Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 6 › Seite 48
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-11-14, Seite 48
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Predigt 7
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„In Gnadau hat eine sehr zahlreiche Versammlung gläubiger Prediger aus der Nähe und Ferne stattgefunden. Ein Theil, die entschieden lutherisch Gesinnten, haben sich an den Minister gewendet mit der Erklärung, daß sie mit ihren lutherischen Gemeinden und mit dem lutherischen Consistorio in Magdeburg fortan wieder die alte lutherische Kirche herstellen würden. Ihre Zahl ist bedeutend. Das Consistorium soll in der That mit ihnen einverstanden sein. So wird sich wohl in der Provinz Sachsen eine Kirchenreform kundgeben, noch ehe Urwahlen (zu der vorgeschlagenen Landessynode) wieder zusammentreten können. Noch kräftiger und entschiedener sind die Lutherischen in Pommern aufgetreten. Dort sind in Stargard eine große Zahl Prediger zusammengetreten und haben sich auf Grund des lutherischen Bekenntnisses geeinigt, ein provisorisches Comite für die Wahrung der lutherischen Kirche einzusetzen; dies hat dem Minister Kunde gegeben, daß fortan in Pommern wieder die lutherische Kirche zu Recht bestehe. Der Herr Minister hat nach dem jetzt bestehenden freien Verbindungsrechte ihnen nichts in den Weg gelegt, sondern nur aufgegeben, andre Religionsgesellschaften nicht zu beeinträchtigen. Darauf hat das provisorische Comite ihre Adresse an den Minister und desselben Antwort an das königliche Consistorium in Stettin gesendet mit der Anfrage und Bitte, ob es sich nicht gleichermaßen mit ihnen offen zur lutherischen Kirche bekenne.
Und es verlautet, daß in der That auch das Stettiner Consistorium seine Bereitwilligkeit ausgesprochen und sich mit dem Minister in Unterhandlung gesetzt haben soll. Man sieht, daß überall vom Berathen nun endlich zum Handeln übergegangen wird. Man ist bemüht, den alten Bestand der Kirche im Lande, wie er vor der Union gewesen, wieder herzustellen.
Dabei wird es nicht fehlen, daß auch eine unirte Kirche bleiben, ja vielmehr sich erst jetzt bilden wird, denn bisher bestand nur ihr Name ohne Wirklichkeit. Uebrigens hat man sich in Pommern in Bezug auf die Symbole und Agende der Kirche also geeinigt: die Pommersche Kirchenordnung tritt wieder in volle Kraft. In volle Gültigkeit treten wieder sämmtliche symbolische Bücher der lutherischen Kirche, und die Ordination findet wieder wie früher auf den kleinen lutherischen Katechismus und die unveränderte Augsburgische Confession statt. Ebenso bleibt es jedem Pfarrer überlassen, noch einstweilen die neue preußische Agende fortzugebrauchen, nur mit alleiniger Benutzung der alten Formulare lutherischer Agenden für die Sacramente.
Eine Vereinbarung mit den ausgeschiedenen Lutheranern konnte jetzt noch nicht eintreten. Vielleicht ist das einer späteren Zeit überlassen. Ein Uebel bleibts immer. Zweierlei Kirchen und doch nur Ein Bekenntniß! Haben die älteren Brüder nicht ihren Auftrag an die gesammte lutherische Kirche erreicht? sollten sie nun nicht wieder zurücktreten? werden sie ferner ohne Seelenschaden fortbestehen können, wenn sich wieder überall die alte lutherische Kirche geltend macht? Oder soll es wie in Amerika mehrere lutherische Kirchenpartheien geben?
Eine ähnliche Versammlung lutherisch gesinnter Prediger war jüngst auch in Neustadt-Eberswalde zusammengetreten, um ähnliche Schritte auch für die Mark Brandenburg zu thun. Aber es kam nur zur Bildung eines einstweiligen Comites, das den Auftrag erhielt, in der Provinz Nachfrage zu thun, ob ein ähnlicher Sinn für Wiederherstellung der lutherischen Kirche vorhanden sei? und dann in kürzester Zeit Anstalten zu treffen zu einer vollständigen Versammlung aller Gleichgesinnten.
Es verlautet, daß auch die lutherischen Pastoren in Schlesien ein Gleiches beschlossen haben, und im Juni in Gnadenberg zusammen kommen werden zu gleichen Zwecken.
So scheint sich also in Preußen die alte lutherische Kirche aus der Union herauszuarbeiten, und sich wieder neu zu gestalten. An Pfarrern wird's nicht fehlen, ob aber auch noch in den Gemeinden eine Bekanntschaft mit lutherischer Lehre und Kultus vorhanden sein wird, das wird sich bald zeigen. Schreiber dieses wollte in seiner dem Namen nach lutherischen Gemeinde das Collectiren oder Singen des Geistlichen bei der Abendmahlsfeier einführen, weil er es in seiner früher lutherischen Gemeinde gethan, und weil es in allen (?) lutherischen Ländern Brauch und Sitte ist. Aber das weiß man hier nicht, und sprach die Besorgniß aus: ich wollte sie katholisch machen.*) Doch will ich Berlin nicht als Muster und Beispiel aufführen (kann keine lutherische Gemeinde gewesen sein, denn die lutherische Gemeinde hat ganz den alten lutherischen Gottesdienst). Wir Schlesier gelten hier als schlechte Berliner und es kann wahr sein. Die confessionelle Kirchlichkeit ist hier schlecht vertreten.“
„Zu derselbigen Zeit antwortete JEsus und sprach: Ich preise Dich, Vater und HErr Himmels und der Erden, daß Du solches den Weisen und Klugen verborgen hast, und hast es den Unmündigen geoffenbaret.“ Matth. 11, 25.
(Siehe: Luthers Werke. Hall. VII. 1188.)
Es sind hier die zwei Stücke, darüber sich Christus freuet. Das erste, daß Gott solch Geheimniß verborgen hat vor den Weisen und Klugen. Das andere: Daß er es offenbaret hat den Kleinen, Albernen und Unmündigen; dieß machet erst eine rechte Freude. Als wollte Christus sagen: Wollen es die Klugen und Weisen nicht, so wollen es doch die Albernen und Unmündigen, die da nichts reden wider Gottes Wort, die da nicht murren wider Gottes Willen, sondern wie er es mit ihnen schaffet und macht, so gefällt es ihnen wohl. Das sind alle die, so bei sich nicht klug und verständig sind, mit Vernunft in Gottes Werke und Worte zu fallen. Sie sind nicht Schwätzer und Wäscher, wie der Schwärmer Art ist, die sich selbst treiben zu predigen, ohne Beruf und unerfordert, sprechen dann, der Geist treibe sie. Das ist gewiß ein Zeichen, daß sie der Teufel heißet predigen; und wenn du der einen findest, willst du ihn lehren und den rechten Weg weisen, so thun sie das Maul auf und reden hundert Worte, ehe du Eines redest.
Aber ein rechter Prediger ist nicht also schwätzig, bricht nicht herein, als sei er voller Kunst, stellet sich, als könne er nichts. Wie er sich denn auch gewißlich dafür hält, als wisse und könne er am wenigsten davon. Die heißet der HErr hier Unmündige. Denn dieselbigen hören viel lieber zu, und wollen selbst gerne Schüler sein, denn daß sie sollten den andern predigen; wollen nicht klug sein, wie die Wäscher, die nur dahin ihr Herz und Sinne wenden, daß sie andere Leute lehren, sie aber wollen niemand hören; und wiewohl sie sich zuweilen vor den Leuten geringe erzeigen, so haben sie doch einen adamantischen Kopf und trotzigen Geist, der da niemand weichen will; ja kurzum, seine Meinung ist die beste, deß und kein anders. Die aber rechtschaffen geringe sind, die weichen gerne, und lassen sich weisen in den rechten Verstand, ja sind froh, und danken darum, daß sie zum rechten Verstande kommen. Also ward Augustinus mit Gewalt herfürgezogen, wäre viel lieber unmündig und ein Schüler blieben, denn daß er andere sollte lehren; aber er mußte herfür treten, und der Gemeinde predigen. Darum ist er auch der beste Doctor gewesen zu seiner Zeit, und hat auch etwas mit seiner Lehre und Predigten ausgerichtet, mehr denn ihr keiner.
*) Schade, daß Herr Weyl mit seinem trefflichen Kirchenboten nicht da ist, der könnte die Leute weiter über diesen Punkt aufklären, und mit seiner Dummdreistigkeit und unverwüstlichen Unverschämtheit ihnen tapfer unter die Arme greifen. Wie wäre es, wenn man collectirte und den Mann hinaussendete, um gegen diese neuen Altlutheraner zu Felde zu ziehen, und die armen Seelen gegen die „jesuitischen Pfaffen“ des alten Lutherthums, die sie „wieder in die grausige Nacht des Pabstthums“ zurückführen wollen, zu schützen? Er sollte mit seiner Weisheit ihnen schon einen Floh in's Ohr setzen, denn er versteht's, und hat's gelernt in seinem so eigenthümlich spaßhaft geführten Kampf mit den hiesigen Altlutheranern. Ich denke, die altlutherischen Pfaffen und ihre Geistesverwandten, die Jesuiten, würden gern den letzten Heller zu dieser Collecte hergeben, um diesen furchtbaren Feind los zu werden. D. E.
Das sind aber nicht die Kleinen, die da äußerlich im Leben und Wandel geringe und arm sind, oder die da unverständig wären in der Schrift. Denn wenn die also grobe Klötze wollten bleiben, nichts lernen, und sich als die Ungelehrten für die Kleinen, Geringen und Unmündigen wollten ausgeben, auch die, so in der Schrift erfahren wären, verachten wollten, das wäre nichts geredt. Ja, dieselbigen hoffärtigen, stolzen Rülze sind die rechten Klugen, die sich inwendig groß empor heben, und viel von sich selbst halten, verachten andere, und meinen, sie wissen es alleine. Und darum verbirget es auch Gott vor ihnen, und will solchen hochmüthigen Stümplern diß Geheimniß nicht offenbaren. Denn es mag wohl sein, daß ein Bettler in einem grauen Filz und langen Barte einen hoffärtigeren Geist haben kann, denn etwa zehen Fürsten in güldenen Kleidern.
Gott siehet das rechte, innerliche, demüthige Herz an, das sich selbst für verdammlich achtet, und allein aus Gnaden begehret Gottes Hülfe; denenselbigen eröffnet auch Gott seinen Willen. Die aber klug wollen sein vor Gott, und ihr Ding nicht wollen lassen verdammen, dieselbigen verwirft er.
Empfangen
für den Bau einer Kirche der „Ersten deutschen Ev.-Lutherischen St. Paulus-Gemeinde“ in Chicago, Ill.
Durch Hrn. P. W. Keyl von dessen Gemeinde in Milwaukee, Wis., $11.50. A. Selle, Pastor.
Erhalten
a) für das lutherische Seminar in Fort Wayne:
$2.50 von der ev.-lutherischen Zions-Gemeine bei Jefferson City.
b) für die Mission am Flusse Cass in Mich.:
$1.00 von Herrn Paar.
$2.00 von Herrn S. Koch.
c) für die Synodal-Missions-Casse:
$1.00 von Hrn. Wendel Kautz in Chester Township, O.
$2.00 von der lutherischen Gemeinde in Pomeroy, Meigs County, O.
$4.72½ von Gemeindegliedern in St. Louis.
Bezahlt.
Die 2. Hälfte des 4. Jahrg. Hr. Pankow.
Den 4. Jahrg. Die HH. Georg Bremer, P. Sauer.
Die 1. Hälfte des 5. Jahrg. Die HH. Höckendorf und Stüber.
Den 5. Jahrg. Die HH. P. Biltz, P. Birkmann, E. Beck, Georg Bremer, Frau Dieterly, A. Einwächter, P. Fricke, J. Fetting, P. Geyer, P. Habel, Jakob Hügley, P. Kalb (2 Ex.), Franz Leutner, Frau Lenz, Friedr. Leutner, J. H. Müller, Eberh. Muhly, C. Meyer, G. Niklas, Pehrel, Dietr. Pardieck, Th. Rückert, Wig. Rollmann, Ruppel, Joh. Strobel, G. M. Sus, J. G. Schneider, Thiemeier, G. Trentmann, Joh. Heinr. Trautmann, H. Wiegel, Gottfr. Wiedemann, Joh. Weckesser, H. Wolf.
Gedruckt bei Arthur Olshausen,
Herausgeber des Anzeiger des Westens.
English translation AI translation
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"In Gnadau a very numerous assembly of believing preachers from near and far has taken place. One part, those decidedly Lutheran in sentiment, have turned to the Minister with the declaration that they, with their Lutheran congregations and with the Lutheran Consistory in Magdeburg, would henceforth restore the old Lutheran Church again. Their number is considerable. The Consistory is said in fact to be in agreement with them. Thus a church reform will probably declare itself in the Province of Saxony even before the primary elections (for the proposed provincial synod) can meet again. Still more vigorously and decidedly have the Lutherans in Pomerania come forward. There in Stargard a large number of preachers have come together and have united on the ground of the Lutheran Confession to set up a provisional committee for the preservation of the Lutheran Church; this has given notice to the Minister that henceforth the Lutheran Church in Pomerania exists again by right. The Minister, under the free right of association now in force, has put nothing in their way, but has only enjoined them not to infringe upon other religious societies. Thereupon the provisional committee has sent their address to the Minister and his answer to it to the royal Consistory in Stettin, with the inquiry and request whether it does not likewise openly profess the Lutheran Church together with them.
And it is rumored that in fact the Stettin Consistory also has expressed its readiness and is said to have entered into negotiation with the Minister. One sees that everywhere they are now at last passing from deliberating to acting. Efforts are being made to restore the old constitution of the Church in the land, as it was before the Union.
In this it will not fail that a united church also will remain, nay rather will only now form itself, for hitherto only its name existed without reality. For the rest, in Pomerania, with regard to the symbols and agenda of the Church, they have agreed as follows: the Pomeranian Church Order comes again into full force. All the symbolical books of the Lutheran Church come again into full validity, and ordination takes place again as formerly upon the Small Lutheran Catechism and the unaltered Augsburg Confession. Likewise it remains left to each pastor still for the time being to continue using the new Prussian Agenda, only with the exclusive use of the old forms of Lutheran agendas for the Sacraments.
An agreement with the Lutherans who have withdrawn could not yet take place now. Perhaps this is left to a later time. An evil it always remains. Two kinds of churches and yet only One Confession! Have the older brethren not attained their commission to the whole Lutheran Church? Should they not now step back again? Will they be able to continue to exist henceforth without harm to souls, when the old Lutheran Church asserts itself again everywhere? Or shall there be, as in America, several Lutheran church parties?
A similar assembly of Lutheran-minded preachers had lately come together also in Neustadt-Eberswalde, in order to take similar steps also for the Mark Brandenburg. But it came only to the formation of a provisional committee, which received the commission to make inquiry in the province whether a similar disposition for the restoration of the Lutheran Church exists? and then in the shortest time to make arrangements for a full assembly of all like-minded persons.
It is rumored that the Lutheran pastors in Silesia also have resolved the same, and will meet in June in Gnadenberg for like purposes.
So it seems that in Prussia the old Lutheran Church is working its way out of the Union and is shaping itself anew. There will be no lack of pastors, but whether there will still be in the congregations an acquaintance with Lutheran doctrine and worship, that will soon be shown. The writer of this wished to introduce in his congregation, Lutheran in name, the collecting or chanting of the clergyman at the celebration of the Lord's Supper, because he had done so in his formerly Lutheran congregation, and because it is custom and usage in all (?) Lutheran lands. But that is not known here, and they expressed the apprehension: I wanted to make them Catholic.*) Yet I will not cite Berlin as a model and example (it cannot have been a Lutheran congregation, for the Lutheran congregation has altogether the old Lutheran divine service). We Silesians count here as bad Berliners, and it may be true. Confessional churchliness is poorly represented here."
"At that time Jesus answered and said: I thank thee, O Father, Lord of heaven and earth, because thou hast hid these things from the wise and prudent, and hast revealed them unto babes." Matt. 11, 25.
(See: Luthers Werke. Hall. VII. 1188.)
There are here the two points over which Christ rejoices. The first, that God has hidden such a mystery from the wise and prudent. The other: that He has revealed it to the little, the simple and the babes; this first makes a right joy. As if Christ would say: If the prudent and wise will not have it, yet the simple and babes will, who say nothing against God's Word, who murmur not against God's will, but as He deals and does with them, so it pleases them well. These are all those who in themselves are not so prudent and understanding as to fall with reason upon God's works and words. They are not babblers and gossips, as is the way of the enthusiasts, who drive themselves to preach, without call and unrequired, and then say the Spirit drives them. That is surely a sign that the devil bids them preach; and if you find one of them and wish to teach him and show him the right way, they open their mouths and speak a hundred words before you say One.
But a true preacher is not so loquacious, does not break in as though he were full of skill, but presents himself as though he could do nothing. As indeed he surely also holds of himself, as though he knew and could do the least of it. These the Lord here calls babes. For these same listen much more gladly, and are willing themselves to be pupils, rather than that they should preach to others; they will not be clever like the gossips, who turn only their heart and mind to this, that they teach other people, but are willing to hear no one; and although they at times show themselves lowly before the people, yet they have an adamantine head and stubborn spirit, which will yield to no one; in short, his opinion is the best, and no other. But those who are truly lowly yield gladly, and let themselves be shown the right understanding, nay, are glad, and give thanks that they come to the right understanding. Thus Augustine was drawn forth by force, would much rather have remained a babe and a pupil than that he should teach others; but he had to come forward and preach to the congregation. Therefore he was also the best Doctor of his time, and accomplished also something with his teaching and preaching, more than any of them.
*) A pity that Mr. Weyl with his excellent Kirchenbote is not there; he could enlighten the people further on this point, and with his stupid impudence and indestructible shamelessness bravely lend them a helping hand. How would it be if a collection were taken up and the man sent out to take the field against these new Old Lutherans, and to protect the poor souls against the "Jesuitical priests" of old Lutheranism, who want to lead them "back into the dreadful night of popery"? He should with his wisdom put a flea in their ear, for he understands it, and has learned it in his so peculiarly jocosely conducted battle with the Old Lutherans here. I think the old Lutheran priests and their kindred in spirit, the Jesuits, would gladly give the last penny to this collection, to get rid of this terrible enemy. D. E.
These, however, are not the little ones who outwardly in life and walk are lowly and poor, or who are ignorant in the Scripture. For if these were to remain such coarse blocks, to learn nothing, and to give themselves out as the unlearned for the little, the lowly and the babes, and to despise even those who were versed in the Scripture, that would be nothing said. Yea, these same haughty, proud boors are the truly prudent, who inwardly exalt themselves greatly, and think much of themselves, despise others, and think they know it alone. And therefore God also hides it from them, and will not reveal this mystery to such arrogant bunglers. For it may well be that a beggar in a gray felt coat and long beard can have a more haughty spirit than about ten princes in golden garments.
God looks upon the right, inward, humble heart, which counts itself damnable, and desires God's help by grace alone; to these same God also opens His will. But those who will be wise before God, and will not let their own thing be condemned, these same He rejects.
Received
for the building of a church of the "First German Ev. Lutheran St. Paul's Congregation" in Chicago, Ill.
Through Mr. P. W. Keyl from his congregation in Milwaukee, Wis., $11.50. A. Selle, Pastor.
Received
a) for the Lutheran Seminary in Fort Wayne:
$2.50 from the Ev. Lutheran Zion Congregation near Jefferson City.
b) for the mission on the River Cass in Mich.:
$1.00 from Mr. Paar.
$2.00 from Mr. S. Koch.
c) for the Synodical Mission Treasury:
$1.00 from Mr. Wendel Kautz in Chester Township, O.
$2.00 from the Lutheran congregation in Pomeroy, Meigs County, O.
$4.72½ from members of the congregation in St. Louis.
Paid.
The 2nd half of the 4th volume. Mr. Pankow.
The 4th volume. Messrs. Georg Bremer, P. Sauer.
The 1st half of the 5th volume. Messrs. Höckendorf and Stüber.
The 5th volume. Messrs. P. Biltz, P. Birkmann, E. Beck, Georg Bremer, Mrs. Dieterly, A. Einwächter, P. Fricke, J. Fetting, P. Geyer, P. Habel, Jakob Hügley, P. Kalb (2 copies), Franz Leutner, Mrs. Lenz, Friedr. Leutner, J. H. Müller, Eberh. Muhly, C. Meyer, G. Niklas, Pehrel, Dietr. Pardieck, Th. Rückert, Wig. Rollmann, Ruppel, Joh. Strobel, G. M. Sus, J. G. Schneider, Thiemeier, G. Trentmann, Joh. Heinr. Trautmann, H. Wiegel, Gottfr. Wiedemann, Joh. Weckesser, H. Wolf.
Printed by Arthur Olshausen,
Publisher of the Anzeiger des Westens.