm zugeführt würde. Denn wenn er behauptet, die Frage sei für ihn noch eine offene, und darum trete er nicht gegen uns auf, so möchte man ihn zuerst fragen: „wenn bei dir die Sache noch nicht entschieden ist, warum handelst du denn so, als wäre sie entschieden, während du doch zu gleicher Zeit von uns verlangst, daß wir, die wir sie längst für entschieden halten, so handeln sollen, als wäre sie noch nicht entschieden? Dann möchte man ihm nachweisen, daß seine Meinung in mehrfacher Beziehung eine Täuschung in sich enthält. Denn erstens kann er nicht leugnen, daß er ganz entschieden sich auf die Seiten unserer Gegner hinneigt; zweitens muß selbst derjenige, für welchen eine Lehrfrage wirklich noch eine offene ist, so er sich auf dem Kampfplatz selbst befindet, und zwar die Frage selbst sein Gewissen beschäftigt, sich gegen die Vertheidigung der eignen, wie den Angriff auf die Gegenlehre von Seiten derer, für die die Frage keine offene mehr ist, verwahren, dagegen streiten, und wenigstens den Standpunkt seiner Neutralität durch Hervorbringung von Gegengründen gegen die behauptete Lehre vertheidigen, d. h. er muß die Gegner stärken, die Schwachen in ängstlicher Schwebe halten, und endlich für sich zu gewinnen suchen. Selbst eine bewaffnete Neutralität giebt ihren Charakter auf, sobald sie sich aus ihrem Gebiet mit Truppen auf das der einen unter den streitenden Partheien begiebt, um ihren Operationen hindernd in den Weg zu treten. Und das hat Herr Pf. Löhe offenbar mit der Errichtung seines Instituts gethan, und daß er's nicht absichtlich sollte gethan haben, ist auch der Liebe schwer zu glauben, da die Folgen seines Schrittes zu deutlich auf der Hand lagen, um seinem Scharfblicke sich entziehen zu können. Woher der Herr Pf. Löhe den Beruf dazu zu haben schließen konnte, muß unsers Dünkens einem Jeden ein Räthsel bleiben, der auch nur einen oberflächlichen Begriff von gottgewollter kirchlicher Ordnung hat. Vergebens rückt uns Herr Löhe auf, daß wir ihn haben zwingen wollen, seine Stellung zwischen uns und Herrn Past. Grabau aufzugeben, und Parthei für uns zu nehmen. Obgleich wir Ursache zu haben meinten, Löhe mit uns einig zu glauben, so haben wir uns doch, da das Gegentheil heraustrat, zwar tief betrübt, aber wir haben uns einfach darauf beschränkt, ihn zu bitten, sein Panier gegen uns wenigstens nicht inmitten eines Bezirks aufzupflanzen, welches der Herr der Kirche nun einmal der Fürsorge unsers Synodalkörpers zugewiesen habe. Würde nicht eine jede Kirchenbehörde, z. B. das Preußische Lutherische Kirchencollegium bei gleichen Umständen auf gleiche Weise gehandelt haben? Aber freilich, wer heißt uns arme Amerikaner uns einbilden, eine eigene selbstständige kirchliche Körperschaft gründen, behaupten, und demgemäß selbstständig handeln zu können? — Nun! da wir allein, die Verantwortung vor Gott einmal auf uns haben, so haben wir allerdings der Meinung gelebt, daß wir auch dazu Beruf und Gnade hätten. Und selbst auf die Gefahr hin, daß auch dieses Wort wie alles, was wir sagen und thun vor den lieben Brüdern in Deutschland als übermüthige Anmaßung kirchlich unerfahrner, unreifer, und daher rücksichtsloser Stürmer ausgelegt werde, können wir nicht umhin, dem Herrn Pf. Löhe auf das entschiedenste den Beruf und das Recht abzusprechen, durch die Errichtung jenes Instituts inmitten unserer Synodalgemeinden für „unsern Uebermuth eine Warnstange und Barriere“ aufzurichten. Wir erkennen es auch nicht an, daß er für uns, sondern nur, daß er mit uns für das gemeinsame Zion, wie es einem Mitknecht zukommt, gearbeitet habe. Wir danken ihm mit der Kirche für die Mühen und Arbeiten, die er, als ihr Glied im Dienste des Herrn für sie übernommen, wir ehren und achten seine herrlichen Gaben, und seine Person, die der Herr damit geziert, wir behalten ihn unsrer Liebe, geben seine Weisheit, so sie uns rathen kann und will, willig Gehör, würden uns freuen, wenn er mit uns für den gemeinsamen Glauben kämpfte, und wollen ihn auch mit aller Ehrerbietung zuvorkommen, aber menschliche Rücksichten müssen da aufhören, wo Gottes Wort und das Gewissen uns zwingen, dem allen entgegengesetzt scheinende Schritte zu thun. Denn enger als mit Löhe, sind wir mit dem Herrn und seiner Kirche verbunden, ihm sind wir höher, ja allein verpflichtet, ihm allein verantwortlich. Und obgleich wir uns nicht überzeugen können, daß mit Löhe sich alle unsere bisherigen Freunde in dem lieben alten Vaterlande von uns gewandt haben, oder Löhe's Handlungsweise gegen uns billigen, so wollen wir uns doch lieber von der ganzen Welt verlassen sehen, als der Wahrheit und dem Rechte etwas vergeben. Denn der Herr ist ja doch am Ende unsere einzige Zuflucht, unser Hort, unser Helfer und Erretter.

Fr. Wyneken.

Die unbefleckte Empfängniß der hl. Jungfrau Maria.

Vor kurzem war in Rom ein sogenanntes Concil versammelt, welches unter Anderem den Zweck hatte, über den in der Ueberschrift bezeichneten Punkt zu entscheiden. In der Oertel'schen „Kirchenzeitung“ heißt es darüber, wie folgt:

„Es handelt sich nicht darum, ob Jesus Christus von Maria ohne Erbsünde empfangen worden sei (denn das versteht sich von selbst), sondern darum handelt es sich, daß der bereits allgemein geglaubte Satz: Maria selbst, obwohl sie nur auf natürlichem Wege wie wir von Adam abstammt, sei wegen Christus, dessen Mutter sie werden sollte, und auf Grund seiner unendlichen Verdienste ohne die Makel der Erbsünde empfangen worden, daß dieser bisher freiwillig geglaubte Satz, sage ich, nunmehr zu einem förmlichen Dogma oder gebotenen Glaubenssatz festgestellt werden soll. Diese Lehre war bisher nur eine in der katholischen Kirche allgemein geglaubte fromme Meinung, nicht aber eine förmliche Glaubenslehre, so daß alle Katholiken daran auch innerlich zu glauben nothwendig verbunden und verpflichtet gewesen wären. Nachdem aber der heil. Vater aus allen Theilen der Christenheit mit Bitten bestürmt wurde, der Lehre von der unbefleckten Empfängniß Mariens durch eine feierliche Entscheidung und Beschlußfassung das Siegel kirchlicher Beglaubigung aufzudrücken, so daß Niemand mehr befugt wäre, dieselbe in Zweifel zu ziehen, da sah sich vor einigen Jahren Pabst Pius IX. veranlaßt, von allen Bischöfen des katholischen Erdkreises in dieser Angelegenheit ein Gutachten abzufordern, und nachdem diese Lehre geprüft, mit unwiderleglichen Gründen bestätigt und aus den heiligen Lehrern und Vätern der Kirche von den ältesten Zeiten der Kirche (!) nachgewiesen worden, so will nunmehr der geistliche Statthalter Jesu Christi auf Erden, Pabst Pius IX., die allgemein geglaubte fromme Meinung zur größern Ehre Gottes und zur besondern Verherrlichung Mariens, deren Fürbitte namentlich unserer Zeit so überaus Noth thut, als einen förmlichen Glaubenssatz feststellen, so daß alle Katholiken, wenn sie nicht aufhören wollen, Katholiken zu sein, daran zu glauben streng verpflichtet werden. — Sofort hat dann unser geliebter heiliger Vater am letzten Festtage Mariä Empfängniß (den 8. Dezember 1854) die Lehre, daß Maria unbefleckt und ohne Erbsünde empfangen worden, in Gegenwart der in Rom versammelten Bischöfe feierlichst als förmlichen und verbindenden Glaubenssatz festgestellt und erklärt.“

Siehe, lieber Leser, so müssen die armen Papisten, was der Pabst nur immer aus seinem Gaukelsack hervorholt, als neue Glaubensartikel annehmen, sei es auch noch so klar der Schrift und selbst den Kirchenvätern und den früheren päbstlichen Theologen entgegen. Denn auch das Letztere ist hier der Fall, wie wir an anderem Orte nachzuweisen gedenken.

Abgötterei mit dem Kreuz hier in Amerika.

So schreibt Herr Oertel in seiner „Kirchenzeitung“ vom 14. December vorigen Jahres:

„Aus Albany wird uns geschrieben: Nachträglich muß ich Ihnen noch über unsere letzte Mission Folgendes berichten: Zur Verherrlichung Maria's war der Altar in unserer heil. Kreuzkirche sehr schön geziert und gegen 200 Lichter sah man auf dem Altare brennen; bei der Aufpflanzung und Anbetung des heil. Kreuzes jedoch waren die Zurichtungen wirklich großartig; nichts wurde von Seite der Gemeinde gespart, den herrlichen Ideen des verehrungswürdigen Missionärs volle Geltung zu verleihen.“

Siehe, lieber lutherischer Christ, die päbstliche Kirche ist noch immer dieselbe, wie sie vor 300 Jahren war, als Luther gegen sie auftrat, und ihre Götzenpriester mit Eliaseifer angriff. Ja, sie tritt jetzt mit ihrer Abgötterei wo möglich noch frecher, als damals, heraus, wo sie, nach langer ungestörter Ruhe plötzlich getroffen von dem Blitzstrahl des Wortes Gottes, sich nur zu entschuldigen suchte und sich gern den auf sie fallenden Blicken erleuchteter Christen entzogen hätte. Die Wunde, die das Thier damals empfing, ist aber heil geworden (Off. 13, 3.). Es hat wieder seine Kräfte gesammelt; was es einst entschuldigte, hat es nun mit Hülfe höllischer Logik (Vernunftkunst) als recht und göttlich erwiesen und übt es nun ohne Scham und Scheu.

(Eingesandt. Verspätet.)

Kircheinweihung.

Am 23. Sonntage nach Trinitatis, den 19. Nov. 1854, weihte die luth. St. Johannes-Gemeinde zu Long Green, Baltimore Co., Mds., mit Dank gegen Gott und in großer Freude, ihr neuerbautes Blockkirchlein ein. Es ist dasselbe

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it is bound up, that especially as soon as it is practically assailed and acted against, the whole edifice of doctrine is destroyed, the right life hindered, and the Church delivered into the arms of her arch-enemy, the Roman Antichrist. The strife is no longer the subject merely of scientific discussion or friendly conference, but has become a matter of life and action. The spirits have actually collided. It burns within the congregations, at least of those directly touched by it and more remotely affected. In the congregations the doctrine, as a part of the counsel of God, is preached upon, as also the counter-doctrine, — the strife itself is dealt with in the congregational meetings so frequent here. At home people converse about it, and in the closet they bear it before the Lord with sighs and supplications. Naturally the Franconian colonies in particular are involved on account of their relation to Mr. Pastor Löhe. What could Mr. Pastor Löhe, in such a state of things, promise himself otherwise than that by the founding of a seminary with an enthusiastic adherent of his person and doctrine at its head, thrust into the midst of these colonies, which until now stood in hearty concord with the Synod, the spirit of discord would be sown in them, and they themselves, or at least a part of them, would be drawn away from the Synod and led over to him. For if he maintains that the question is still an open one for him, and that he therefore does not come out against us, one would like to ask him first: "if with thee the matter is not yet decided, why dost thou act as if it were decided, while at the same time thou demandest of us that we, who have long held it decided, should act as if it were not yet decided?" Then one would like to show him that his opinion contains a deception in several respects. For first, he cannot deny that he inclines quite decidedly to the side of our opponents; secondly, even he for whom a doctrinal question is really still an open one, if he finds himself on the battlefield itself, and the question itself occupies his conscience, must guard against the defense of the one's own as well as against the attack upon the counter-doctrine from those for whom the question is no longer open, must contend against it, and at least defend the standpoint of his neutrality by adducing counter-arguments against the doctrine maintained, that is, he must strengthen the opponents, keep the weak in anxious suspense, and finally seek to win them for himself. Even an armed neutrality gives up its character as soon as it betakes itself from its own territory with troops upon that of one of the contending parties, in order to obstruct their operations. And this Mr. Pastor Löhe has plainly done with the founding of his institution, and that he should not have done it intentionally is hard even for charity to believe, since the consequences of his step lay too plainly at hand to escape his keen sight. Whence Mr. Pastor Löhe could conclude that he had the call to this must remain, in our opinion, a riddle to everyone who has even a superficial conception of divinely willed churchly order. In vain Mr. Löhe reproaches us that we wished to force him to give up his position between us and Mr. Pastor Grabau, and to take sides for us. Although we had cause to think that Löhe was at one with us, yet, when the contrary appeared, we were indeed deeply grieved, but we simply confined ourselves to asking him not to plant his banner against us at least in the midst of a district which the Lord of the Church has once for all assigned to the care of our synodical body. Would not every church authority, for example the Prussian Lutheran Church Consistory, under like circumstances have acted in like manner? But to be sure, who bids us poor Americans imagine that we may found an independent churchly corporation of our own, maintain it, and accordingly act independently? — Well! since we alone have the responsibility before God, we have indeed lived in the opinion that we also have the call and grace thereto. And even at the risk that this word also, like everything we say and do, may be construed by the dear brethren in Germany as the presumptuous arrogance of churchly inexperienced, immature, and therefore thoughtless stormers, we cannot refrain from denying Mr. Pastor Löhe most decidedly the call and the right to set up, by the erection of that institution in the midst of our synodical congregations, "a warning-pole and barrier for our presumption." We also do not acknowledge that he has labored for us, but only that he has labored with us for the common Zion, as becomes a fellow-servant. We thank him with the Church for the toils and labors which he, as her member in the service of the Lord, has undertaken for her, we honor and esteem his glorious gifts and his person, which the Lord has adorned with them, we retain him in our love, give his wisdom, so far as it can and will counsel us, willing hearing, would rejoice if he fought with us for the common faith, and would also gladly anticipate him with all reverence, but human considerations must cease where God's Word and conscience compel us to take steps that seem opposed to all this. For more closely than with Löhe are we bound with the Lord and His Church, to Him are we higher, yea to Him alone obligated, to Him alone answerable. And although we cannot convince ourselves that with Löhe all our former friends in the dear old fatherland have turned from us, or approve Löhe's manner of acting toward us, yet we would rather see ourselves forsaken by the whole world than yield anything of the truth and the right. For the Lord is after all in the end our only refuge, our rock, our helper and deliverer.

Fr. Wyneken.

The Immaculate Conception of the Holy Virgin Mary.

Not long ago a so-called Council was assembled at Rome, which had among other things the purpose of deciding the point designated in the heading. In Oertel's "Kirchenzeitung" it says about it as follows:

"It is not a question whether Jesus Christ was conceived of Mary without original sin (for that is understood of itself), but the question is whether the already generally believed proposition: Mary herself, although she descends only in a natural way, like us, from Adam, was, on account of Christ, whose mother she was to become, and on the ground of His infinite merits, conceived without the stain of original sin, shall, I say, this hitherto freely believed proposition, now be established as a formal dogma or commanded article of faith. This doctrine was hitherto only a pious opinion generally believed in the Catholic Church, but not a formal doctrine of faith, so that all Catholics would have been necessarily bound and obligated to believe it also inwardly. After the holy Father, however, was besieged with petitions from all parts of Christendom to impress upon the doctrine of the immaculate conception of Mary, by a solemn decision and resolution, the seal of churchly confirmation, so that no one should any longer be entitled to call it in question, Pope Pius IX. saw himself some years ago constrained to demand from all bishops of the Catholic world an opinion in this matter, and after this doctrine had been examined, confirmed with irrefutable grounds and proved from the holy teachers and Fathers of the Church from the oldest times of the Church (!), the spiritual Vicar of Jesus Christ on earth, Pope Pius IX., now wills to establish the generally believed pious opinion, to the greater honor of God and to the special glorification of Mary, whose intercession is so exceedingly needful especially in our time, as a formal article of faith, so that all Catholics, if they do not wish to cease being Catholics, are strictly obligated to believe it. — Forthwith our beloved holy Father on the last feast day of Mary's Conception (the 8th of December 1854) has solemnly established and declared the doctrine that Mary was conceived immaculate and without original sin, in the presence of the bishops assembled at Rome, as a formal and binding article of faith."

Behold, dear reader, so must the poor Papists accept as new articles of faith whatever the Pope ever pulls out of his conjurer's bag, be it ever so clearly contrary to Scripture and even to the Church Fathers and the earlier papal theologians. For the latter also is the case here, as we purpose to prove in another place.

Idolatry with the Cross here in America.

So writes Mr. Oertel in his "Kirchenzeitung" of the 14th of December of last year:

"From Albany we are written: Subsequently I must report to you something further about our last mission: For the glorification of Mary the altar in our holy Cross Church was very beautifully adorned and about 200 lights were seen burning upon the altar; at the planting up and adoration of the holy Cross, however, the preparations were truly magnificent; nothing was spared on the part of the congregation to give full effect to the glorious ideas of the venerable missionary."

Behold, dear Lutheran Christian, the papal church is still the same as she was 300 years ago when Luther came out against her and attacked her idol-priests with the zeal of Elijah. Yea, she now comes forth with her idolatry, if possible, still more boldly than then, when she, after long undisturbed repose suddenly struck by the lightning flash of the Word of God, sought only to excuse herself and would gladly have withdrawn from the gaze of enlightened Christians falling upon her. The wound which the beast then received is, however, healed (Rev. 13, 3). It has gathered its strength again; what it once excused, it has now proved right and divine with the help of hellish logic (art of reason) and practices it now without shame or shyness.

(Sent in. Belated.)

Church Dedication.

On the 23rd Sunday after Trinity, the 19th of Nov. 1854, the Lutheran St. John's Congregation at Long Green, Baltimore Co., Md., with thanks to God and in great joy, dedicated its newly built little log church. It is the same