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Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 28. Mai 1912, Seite 172
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Kirchengemeinſchaften 3
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17²
W. Theiß; Petaluma, Cal.
S. Thies; Alberta, Can.
F. Traub; Heyburn, Idaho. W. Weinländer; Sanborn, Mich.
W. Urban; Waco, Tex. A. Woker; Pasco, Wash.
Der Beruf nach Concordia, Mo., ist an eine Hilfslehrerstelle an
unserer dortigen Anstalt; der Beruf nach St. Charles, Mo., an
eine Vikarstelle, um den neuerwählten Direktor unserer Heiden⸗
mission, P. J. A. Friedrich, in den Stand zu setzen, wo möglich,
dieses Jahr die Visitationsreise nach Indien zu übernehmen.
Die Kandidatenklasse in Springfield zählt mit den 5 Kan⸗
didaten, die schon zu Weihnachten nach Brasilien entlassen wor⸗
den sind, 38.
W. Becker; Crawford, Nebr.
A. Birner; Stayton, Oreg.
O. Brauer; Bemidji, Minn.
E. Bruer; Wartburg, Ont., Can.
H. F. Büttner; Readlyn, Jowa.
W. Eulert; Judson, N. Dak.
W. Feldscher; Mellen, Wis.
M. Götsch; Saskatchewan, Can.
E. Grummer; Spencer, Jowa.
Th. Gohlke; Brasilien.
M. Hauser; Foley, Minn.
O. Hensel; Natoma, Kans.
E. Heyner; Brafilien.
G. Jagels; Mountain Park, Okla.
W. Jiede; Bozeman, Mont.
F. Kaul; Friedenthal, Nebr.
W. Kemner; Brasilien.
P. Klein; Brafilien.
CE. Voß; Bach, Mich.
W. Wedig; Jota, La.
W. Küther; Willow Springs, Mo.
W. Lambrecht; Blair, Nebr.
W. Mathwig; Chico, Cal.
H. Meyer; Elberta, Ala.
H. Müller; Brasilien.
W. Nickel; Villard, Minn.
C. A. Nicklas; Brafilien.
W. Petersen; Bergland, Mich.
G. Pranschte; Palmer Rapids, Ont.,
Can.
D. Reichelt; Morristown, N. J.
A. Rohn; Saskatchewan, Can.
W. Rüter; Wellfleet, Nebr.
H. Scheperle; Casper, Wyo.
E. C. Schutt; Crosby, N. Dak.
H. Sprenger; Fall River County,
S. Dak.
A. Stoßkopf; Cheboygan, Mich.
P. J. Klenk; Olney, Tex. H. Te Punga; Neuseeland.
L. Klusmann; Saskatchewan, Can. M. Wichmann; Ladysmith, Wis.
Der für Neuseeland bestimmte Kandidat stammt von dort, ist ein
Eingeborener und wird voraussichtlich auch unter seinen Volks⸗
genossen, den Maori, wirken.
Aus unserm Lehrerseminar in Addison treten 35 Schulamts⸗
kandidaten ins Amt einschließlich zweier, die schon früher ent⸗
lassen worden sind, der eine an eine Gemeinde in Neuseeland.
Ihre Namen und die Orte ihrer zukünftigen Wirksamkeit sind:
H. Ansorge; Charter Oak, Jowa. M. Krüger; Marwood, Pa.
W. Beinke; North Judson, Ind. M. Lührs; Sheboygan, Wis.
W. Braun; Wyandotte, Mich. A. Maurer; Gardenville, Mo.
W. Buchholz; Niagara Falls, N. . W. Melchert; Alexandria, Minn.
A. Diesing; Carlinville, Ill. W. Meyer; Wausau, Wis.
M. Dobberfuhl; Milwaukee, Wis. F. Palm; Neuseeland.
E. Ernst; Mayer, Minn. L. Pollert; New Orleans, La.
J. Fleischli; Maplewood, Mo. M. Roschke; Perryville, Mo.
C. Götz; New Kensington, Pa. T. Scheiwe; Waterloo, Ill.
E. Gugel; Harbor Beach, Mich. W. Schneider; Merritt, Mich.
H. Hilbig; Cleveland, O. B. Seefeldt; Stevens Point, Wis.
E. Jahn; Waynesboro, Va. A. Seils; Cabot, Pa.
O. Jungkuntz; Fort Wayne, Ind. H. Suhr; River Grove, Ill.
G. Keller; Brownstown, Ind. L. Wegmann; Woodburn, Ind.
H. Kern; Bristol, Conn. G. Weil; Sedalia, Mo.
G. Kolander; Winnipeg, Man., Can. W. Wendt; Kewanee, Ill.
A. Kowert; Sheboygan, Wis. M. Zieroth; New Britain, Conn.
W. Krägel; Rochester, N. Y.
Unser Lehrerseminar in Seward entläßt die folgenden
14 Kandidaten ins Schulamt. Der für Brasilien bestimmte ist
schon vor einigen Monaten dahin abgereist:
A. Albrecht; Wellston, Mo. G. Naber; Vorktown, Jowa.
H. Bloch; Leigh, Nebr. O. Schneider; Scotts Bluff, Nebr.
M. Burmeister; Chaska, Minn. A. Stolzenburg; Norfolk, Nebr.
W. Kamprath; Germantown, Nebr. H. Weinrich; Brasilien.
O. Kanke; Sylvan Grove, Kans. E. Werner; Cheyenne, Wyo.
E. Knuth; Mobile, Ala. A. Wolters; St. Joseph, Mo.
G. Leimer; Calgary, Alta., Can. T. Wunderlich; Cedar Rapids, Jowa.
L. F.
Unsere Anstalt zu St. Paul hat an einer andern Stelle eine
Todesanzeige bekanntzugeben. Die Leser des „Lutheraner“ wer⸗
den die näheren Umstände der Erkrankung des seligen Freiberg
zu erfahren wünschen. Er bekam aus dem elterlichen Hause
Wurst, die, wie es sich nachher herausstellte, trichinös war. Er
selbst erkrankte aufs heftigste und mit ihm drei seiner Zimmer⸗
genossen und ein Klassengenosse, denen er von der Wurst zu essen
gegeben hatte. Er selbst mußte ins Hospital gebracht werden.
Trotz des ernsten Bemühens zweier Ärzte, sein Leben zu retten,
starb er nach drei Wochen. Zwei der andern Erkrankten, ein
Brüderpaar, sind wieder ganz besser. Ein Primaner ist noch
ernstlich krank und auch ein Sextaner, den die Eltern in das
Hospital nach Sioux Cith geholt haben, um ihn der Heimat
näher zu haben. Freiboergs Eltern selbst nebst vier andern
Kindern sind von dem Fleisch infiziert worden, und ein Teil
dieser sechs Erkrankten leidet noch schwer. Gott selbst behüte
uns alle vor Schaden an Leib und Leben! T h. B.
Lehrstellung der Synoden von Ohio und Jowa und ihrer
Verbündeten. Der „Lutheraner“ brachte in der Nummer vom
2. April einen Artikel unter der überschrift „Ein neuer Verband
lutherischer Synoden“. Veranlaßt war der Artikel durch einen
ungerechten Angriff auf die Lehrstellung der Missourisynode und
der ganzen Synodalkonferenz. Wir wiesen in dem Artikel nach,
daß die Synoden von Ohio und Jowa in ihren Wortführern das
„Allein aus Gnaden“ in der Lehre von der Bekehrung
und Gnadenwahl leugnen, und daß hierin die Beschuldigungen
des Calvbinismus, die sie gegen uns erheben, ihren Grund haben.
Wir haben nun einige Zuschriften aus gegnerischem Lager er⸗
halten. Diese Zuschriften enthalten nicht wüste Scheltworte, son⸗
dern sind ruhig und sachlich gehalten. Es wird aber die Meinung
ausgesprochen, daß wir die Lehrstellung der genannten Synoden
doch wohl nicht ganz richtig dargelegt hätten. Wir können hier⸗
auf nur sagen: Man lese noch einmal ruhig die von uns ange⸗
führten Dokumente. Man wird dann erkennen, daß wir den
Shnoden nur das zuschreiben, was ihre anerkannten Wortführer
seit Jahrzehnten immer und immer wieder ausgesprochen und
bis auf diesen Tag behauptet haben. Zugleich führten wir aus,
daß unsere ohioschen und iowaschen Gegner, insofern sie
Christen sind, ihre Lehre selbst nicht glauben, sondern mit
uns darin einig sind, daß ein Mensch allein aus Gnaden bekehrt
und selig wird. Wir können daher nur die Bitte wiederholen,
„den Kampf gegen unsere Lehre, die die Lehre der Schrift und
des lutherischen Bekenntnisses ist, einzustellen und zur Schrift und
zum lutherischen Bekenntnis zurückzukehren“. F. P.
Als einen Frevel am Heiligen hat mit Recht ein Pastor der
Episkopalkirche in Washington das Treiben eines Senators ge⸗
brandmarkt, der in leichtfertiger Nachäffung der drei Artikel das
„Glaubensbekenntnis“ seiner politischen Gegner aufstellte und
lächerlich machte. Solche Witze sind sehr billig; denn vom Er⸗
habenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt. E. P.
Eine Herausforderung an die Anhänger der CunisrIAV
Scmvon veröffentlicht ein New Yorker Arzt. Die Ohristian
Scientists behaupten ja, es gebe gar keine Materie. Was man
zu sehen und zu hören und zu fühlen meine, sei bloße Selbst⸗
täuschung. Krankheit, Leiden und Schmerzen gebe es gar nicht;
das alles sei bloß Einbildung. Auch die stärksten Gifte hätten
keine Wirkung, sie töteten nur, weil der Mensch ihnen eine solche
Wirkung andichte und vor Furcht und Einbildung sterbe. Es
soll ja auch gar keinen Tod geben. Das war denn dem Arzte
zu toll, und er forderte irgendeinen Scientisten heraus, ihm zu
erlauben, ihm eine Einspritzung zu machen von Keimen der Diph⸗
therie oder der Mundsperre, oder ihm fünf Gran Morphin oder
Strychnin oder Atropin einzugeben. Aber er berichtet, es habe
sich noch keiner erboten, diesen Beweis für die Wahrheit seiner
Lehre zu erbringen. Tatsache ist, sie glauben ihre tolle Lehre
selber nicht. — Auch Mark. 16, 17. 18 wird unter den Zeichen,
die da folgen werden denen, die da glauben, nicht nur die Kranken⸗
heilung genannt, sondern auch solche Dinge: „Schlangen ver⸗
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