Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 69, Nummer 16 › Seite 254
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 5. August 1913, Seite 254
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meldung bis zum 16. Auguft, da an diesem Tage die Liste geschlossen wird.
Abholung vom Bahnhof in Sebringville erfolgt am 26. August, 12.31 und
5.37 P. M. Gegenstand der Lehrverhandlungen: Der Staat, die Bibel und
das Papsttum (Fortsetzung). Referent: Prof. Sohn. Der Eröffnungs⸗
gottesdienst findet am Mittwochmorgen um 10.30 statt. Gleich nach diesem
Gottesdienst find die Beglaubigungsschreiben der Deputierten abzugeben.
R. A. Eifert, Sekr.
Der Zentral⸗Illinois⸗Distrikt unserer Synode versammelt sich,
w. G., vom 20. bis zum 26. August in der St. Jakobigemeinde zu Quincy,
Ill. (P. Hamm). Referat: Artikel III der Augustana. Referent: P. F.
W. Brockmann. Anmeldung muß sofort geschehen.
E. Berthold, Sekr.
*
Bekanntmachungen.
Da Lehrer Griebel, der erwählte Kassierer des Texas-Distrikts, gegen⸗
wärtig verreist ist, so wolle man etwaige Korrespondenz und Gelder bis
zum 1. September an Herrn Paul Nerger, Giddings, Tex., schicken.
Das Komitee zur Verwaltung der Kirchbaukasse des Texas-Distrikts
besteht aus den PP. E. Deffner und J. W. Behnten und Herrn H. Telger
in Houston. G. Birkmann,
Präses des Texas⸗Distrikts.
Synodalbericht.
Der Synodalbericht ist seit der Delegatensynode 1911 eine Zeitschrift
wie „Lehre und Wehre“, „Schulblatt“ usw. Synodalberichte werden nicht
mehr unverlangt gesandt. Man muß (schon wegen der Postgesetze) darauf
abonnieren und man sollte, wenn möglich, den Betrag des Abonnements
gleich mit einsenden. Die Berichte über die Distriktssynoden, die 1912 ge⸗
tagt haben, sind nun alle versandt, und der erste Bericht der 1913/14⸗
Serie ist auch schon erschienen.
Auf vielfachen Wunsch hin werden wir bei alten Abonnenten nicht
darauf bestehen, daß eine neue Bestellung für den Jahrgang 1913 ein⸗
gesandt wird, sondern, falls wir keine Abbestellung bekommen, es als
selbstverständlich ansehen, daß unsere gegenwärtigen Abonnenten auch den
nächsten Jahrgang wünschen, also den Jahrgang, der die Berichte aller im
Jahre 1913 tagenden Distriktssynoden bringen wird.
Bisherige Abonnenten auf den Synodalbericht, die ihn nicht weiter
wünschen, werden gebeten, ausdrücklich abzubestellen, um Mißverständnissen
vorzubeugen.
Das „Statistische Jahrbuch“ ist gerade wie z. B. der Kalender eine
selbständige Publikation und gehört nicht zu der Reihe der Synodal⸗
berichte.
Man lese gütigst, was der ehrwürdige Rezensent der Synodalberichte
in dieser Nummer des „Lutheraner“ unter dem Titel „Drucksachen“ über
den Wert der Referate in den verschiedenen Distriktsberichten sagt.
CONCORDTIA PUBLISHING HOUSR,
St. Louis, Mo.
An die Gemeinden und Pastoren des Kansas⸗Distrikts.
Auf Beschluß der Synode in Sylvan Grove, Kans., soll allen Gemein⸗
den des Kansas⸗Distrikts empfohlen werden, das 25jährige Synodaljubi⸗
läum zu feiern. Es ergeht hiermit die herzliche Ermunterung an alle Ge⸗
meinden und ihre Pastoren, dies an dem passenden Sonntag, dem letzten
Sonntag im September, zu tun. Wem dieser Sonntag nicht paßt, der
kann ja einen andern, den Sonntag vor der Synode, nehmen. Bei Ge⸗
legenheit der Synode soll dann ein gemeinschaftlicher Jubelgottesdienst ab⸗
gehalten werden. Man vergesse nicht die Kollekten für die Kirchbaukasse!
In den ersten Wochen im September wird allen Pastoren zur freien Ver⸗
teilung ein Jubiläumsheft zugesandt werden, und zwar in so vielen Exem⸗
plaren, als fie Synodalberichte erhalten haben. Wer mehr Exemplare be—
gehrt, melde sich. C. Vetter.
An die Glieder des Westlichen Distrikts.
Die Sommerferien sind schon halb abgelaufen, und wir haben noch
immer nicht das letzte Quartal Kostgeld für die aus unserer Kasse unter⸗
stützten Schüler bezahlen können, eben weil die Kasse leer ist. Wir bitten
darum herzlich und dringend um Gaben für unsere Studentenkasse, damit
wir unsere Schulden decken können und, wo möglich, noch etwas Vorrat
erübrigen für das neue Schuljahr, um nicht gleich wieder in Verlegenheit
zu kommen.
Ihre Kommission für arme Studierende.
A. P. Feddersen, Vorfitzer.
Den Kalender 1914 betreffend.
Diejenigen Pastoren und Lehrer, deren Adressen nicht mehr so lauten,
wie im Kalender 1913 angegeben, werden hiermit ersucht, uns auf einer
Postkarte, und zwar genau nach folgendem Schema, ihre neue Adresse behufs
Berichtigung im Kalender einzusenden.
Ein Gleiches gilt von der Kan didaten, welche jetzt ins Amt treten.
Vor⸗ und Zuname:
Pastor oder Lehrer:
Adresse (Hausnummer, P. O. Box, R. 1 usw.):
Postoffice:
Staat:
Zu welcher Synode gehörig:
Um unsere Arbeit nicht unnötig zu erschweren, wird dringend gebeten,
lle Fragen zu beantworten, nicht, wie es leider so oft geschieht, nur einige.
Alle Adressenveränderungen müssen bis zum 25. August, an welchem
Tage die Namenliste geschlossen wird, in unsern Händen sein. Dann wird
diese an die Präsides zur Korrektur gesandt, die die Entscheidung über Auf⸗
nahme oder Nichtaufnahme von Namen aus ihren Distrikten oder Synoden
haben. Wer seine Adresse nach dem 25. August noch verändert gedruckt
haben möchte, muß dies durch seinen Präses veranlassen, jedoch vor dem
15. September, an welchem Tage spätestens wir die Liste von den Präsides
uns zurückerbitten müssen, um den Druck des Kalenders zu vollenden.
Wenn uns bis zum 25. August keine Veränderung einer Adresse angezeigt
wird, nehmen wir an, daß sie bleibt wie im letztjährigen Kalender, und sie
wird deshalb wieder so gedruckt werden. ö
Schließlich bitten wir, auf benannte Postkarte nur die Antworten der
vorstehenden Fragen zu setzen, keinerlei Bestellungen, Mitteilungen usw.
Auch wolle man auf eine Postkarte nur eine Adresse setzen.
CoNCOORDIA PURIISHING HOUsE.
Die Pastoren des North Dakota⸗ und Montana⸗Distrikts
werden gebeten, dem Unterzeichneten sofort mitzuteilen, wie viele Exem⸗
plare des diesjährigen Synodalberichts sie für ihre Parochien wünschen.
Wer keine Berichte bestellt, erhält auch keine. E. Ziegler, Setr.
Lehranstaltsanzeigen.
Concordia-Seminar zu St. Louis, Mo. Das neue Studienjahr
des theologischen Seminars zu St. Louis beginnt, w. G., am Mittwoch,
den 10. September, 10 Uhr vormittags. Alle Neueintretenden aus unsern
Gymnasien haben an diesem Tage ihr letztes Zeugnis (nicht ihr Diplom)
vorzulegen. Fremde müssen sich vorher anmelden und ihre Zeugnisse an
den Präses der Anstalt, Prof. D. F. Pieper, einsenden. Für den Board-
ing Club, in dem die Studenten Beköstigung finden, find 510.00 gleich am
Anfang zu entrichten, der Rest in regelmäßigen monatlichen Zahlungen.
Im letzten Jahr beliefen sich die Kosten auf 580.00 für den einzelnen Stu⸗
denten, wozu noch 83.00 für Arzt, Hospital und Reparaturkasse kamen.
Concordia⸗Seminar zu Springfield, Ill. Das Studienjahr
1913/14 des Concordia⸗Seminars zu Springfield, Ill., beginnt, w. G.,
Mittwoch, den 3. September. Die sich zum Eintritt Anmeldenden dürfen
nicht unter 17 und nicht über 25 Jahre alt, müssen im
Besitz der erforderlichen Mittel (etwa 5150.00 bis 5175.00 jährlich) und
der Kenntnisse einer guten Gemeindeschule sein. Die Anmeldungen zur
Aufnahme, von einem empfehlenden Zeugnis des betreffenden Pastors be⸗
gleitet, sind an den Präses der Anstalt, Prof. R. Pieper, rechtzeitig zu
richten. R. Pieper.
Schullehrerseminar zu Seward, Nebr. Das 20. Schuljahr dieser
Anstalt beginnt am ersten Mittwoch im September. Alle Anmeldungen
neuer Schüler sollten wenigstens acht Tage vor Beginn der Schule ein⸗
gegangen sein. Den Anmeldungen muß ein vom Pastor oder Lehrer aus⸗
gestelltes Zeugnis über Charakter, Begabung und Vorbildung des An⸗
gemeldeten beigegeben sein. Neue Schiller, die in eine andere als die sechste
Klasse eintreten wollen, müssen ein Examen bestehen. Das Kostgeld beträgt
520.00 pro Quartal von zehn Wochen. Für Pult, Matratze und Garantie⸗
fonds find jährlich 52.00 zu entrichten. Schüler, die nicht Lehrer werden
wollen, zahlen außerdem jährlich 540.00 Schulgeld. — Wie groß gegen⸗
wärtig der Mangel an Lehrern ist, hat sich bei der Verteilung der Kan⸗
didaten gezeigt. üÜberstieg doch die Zahl der Berufe die der Schulamts⸗
kandidaten um 33. Und nun laufen zahlreiche Gesuche um Aushelfer in
der Schule ein, die alle berücksichtigt werden sollten, aber nicht berücksichtigt
werden können, weil sowohl hier wie in Addison die Zahl der Schüler in
den beiden Oberklassen so klein ist. Man trage kein Bedenken, uns auch
solche Schüler zu schicken, deren Vorbildung zwar sehr dürftig ist, deren
Charakter und Begabung aber gut sind. Solchen Schülern wird in der
sechsten Klasse Gelegenheit geboten, das Fehlende nachzuholen. Anmel⸗
dungen und Anfragen richte man an
Dir. Geo. Weller, Seward, Rebr.
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