Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 9, Nummer 18 › Seite 120

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1853-04-26, Seite 120

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Paulus, lutherisch geworden.

Es war zur Zeit der Reformation, als ein Bischof von Salzburg das Neue Testament in einem Wirthshause fand. Als er dasselbe öffnet, fällt ihm der Spruch Röm. 3, 28. in die Augen: „So halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde, ohne des Gesetzes Werk, allein durch den Glauben.“ Da er das liest, spricht er: „Siehe, Paulus, bist du auch lutherisch geworden?“ — und wirft das Buch unwillig auf die Bank.

Gutes Beispiel.

Der ehemalige preußische Minister und Erzieher Königs Friedrichs des Zweiten, Herr v. Prinz, hatte ein Dorf in der Gegend von Berlin, wo der durch die Herausgabe des preußischen Gesangbuchs bekannte Porst, damals noch ein junger Mann, Prediger war. In diesem Dorfe sollte eine Katechismuslehre eingeführt, und nicht nur die Kinder, sondern auch die Alten gefragt werden. Als Porst deswegen seinem Kirchen-Patron Vorstellung that, und behauptete, daß Eltern und Eheleute sich aus falschem Ehrgeize schämen würden, auf seine Fragen zu antworten, gab ihm der vortreffliche Minister folgende Antwort: „Auf den Nachmittag halten Sie Kinderlehre. Ich werde in die Kirche kommen, und dann fragen Sie mich selbst; ich will antworten, und wer von der Gemeine alsdann sich schämt zu antworten, den will ich sehen — und fragen Sie mich nur recht viel, — und hierauf Andere — und dann wieder mich.“ Dies geschah wirklich, und Niemand hielt's für Schande, von seiner Religion Rechenschaft geben zu können.
(Röm. 1, 16.)

Aus Luthers Zeit und Leben.

Der berühmte Hebräer u. Theolog, Dr. Bernhard Ziegler, bat Gott, als er aus dem Kloster ging: Er wolle ihm ein ehrliches Amt und etwa 40 Gulden dazu bescheren, damit er Gott und Menschen ehrlich dienen, und sich ernähren könnte. Das deschah. Da er nun gefreiet, will's nicht zureichen; da bittet er Gott um 60 Gulden. Gott gab sie ihm auch. Da die Kinder erwachsen, bittet er um 80 Gulden. Gott gab sie ihm desgleichen. Da er nun alt wird, will es abermals nicht zureichen. Da kommt er zu Gott und spricht: „Lieber Vater, ich habe von Abraham gehöret, daß er etliche Mal mit Dir geredet, und Du hast ihn in Gnaden erhöret; das habe ich auch erfahren. Ach, zürne nicht mit mir, ich will nur noch ein Mal mit Dir reden. Gib mir, was ich bedarf, so will ich alle Zeit genug haben, ich will Dir nichts mehr vorschreiben.“ Darauf bescheret ihm Gott jährlich 150 Gulden; und da solches der ehrliche Churfürst zu Sachsen erfährt, daß er also gebetet, schenket er ihm noch 200 Gulden dazu, daß er in seinem Alter ein Labe-Trünklein habe.
(Matth. 7, 7.)

Christlicher Sieger.

Als Karl XII., König von Schweden, einen großen Sieg über die Russen erfochten hatte, und seine Generale fragte, was er mit den Gefangenen machen solle? — antwortete einer: Pfannkuchen backen! — womit er zu erkennen gab, daß der König sie niedersäben lassen sollte. „Ja“ — erwiedert Karl — „Pfannkuchen backen!“ — Er ließ diese auch wirklich backen, speisete u. tränkete die Gefangenen, u. schickte sie frei dem Feinde zurück. „Hat uns der HErr“ — sagte er — „zehntausend Pfund erlassen, so können wir unsern Mitmenschen wohl hundert Groschen schenken“ — denn kurz vorher hatte er sich das Evangelium vom Schuldknechte, nebst der Erklärung, aus einer Postille verlesen lassen.
(1. Petr. 3, 5.)

Noch eine Bezahlung mit Ablaß.

(Siehe Seite 56. dieses Jahrgangs.)

Als in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts ein hochbejahrter Greis mit Namen Thomas Harding, ein Engländer, kein anderes Verbrechen begangen hatte, als daß er die Bibel in der Landessprache auf geheimen Spaziergängen in Feld u. Wald wider das Verbot der papistischen Priesterschaft gelesen hatte, wurde er, da er schon vorher des Lutherthums verdächtig gewesen war, als rückfälliger Ketzer zum Feuertode verurtheilt. Auf Befehl des Bischofs von Lincoln, des königlichen Beichtvaters, wurde er denn verbrannt, und allen denen ein vierzigtägiger Ablaß zugesagt, welche Holz zu dem Scheiterhaufen trügen, was so wirkte, daß einer der Zuschauer auf den brennenden Holzstoß einen Prügel warf, der dem Märtyrer das Gehirn einschlug. — Die Herrn römischen Priester, die sich immer so blutgierig bewiesen haben, wo sie die Gewalt in den Händen hatten, sprechen gewöhnlich, wenn ihnen hier ihre Gräuel vorgehalten werden, diese Gräuel haben nicht sie, habe nicht ihre Kirche, sondern die weltliche Obrigkeit begangen. Aber sie handeln hierbei wie die Pharisäer u. Schriftgelehrten, welche auch meinten, an dem Blute Christi unschuldig zu sein, weil sie Christum nicht mit eigenen Händen ermordet hätten, obgleich sie Pilatus erst dazu genöthigt hatten, seine weltliche obrigkeitliche Gewalt zur Kreuzigung des HErrn zu mißbrauchen. Ja, wie obige Geschichte zeigt. ging die römische Geistlichkeit noch weiter u. beschenkte sogar alle, welche an die Bekenner des Evangeliums Christi ihre mörderische Hand legten, mit Sündenablaß!

Der kostbare Halsschmuck u. die rechte Hochzeit.

Unter einer Schaar von einfältigen Bekennern des Evangeliums, welche im 16. Jahrhundert von den Papisten um ihres Bekentnißes willen zum Richtplatz geschleppt wurden, befand sich auch ein vornehmer adelicher Herr, mit Namen Ludwig von Marsack aus Bourdon. Die theuren Märtyrer mußten auf diesem ihrem letzten Wege einen Strick um den Hals tragen. Nur den Herrn von Marsack hatte man um seines hohen Standes und seiner vornehmen Verwandschaft willen mit diesem Schimpfe verschont. Weit entfernt jedoch, dies als eine Schonung anzusehen, sprach jetzt der theure Blutzeuge mit flehentlicher Geberde zu seinen Richtern: „O vergönnet mir doch auch dieselbe Kette und dasselbe Halsband des himmlischen Ordens, den meine andern Brüder tragen!“ —

Als nicht lange vorher ein gewisser Simon Marechal aus Langres samt seiner Gattin ebenfalls um des Glaubens willen von den Papisten zum Scheiterhaufen geführt wurde u. die Flammen schon zu lodern anfingen, rief die letztere ihrem Manne fröhlich und heiter zu: „Lieber Mann, daß wir bisher im Ehestande mit einander gelebt haben, das halte ich nur als ein Verlöbniß; nun aber wird unsere rechte Hochzeit erst angehen, auf welcher uns der Sohn Gottes nach dieser geringschätzigen Marter in Ewigkeit trauen wird.“ Nur die über sie endlich zusammenschlagenden Feuergluthen konnten ihren in Psalmen und Gebeten laut übergehenden Mund verstummen machen.

Die Quittungen über die zu den verschiedenen Zwecken eingegangenen Gelder können wegen Krankheit des Cassirers, Hrn. Barthel's, erst in nächster Nummer erfolgen.

Bücher und Pamphlets zu haben in der Expedition des Lutheraners um die beigesetzten Preise.

Dritter Jahrgang des Lutheraners von 1846—47. No. 8—26. . . . 50.
(Der 1. u. 2. Jahrgang sind vergriffen.)
Vierter, fünfter, sechster u. siebenter Jahrgang des Lutheraners, jeder . . . 50.
Gespräche zwischen zwei Lutheranern über den Methodismus, (in Pamphletform) 1 Stück . . . 5.
Dr. Martin Luthers Tractat von der wahren Kirche, 2 Stück . . . 5.
Die Verfassung der deutschen evang. luth. Synode von Missouri, Ohio u. a. St. . . . 5.
Zweiter, Dritter, Vierter und Fünfter Synodalbericht derselben Synode, jeder 10.
Kirchen-Gesangbuch für evang. luth. Gemeinden, verlegt von der hiesigen evangel. luth. Gemeinden U. A. Conf. in gepreßtem Lederbande, das Stück . . . 75.
Das Dutzend $8.
100 Stück $62,50.
Dasselbe in kleinerm Format, das Stück 50.
Das Dutzend $5,25.
100 Stück $40,00.
Dr. Martin Luthers kl. Catechismus, unveränderter Abdruck . . . 10.
Im Dutzend $1.
A B C-Buch, und in gehöriger Stufenfolge geordnete Uebungsstücke u. s. w., herausgegeben von unserer Synode 10.
Im Dutzend $1,00.
Johann Hübners Biblische Historien. New Yorker Ausgabe, im Einzelnen . . . 25.
Im Dutzend $2,60.
Dr. Martin Luthers Auslegung des 90. Psalms, broschirt und beschnitten . . . 15.
Im Dutzend $1,50.
Spruchbuch zum kl. Catechismus Lutheri . . . 15.
Im Dutzend $1,50.
Der Hirtenbrief des Herrn Past. Grabau zu Buffalo v. J. 1840 nebst den zwischen ihm und mehreren Pastoren in Missouri gewechselten Schriften . . . 15.
Brief Dr. Martin Luthers von Einsetzung der Kirchendiener an den Rath zu Prag in Böhmen vom Jahre 1523. aus dem Lateinischen übersetzt von Paulus Speratus . . . 10.
Timotheus. Ein Geschenk für die confirmirte Jugend. Bearbeitet nach Hiller, gebunden . . . 35.
Im Dutzend $3,60.
Predigt am Ostertage 1851. in St. Louis, Mo., gehalten von Prof. C. F. W. Walther . . . 5.
Dessen Predigt über 1 Thess. 4, 1—7: Die Ermahnung des heil. Apostels, immer völliger werden . . . 5.
(Beide Predigten aus dem „Lutheraner“ besonders abgedruckt.)
Neue Testamente, größtentheils mit dem Psalter, Stuttgardter, Londoner u. Hamburger Ausgabe, in gewöhnlichem Einband mit den Psalmen . . . 20.
dito ohne Psalter 15.
in Goldschnitt 30.
28 Confirmations-Scheine mit Bibelsprüchen und Liederversen, ingl. mit biblischen Bildern und Randzeichnungen; lithographirt und herausgegeben von Leopold Gast . . . $1,00.
16 Taufscheine mit Bibelsprüchen nebst dergl. Bildern und Randzeichnungen; lithographirt und herausgegeben von Gast u. Brother . . . $1,00.
Melodien deutscher Kirchengesänge nach Dr. Friedrich Layritz . . . 25.
Anhang dazu 15.
Dieselben mit dem Anhang . . . 35.
Leipziger Evangel. Luther. Missionsblatt vom Jahre 1850. . . . 40.

Gedruckt bei M. Niedner,
Nord-Ecke der dritten und Chesnut-Straße.

English translation AI translation

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Paul, Become Lutheran.

It was in the time of the Reformation, when a bishop of Salzburg found the New Testament in an inn. As he opens it, the passage Rom. 3, 28. falls before his eyes: "Therefore we conclude that a man is justified by faith without the deeds of the law." When he reads this, he says: "Behold, Paul, hast thou also become Lutheran?" — and throws the book angrily upon the bench.

A Good Example.

The former Prussian minister and tutor of King Frederick the Second, Mr. v. Prinz, had a village in the neighborhood of Berlin, where Porst, known for the publication of the Prussian hymnbook, was then still a young man, preacher. In this village a catechism-instruction was to be introduced, and not only the children, but also the old were to be questioned. When Porst therefore made representation to his church patron, and maintained that parents and married people would be ashamed, from false ambition, to answer his questions, the excellent minister gave him the following answer: "In the afternoon hold your instruction of children. I will come to the church, and then you question me myself; I will answer, and whoever of the congregation is then ashamed to answer, him I will see — and question me only right much, — and thereupon others — and then again me." This actually happened, and no one held it a disgrace to be able to give account of his religion.
(Rom. 1, 16.)

From Luther's Time and Life.

The renowned Hebraist and theologian, Dr. Bernhard Ziegler, when he went out of the cloister, prayed God: that He would provide him an honest office and some 40 gulden besides, that he might serve God and men honestly, and support himself. That was done. When he had now married, it would not suffice; so he asks God for 60 gulden. God gave them to him also. When the children grew up, he asks for 80 gulden. God gave them to him likewise. When he now grows old, it will again not suffice. Then he comes to God and says: "Dear Father, I have heard of Abraham that he spoke with Thee several times, and Thou didst graciously hear him; that I too have experienced. Ah, be not angry with me, I will speak with Thee only one time more. Give me what I need, and I will have enough all my time, I will prescribe nothing more to Thee." Thereupon God provides him yearly 150 gulden; and when the honest Elector of Saxony learns that he had thus prayed, he gives him 200 gulden more besides, that he might have in his old age a little refreshing draught.
(Matth. 7, 7.)

A Christian Conqueror.

When Charles XII, King of Sweden, had won a great victory over the Russians, and asked his generals what he should do with the prisoners? — one answered: Bake pancakes! — whereby he gave to understand that the king should have them cut down. "Yes" — replies Charles — "bake pancakes!" — He had these also actually baked, fed and gave drink to the prisoners, and sent them back free to the enemy. "If the LORD" — he said — "has forgiven us ten thousand pounds, then we can well give our fellow men a hundred groschen" — for a short time before he had had the Gospel of the servant in debt, together with the exposition, read to him out of a Postille.
(1 Pet. 3, 5.)

Another Payment with Indulgence.

(See page 56 of this volume.)

When in the twenties of the 16th century a very aged old man by the name of Thomas Harding, an Englishman, who had committed no other crime than that he had read the Bible in the vernacular on secret walks in field and wood against the prohibition of the papistic priesthood, was, since he had already before been suspected of Lutheranism, condemned as a relapsed heretic to death by fire. By command of the bishop of Lincoln, the royal confessor, he was then burned, and to all those a forty days' indulgence was promised who should carry wood to the stake, which had the effect that one of the spectators threw upon the burning pile a cudgel, which beat in the martyr's brain. — The Roman priests, who have always shown themselves so bloodthirsty where they had the power in their hands, commonly say, when their abominations are here held up to them, that these abominations were not committed by them, not by their Church, but by the worldly magistracy. But they act herein like the Pharisees and scribes, who also thought themselves innocent of the blood of Christ, because they had not murdered Christ with their own hands, although they had first compelled Pilate to misuse his worldly magisterial power for the crucifixion of the LORD. Yes, as the foregoing history shows, the Roman clergy went still further, and even rewarded all who laid their murderous hand on the confessors of the Gospel of Christ with indulgence for sins!

The Costly Necklace and the True Wedding.

Among a company of simple confessors of the Gospel, who in the 16th century were dragged by the papists to the place of execution on account of their confession, there was also a noble lord of high birth, by name Ludwig von Marsack of Bourdon. The dear martyrs had to wear a rope about the neck on this their last way. Only the Lord of Marsack had been spared this ignominy on account of his high rank and his distinguished kindred. Far from regarding this as a sparing, the dear witness of blood now said with suppliant gesture to his judges: "O grant me also the same chain and the same collar of the heavenly order which my other brethren wear!" —

When, not long before, a certain Simon Marechal of Langres, together with his wife, was likewise led by the papists to the stake for the sake of the faith, and the flames were already beginning to blaze, the latter called to her husband cheerfully and serenely: "Dear husband, that we have hitherto lived with one another in the married state, I hold only as a betrothal; but now our true wedding will first begin, at which the Son of God will marry us in eternity after this despised torment." Only the fire-glows closing over them at last could silence their mouth, which was loudly giving up its spirit in psalms and prayers.

The receipts for the moneys that have come in for the various purposes cannot, on account of the illness of the treasurer, Mr. Barthel, follow until the next number.

Books and Pamphlets

to be had at the Expedition of the Lutheraner at the prices appended.

Third volume of the Lutheraner of 1846—47. No. 8—26. . . . 50.
(The 1st and 2nd volumes are out of print.)
Fourth, fifth, sixth and seventh volume of the Lutheraner, each . . . 50.
Conversations between two Lutherans on Methodism, (in pamphlet form) 1 copy . . . 5.
Dr. Martin Luther's Tract on the True Church, 2 copies . . . 5.
The Constitution of the German Evang. Luth. Synod of Missouri, Ohio and other States . . . 5.
Second, Third, Fourth and Fifth Synodal Report of the same Synod, each 10.
Church Hymnbook for Evang. Luth. congregations, published by the local Evangel. Luth. congregations of the U. A. Conf., in pressed leather binding, the copy . . . 75.
The dozen $8.
100 copies $62.50.
The same in smaller format, the copy 50.
The dozen $5.25.
100 copies $40.00.
Dr. Martin Luther's Small Catechism, unaltered reprint . . . 10.
By the dozen $1.
A B C Book, and exercises arranged in proper gradation, et cetera, published by our Synod 10.
By the dozen $1.00.
Johann Hübner's Biblical Histories. New York edition, singly . . . 25.
By the dozen $2.60.
Dr. Martin Luther's Exposition of the 90th Psalm, stitched and trimmed . . . 15.
By the dozen $1.50.
Spruchbuch to the Small Catechism of Luther . . . 15.
By the dozen $1.50.
The Pastoral Letter of Pastor Grabau at Buffalo of the year 1840, together with the writings exchanged between him and several pastors in Missouri . . . 15.
Letter of Dr. Martin Luther on the Appointment of Church Servants to the Council at Prague in Bohemia, of the year 1523, translated from the Latin by Paulus Speratus . . . 10.
Timotheus. A Gift for the Confirmed Youth. Adapted from Hiller, bound . . . 35.
By the dozen $3.60.
Sermon on Easter Day 1851, in St. Louis, Mo., delivered by Prof. C. F. W. Walther . . . 5.
His Sermon on 1 Thess. 4, 1—7: The Exhortation of the holy Apostle, to become ever more perfect . . . 5.
(Both sermons separately reprinted from the "Lutheraner.")
New Testaments, for the most part with the Psalter, Stuttgart, London and Hamburg edition, in ordinary binding with the Psalms . . . 20.
ditto without Psalter 15.
gilt-edged 30.
28 Confirmation Certificates with Bible verses and hymn verses, also with biblical pictures and marginal drawings; lithographed and published by Leopold Gast . . . $1.00.
16 Baptismal Certificates with Bible verses together with like pictures and marginal drawings; lithographed and published by Gast and Brother . . . $1.00.
Melodies of German Church Hymns after Dr. Friedrich Layritz . . . 25.
Appendix thereto 15.
The same with the Appendix . . . 35.
Leipzig Evangel. Luther. Missionsblatt of the year 1850. . . . 40.

Printed by M. Niedner,
North corner of Third and Chesnut Street.