Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 6, Nummer 21 › Seite 167
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1850-06-11, Seite 167
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Abendmahl nur Brod und Wein oder Zeichen des abwesenden Leibes und Blutes genossen werden, und daß es dem Glauben vorbehalten ist, sich in den Himmel zu erheben, um dort Christum durch des Heiligen Geistes Wirkung genießen zu können. Wenn nun der Herr Herausgeber mit dieser Lehre einverstanden ist, so sind unsere Schlüsse ja nicht falsch, sondern von ihm selbst als wahr gerechtfertigt. Wenn er uns Lutheraner aber Capernaiten nennt, weil wir uns einfältig an das Wort des HErrn: „Das ist“ halten, ohne das „Wie“ ergrübeln zu wollen, so mag er zusehen, wie er um dieser Schmach willen, die er dem HErrn anhängt, fertig wird, denn Er hat's gesagt, und wir glauben Ihm.
Was endlich unsere „Unehrlichkeit“ betrifft, so wollen wir es uns gern gefallen lassen, wenn der Herr Herausgeber unsern Austritt aus der Union so zu nennen beliebt; meint er aber eine andere, so beweise er, oder wer es vermag, solche, ehe er so gewissenlos falsch Zeugniß redet. Zu jenen Erklärungen im Lutheraner wurden wir durch die Unehrlichkeit unserer Gegner gezwungen, die diese Sache nicht der Wahrheit gemäß berichteten, sondern, um selbst rein zu erscheinen, wie „Adam und Eva“ die Schuld auf uns schoben. Wollten die Herren, die uns Lutheranern, weil wir ehrlich mit dem Wort und nach dem Wort mit den Menschen umgehen, immer Haß und Verleumdung vorwerfen, sich etwas besser zu Hause umsehen mit redlichem Herzen, so würden sie beides heute noch da finden, wo schon der selige Johann Gerhard sie fand, der vor seinem Ende zu seinem Sohne sagte: „Und hüte dich ja vor den Synkretisten (Glaubensmengern), denn sie sind weder Gott noch Menschen treu.“ In Verbindung mit diesen Worten möchten wir dem Herrn Herausgeber nur noch die Frage vorlegen: Haben Sie schon lange getrachtet, ein guter „Evangelischer“ Christ zu werden, warum suchten Sie denn diese Ihre Absicht unter dem Namen „Lutherisch“ zu bergen? Wenn Sie der ehrliche Mann sind, der Sie nach Ihrer Erwiderung sein wollen, warum lieferten Sie diesen Beweis von Ehrlichkeit nicht?
In Liebe
J. J. F. Auch.
F. Maier.
(Eingesandt.)
Kirchliche Nachricht.
Aus der ersten Nummer dieses Jahrgangs werden sich die lieben Leser des „Lutheraners“ erinnern, daß Herr Past. J. Trautmann, nachdem seine frühere Gemeinde in Danbury, Ottawa County, Ohio, ihm durch ihr offenbares und beharrliches Widerstreben gegen Gottes Wort gerechte Ursache gegeben hatte, sie zu verlassen, dem Rufe, der von meinen Gemeinden an ihn ergangen war, in Gemeinschaft mit mir die geistliche Pflege derselben zu übernehmen, freundlich Folge leistete. Leider muß ich jetzt einen abermaligen Amtswechsel dieses theuren Bruders melden. Derselbe hat nemlich einen neuen Ruf an zwei lutherische Gemeinden in Michigan, die eine in Adrian, Lenawee Co., die andere in Hillsdale, im County gleiches Namens, angenommen und ist, nachdem er seit dem 1. September v. J. als mein Amtsgenosse im engsten Sinne des Worts mir treu zur Seite gestanden hat, bereits dahin abgereis't.
So sehr ich bei diesem Verlust, dessen zu geschweigen, was ich selbst dadurch erleide, für die mir nun wieder allein befohlenen Gemeinden herzlich bekümmert bin, da nicht nur die Seelenzahl derselben, sondern auch örtliche Verhältnisse, besonders im Winter eine Verdoppelung der Lehrkräfte in Kirche und Schule fast nothwendig machen; so erkenne ich doch wohl, daß die Rücksicht auf mein einzelnes Arbeitsfeld dem unterzuordnen ist, was die ganze Ernte erheischt, zumal der Arbeiter so wenig sind. Auf schmerzliche Weise wird mir aber diese Selbstverleugnung dadurch geboten, daß meine Gemeinden die ihr seit Herrn Past. Trautmanns Berufung reichlicher als früher dargebotenen Heilsmittel nicht in dem Maße benutzt haben, wie ich erwartet hatte, ja daß sogar gerade der verstärkte Hall des Wortes Gottes das Widerstreben Vieler nur offenbarer gemacht und die Zahl derer, welche treu bei der Wahrheit verharren, bedeutend verringert hat. Wenn dennoch diese Letzteren herzlich wünschten den ihnen lieb und theuer gewordenen werthen Knecht des HErrn behalten zu können, und ihre Bereitwilligkeit, dies, so weit es an ihnen lag, möglich zu machen, auf die rührendste Weise bezeigten, so wird das allen Freunden unsrer theuren Kirche ein willkommenes Zeugniß von der Gnade sein, mit welcher der HErr die kurze, aber trotz vieler häuslicher Leiden und der schmerzlichen Rückerinnerung an die vor menschlichen Augen fruchtlos gebliebene Arbeit früherer Jahre durch große Treue ausgezeichnete Dienstzeit unseres im Ofen der Trübsal wohldurchläuterten lieben Bruders hier gesegnet hat.
Liverpool, Medina Co., O., am 17. Mai 1850.
K. Röbbelen.
(Eingesandt.)
Kirchliche Nachricht aus Missouri.
Am letztvergangenen Sonntag Rogate, den 5. Mai d. J., war die feierliche Einweihung der neuerbauten evangelisch-lutherischen Kirche zu Bremen, einer nördlich gelegenen Vorstadt von St. Louis, und zugleich der Amtsantritt des an diese Kirche berufenen Pastors, Herrn Hermann Fick aus Neu-Melle. Die Regierung Gottes hat sich bei der Gründung einer Gemeinde und der Erbauung einer Kirche in Bremen recht deutlich kund gegeben. Bremen hat zwar meist deutsche Einwohner, von denen eine große Anzahl von Deutschland aus zur lutherischen Kirche gehören; es wurde auch von dem Einen und dem Andern gewünscht, daß eine lutherische, oder auch eine protestantische (rationalistische) Kirche und Schule entstehe; aber es blieb eben bei dem Wunsche, indem diejenigen, die noch einiges kirchliches Interesse hatten, zu den Unbemittelten gehörten und auch die Ansichten so verschieden waren, daß nach einigen eine lutherische, nach andern eine evangelisch-unirte, nach andern eine freie protestantische Kirche gebaut werden solle. Man hatte auch Gelegenheit, in dem nahen St. Louis eine Kirche je nach seinen Ansichten zu finden, und besuchte dieselbe. Um dem Städtchen aufzuhelfen, erbot auf einmal der erste Begründer von Bremen, ein Deutscher, etwas Ansehnliches zu einem Kirchenlot beizutragen; und dieses Anerbieten gelangte zunächst an die lutherische Gemeinde in St. Louis. Man erkundigte sich von hier aus weiter nach der Sache. Und obschon mehr eine vereinigt-protestantische Kirche gewünscht wurde, so sollte doch ein ansehnliches Lot geschenkt werden, auch wenn von Lutheranern in einer gewissen Zeit eine steinerne Kirche erbaut werden würde. So erfreut nun auch die lutherische Gemeinde in St. Louis war über diese Gelegenheit, das Reich Gottes ausbreiten zu helfen, so konnte sie doch in damaligen Umständen den Bau einer dritten Kirche nicht unternehmen, zumal auch nur Ein wirkliches Glied ihrer Gemeinde in Bremen wohnhaft war, und nur von einigen andern aus Bremen die lutherische Immanuelskirche in Nord St. Louis von Zeit zu Zeit besucht wurde. Dazu war auch das dargebotene Lot nicht so angenehm. Und so schien sich die Sache zu zerschlagen. Doch wunderbar! Bald darauf wurde von einem Amerikaner ebenfalls ein Kirchenlot für die deutschen Protestanten in Bremen angeboten, und auch dieses Anerbieten gelangte zunächst an Glieder der lutherischen Gemeinde in St. Louis. Es wurden nun von St. Louis aus die Lutheraner in Bremen aufgesucht und zu einer Versammlung in einem Privathause zusammenbestellt. Man ging damit um, eine rein lutherische Gemeinde auf die St. Louiser Gemeindeordnung zu gründen. Zwölfe waren willig. Sie nahmen die vorgelegte Gemeindeordnung an, unterzeichneten sie, wählten aus sich zwei Trustees; und nun erklärte man dem freigebigen Amerikaner: es sei ein lutherisches Gemeinlein zusammengetreten, wolle das Geschenk in Empfang nehmen und die gestellte Bedingung erfüllen, innerhalb sechs Monaten eine Kirche von vierzig Fuß Länge zu erbauen. Derselbe gab denn auch den gerichtlich documentirten Kaufbrief für die deutsche evangelisch-lutherische Gemeinde U. A. C. zu Bremen aus und schenkte also ein schönes Ecklot von 60 Fuß Front und 120 Fuß Tiefe, an Werth von 800 Dollars, diesem ganz armen Gemeinlein. Wie sollte nun das verlangte Kirchgebäude zu Stande kommen? das war eine andre Frage. Von den zwölf Gemeindegliedern traten bald einige wieder zurück, da sich eine evangelisch-protestantische Gemeinde von 80 Gliedern constituiren wollte, die vor Menschen mehr Aussicht hatte, etwas zu Stande zu bringen. Dazu kam nun noch im vorigen Jahre der große Brand von St. Louis und die Cholera, die auch in Bremen viele Opfer forderte. Es lag alles darnieder. Es verstrich ein Monat nach dem andern. Und man fing an zu fürchten, das Geschenk werde wieder zurückgenommen werden, weil die Bedingung nicht erfüllt werden könne. Allein, was Gott haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel. Nachdem der liebe Gott unsre Gegend von der Cholera wieder befreit hatte, trat einer von den erwählten Kirchen-Trustees in Bremen auf und erklärte: Er wolle diese Kirche noch vor Winters bauen, Gott habe ihn und die Seinigen so gnädig beschützt, es sei dieß nur seine Pflicht, sich auch dankbar zu beweisen und die dargebotene Gelegenheit, für Gottes Reich zu wirken, nicht aus den Händen zu geben. Er begann also das Werk. Und obschon sich manche darüber freuten, so fehlte es doch auch nicht an allerlei spöttischen Bemerkungen; denn man wußte wohl, wie so gar keine Mittel vorhanden waren und doch viele erfordert wurden. Der Erbauer collectirte mit einer Bittschrift in Bremen und St. Louis; und siehe, er bekam nicht nur manches reichliche Geschenk, sondern es wurden ihm auch einige Capitalien geliehen. Und so kam in der Stille noch vor Einbruch des Winters ein schönes massives, zweistöckiges Haus zu Stande, das einstweilen zur Kirche und Schule benutzt, und später, wenn Gott Segen gibt, und eine eigene größere Kirche auf dem aufbewahrten vordern Platze erbaut werden kann, allein zur Schule und Predigerwohnung eingerichtet werden soll. Während des Winters wurde inwendig alles wohl ausgebaut. Und so gern man schon zu Ostern die Kirche eingeweiht hätte, so verzog sich jedoch die Einweihung bis vierzehn Tage vor Pfingsten, weil Pastor Fick nicht eher sein Amt in Neu-Melle, St. Charles Co., Mo., verlassen konnte, bis dasselbe von einem andern rechtgläubigen Prediger versorgt sein würde. Seitdem aber die Gemeinde in Neu-Melle Herrn P. Adolph Klaus von Indiana berufen hatte, eilte er hierher, seinen neuen Wirkungskreis anzutreten.*) Bei der
*) Pastor Klaus hielt seine Antrittspredigt, in Neu-Melle am Sonntag Cantate.
English translation AI translation
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Supper only bread and wine, or signs of the absent body and blood, are partaken of, and that it is reserved to faith to raise itself into heaven, in order to enjoy Christ there through the working of the Holy Ghost. Now if the Herr Editor agrees with this doctrine, then our conclusions are not false at all, but are justified as true by himself. But if he calls us Lutherans Capernaites because we simply hold to the word of the LORD: “This is,” without wishing to ponder the “How,” then let him see how he will come to terms with this reproach which he fastens upon the LORD, for He has said it, and we believe Him.
As to our “dishonesty” finally, we are quite willing to let it pass if the Herr Editor is pleased to call our withdrawal from the Union by that name; but if he means another, let him prove it, or whoever can, before he bears false witness so unconscientiously. We were forced to those declarations in the Lutheraner by the dishonesty of our opponents, who did not report this matter according to the truth, but, in order to appear clean themselves, shifted the blame upon us like “Adam and Eve.” If the gentlemen who constantly charge us Lutherans with hatred and slander, because we deal honestly with the Word and according to the Word with men, would look somewhat better about them at home with an honest heart, they would find both still there today, where the blessed Johann Gerhard already found them, who before his end said to his son: “And beware of the Syncretists (faith-mixers), for they are true neither to God nor to men.” In connection with these words we should like to put to the Herr Editor only this further question: If you have long striven to become a good “Evangelical” Christian, why did you seek to hide this intention of yours under the name “Lutheran”? If you are the honest man whom you wish to be according to your Reply, why did you not furnish this proof of honesty?
In love,
J. J. F. Auch.
F. Maier.
(Communicated.)
Ecclesiastical News.
From the first number of this volume the dear readers of the “Lutheraner” will remember that Herr Pastor J. Trautmann, after his former congregation in Danbury, Ottawa County, Ohio, had given him, by its open and obstinate resistance to God's Word, just cause to leave it, kindly complied with the call that had gone out from my congregations to him, to undertake with me the spiritual care of the same. Unhappily I must now report another change of office of this dear brother. He has namely accepted a new call to two Lutheran congregations in Michigan, one in Adrian, Lenawee Co., the other in Hillsdale, in the county of the same name, and, after having stood faithfully at my side since the 1st of September of last year as my colleague in the strictest sense of the word, has already departed thither.
Much as I am heartily distressed over this loss, to say nothing of what I myself suffer by it, for the congregations now committed to me again alone, since not only their number of souls but also local conditions, especially in winter, make a doubling of the teaching force in church and school almost necessary; yet I recognize well that regard for my own single field of labor must be subordinated to what the whole harvest requires, especially as the laborers are so few. But this self-denial is laid upon me in a painful way by the fact that my congregations have not made use of the means of grace offered them more abundantly than before since the calling of Herr Pastor Trautmann to the extent that I had expected, yes, that precisely the strengthened sound of the Word of God has only made the resistance of many more manifest and has considerably reduced the number of those who remain faithful to the truth. If nevertheless these latter heartily wished to be able to keep the worthy servant of the LORD who had become dear and precious to them, and showed in the most touching manner their willingness to make this possible, so far as lay with them, this will be to all friends of our dear Church a welcome testimony of the grace with which the LORD has here blessed the short period of service of our dear brother, thoroughly purified in the furnace of affliction, a period distinguished by great faithfulness in spite of many domestic sufferings and the painful remembrance of the work of earlier years which remained fruitless in human eyes.
Liverpool, Medina Co., O., May 17, 1850.
K. Röbbelen.
(Communicated.)
Ecclesiastical News from Missouri.
On the last Sunday past, Rogate, the 5th of May of this year, took place the solemn dedication of the newly built Evangelical Lutheran church at Bremen, a northerly suburb of St. Louis, and at the same time the entrance upon office of the pastor called to this church, Herr Hermann Fick of Neu-Melle. The government of God has made itself quite plainly known in the founding of a congregation and the building of a church in Bremen. Bremen has indeed mostly German inhabitants, of whom a great number belong to the Lutheran Church from Germany; it was also wished by one and another that a Lutheran, or even a Protestant (rationalistic), church and school might arise; but it remained just at the wish, since those who still had some church interest belonged to the poor, and the opinions also were so various that according to some a Lutheran, according to others an Evangelical-Union, according to others a free Protestant church was to be built. One also had opportunity in near-by St. Louis to find a church according to one's views, and attended it. To help up the little town, the first founder of Bremen, a German, offered all at once to contribute something considerable toward a church lot; and this offer came first to the Lutheran congregation in St. Louis. Inquiry was made from here further into the matter. And although a united-Protestant church was rather desired, a considerable lot was nevertheless to be given, even if a stone church should be built by Lutherans within a certain time. Glad as the Lutheran congregation in St. Louis now was of this opportunity to help spread the kingdom of God, yet in the circumstances of that time it could not undertake the building of a third church, especially as only one actual member of its congregation lived in Bremen, and only some others from Bremen attended the Lutheran Immanuel's church in North St. Louis from time to time. Besides, the lot offered was not so pleasant. And so the matter seemed to fall through. But wonderful! Soon afterward a church lot for the German Protestants in Bremen was likewise offered by an American, and this offer also came first to members of the Lutheran congregation in St. Louis. The Lutherans in Bremen were now sought out from St. Louis and summoned to a meeting in a private house. The design was to found a purely Lutheran congregation upon the St. Louis congregational constitution. Twelve were willing. They accepted the constitution laid before them, signed it, chose from among themselves two trustees; and now it was declared to the generous American: a little Lutheran congregation had come together, wished to receive the gift and fulfil the condition laid down, to build within six months a church forty feet in length. He thereupon issued the legally documented deed for the German Evangelical Lutheran congregation U. A. C. at Bremen and thus presented a fine corner lot of 60 feet front and 120 feet depth, of the value of 800 dollars, to this quite poor little congregation. How was the required church building now to come about? that was another question. Of the twelve members some soon withdrew again, when an Evangelical-Protestant congregation of 80 members wished to constitute itself, which in the eyes of men had more prospect of accomplishing something. To this came now in the last year the great fire of St. Louis and the cholera, which also in Bremen demanded many victims. Everything lay prostrate. One month passed after the other. And men began to fear that the gift would be taken back again, because the condition could not be fulfilled. Yet what God wills must come at last to its purpose and end. After dear God had freed our region again from the cholera, one of the elected church trustees in Bremen came forward and declared: He would build this church before winter, God had so graciously protected him and his, it was only his duty to show himself grateful also and not to let slip from his hands the opportunity offered of working for God's kingdom. He began the work, therefore. And although some rejoiced over it, there was no lack of all sorts of scoffing remarks; for it was well known how absolutely no means were at hand and yet many were required. The builder collected with a petition in Bremen and St. Louis; and behold, he received not only many a generous gift, but some capital sums were also lent him. And so there came to be, quietly, before the onset of winter, a fine massive two-story house, which is meanwhile used for church and school, and later, if God gives His blessing, and a church of its own, larger, can be built on the reserved front lot, is to be fitted up for school and preacher's dwelling alone. During the winter everything was well finished inside. And much as they would gladly have dedicated the church at Easter, the dedication was nevertheless delayed until fourteen days before Pentecost, because Pastor Fick could not sooner leave his office in Neu-Melle, St. Charles Co., Mo., until it should be supplied by another orthodox preacher. But since the congregation in Neu-Melle had called Herr P. Adolph Klaus from Indiana, he hastened hither to enter upon his new sphere of work.*) At the
*) Pastor Klaus delivered his inaugural sermon in Neu-Melle on Sunday Cantate.