Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 61, Nummer 18 › Seite 285
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 29. August 1905, Seite 285
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12. P. J. Höneß bei Boonville, Mo.
13. Prof. H. Stöppelwerth in Winfield, Kans.
14. P. H. Lobeck in Cape Girardeau, Mo.
15. P. A. Häntzschel in Columbus, O.
16. P. H. Guckenberger in Baltimore, Md.
NB. Die Reihenfolge der Namen ist lediglich Wiedergabe der Ordnung,
in welcher die Nominationsschreiben eingelaufen sind.
Etwaige Proteste gegen die Wahl irgend eines der obengenannten Can⸗
didaten können nur dann Berücksichtigung finden, wenn sie bis zum 26. Sep⸗
tember zu Handen sind. An diesem Tage, am Dienstag, den 26. September,
10 Uhr Morgens, wird das Wahlcollegium, D. v., in der Wohnung des Unter⸗
zeichneten zusammentreten, um die Wahlen zu vollziehen.
Chicago, im August 1905.
L. Hölter.
Bekanntmachungen.
Im Auftrage des Herrn Präses Wegener, der wegen Krankheit seines
Amtes nicht warten kann, macht der Unterzeichnete hiermit bekannt, daß alle
das Präsidium des Südlichen Distriets betreffenden Angelegenheiten bis auf
Weiteres an den Vicepräses des Districts, Herrn P. A. W. Kramer, Thorn⸗
dale, Tex., zu richten sind.
New Orleans, den 18. August 1905. K. Niermann.
P. R. Mießler ist zum Visitator des südöstlichen Visitationsdistricts
ernannt worden. C. Hafner,
Präses des Kansas⸗Districts.
Zur Einweihung des neuen Anstaltsgebäudes in Fort Wayne, Ind., am
10. September werden viele Festgäste von auswärts erwartet. Auch von
St. Louis und Umgegend möchten gewiß manche gern daran Theil nehmen.
Solchen kann mitgetheilt werden, daß von der Wabash R. R. besonders
günstige Fahrpreise festgesetzt worden sind. Wenn bei dem Unterzeichneten
50 Fahrkarten bestellt werden, wird die Hin⸗ und Rückfahrt den halben Preis,
das heißt, 310.00, kosten; wenn 100 Fahrkarten bestellt werden, nur §5.25.
Abfahrt von St. Louis: Sonnabend, 9. September; Rückfahrt von Fort
Wayne: Sonntag oder Montag. Wenn sich 100 Reisende melden, werden
auch besondere Wagen gestellt werden für die Hin⸗ und Rückreise; doch müssen
alle Fahrkarten bis zum 5. September bei dem Unterzeichneten bestellt werden.
M. S. TIRMENSTEIN,
Concordia Publishing House, St. Louis, Mo.
An alle Pastoren und Gemeinden des Westlichen Districts.
(Missouri, Arkansas, Tennessee und Kentucky.)
Belanntlich haben auch wir eine Kasse, aus der armen Studirenden, die
nicht von ihren Eltern oder Gemeinden allein unterhalten werden können,
das Nöthigste dargeboten werden soll, damit womöglich kein frommer und
begabter Jüngling aus unserer Mitte durch Mangel an Mitteln verhindert
werde, sich vorzubereiten für das Amt eines Predigers oder Lehrers. Diese
Kasse ist in Noth. Unser jetzt heimgegangener P. Martens, der damalige
Vorsitzer der Behörde, die diese Kasse zu verwalten hat, hat schon vor einem
halben Jahr im „Lutheraner“ auf diese Noth hingewiesen. Wir müssen seine
Bitte wiederholen. Die Schuld in dieser Kasse ist noch nicht gedeckt, und
mit dem nun beginnenden neuen Studienjahr kommen neue Ansprüche, die
wir nicht abweisen dürfen, zumal da der Mangel an Arbeitern für das Ernte⸗
feld der Kirche so groß ist, und wir es mit Freuden begrüßen müssen, wenn
eine große Anzahl brauchbarer Knaben zu studiren bereit ist. Darum, ihr
lieben Amtsbrüder und Gemeinden, ihr Jünglings⸗, Jungfrauen⸗ und Frauen⸗
vereine, ihr werthen Christen, besonders auch bei Gelegenheit christlicher Fami⸗
lienfeste, z. B. bei Hochzeiten und Kindtaufen, bedenkt in nächster Zeit eure
bedürftige Kasse für arme Studirende aus unserm District. — „Herr Pastor,
hier sind 35.00. Ich dachte selbst einmal ans Studiren. Bin aber leider
nicht dazu gekommen!“ Mit diesen Worten überreichte mir kürzlich ein junger
Mann seine Gabe. Wie manche dürften diesem Beispiel folgen und sagen:
„Ich konnte leider nicht studiren“, oder: „Unsern Sohn hätten wir gern zum
Dienst der Kirche ausbilden lassen, doch es war uns nicht vergönnt! — doch
hier ist unsere Gabe. Wie freuen wir uns, daß wir mithelfen dürfen, andern
das Studium zu ermöglichen.“ Ja, Gott segne unsere lieben Studirenden
und alle, die ihnen zum Studium behülflich sind!
Im Auftrag der Behörde
Rich. Kretzschmar.
Adressenveränderungen für den Kalender 1906.
Diejenigen Herren Pastoren und Lehrer, deren Adressen nicht mehr so
lauten, wie im Kalender 1905 angegeben, werden hiermit ersucht, uns auf
einer Postkarte, und zwar genau nach folgendem Schema, ihre neue Adresse
behufs Berichtigung im Kalender einzusenden.
Ein Gleiches gilt von den Herren Candidaten, welche jetzt ins Amt
treten.
Vor⸗ und Zuname:
Pastor oder Lehrer:
Wohnort (wenn nöthig, auch Straße):
Poststation:
R. F. D. No.:
County:
Staat:
Zu welcher Synode gehörig:
Umm unsere Arbeit nicht unnöthig zu erschweren, wird dringend
gebeten, alle Fragen zu beantworten, nicht, wie es leider so oft geschieht,
nur einige.
Alle Adressenveränderungen müssen bis zum 5. September, an welchem
Tage die Namenliste geschlossen wird, in unsern Händen sein. Dann wird
diese an die Herren Präsides zur Correctur gesandt, die die Entscheidung
über Aufnahme oder Nichtaufnahme von Namen aus ihren Districten oder
Synoden haben. Wer seine Adresse nach dem 5. September noch verändert
gedruckt haben möchte, muß dies durch seinen Präses veranlassen, jedoch vor
dem 25. September, an welchem Tage spätestens wir die Liste von den
Herren Präsides uns zurückerbitten müssen, um den Druck des Kalenders zu
vollenden. Von Adressen, in deren Betreff uns bis zum 5. September keine
Veränderung angezeigt wird, nehmen wir an, daß sie bleiben wie im letzt⸗
jährigen Kalender, und sie werden deshalb wieder so gedruckt werden.
Schließlich bitten wir, auf benannte Postkarte nur die Antworten der
vorstehenden Fragen zu setzen, keinerlei Bestellungen, Mittheilungen ꝛc. Auch
wolle man auf eine Postkarte nur eine Adresse setzen.
Concordia Publishing House.
Bitte.
Der Unterzeichnete möchte alle, welche von lutherischen Studenten auf
der University of Illinois wissen, die in Champaign oder Urbana wohnen,
dringend bitten, ihm deren Namen und Adressen angeben zu wollen.
REV. W. M. RORCEIR,
503 Parker St., E. S., Champaign, III.
Alle, die von Glaubensgenossen wissen, welche nach Bertrand, Holdrege
oder überhaupt nach Phelps County, Nebr., ziehen, werden hiermit gebeten,
deren Namen und Adressen dem Unterzeichneten mitzutheilen.
RIV. G. C. BARTH, Bertrand, Nebr.
Schullehrer⸗Seminar zu Seward, Nebr.
Das neue Schuljahr beginnt am ersten Mittwoch im September. Die
Anmeldung neuer Schüler sollte so bald als möglich geschehen. Aufzuneh⸗
mende müssen ein gutes, von ihrem Pastor oder Lehrer ausgestelltes Zeugniß
über ihren Lebenswandel, ihre Begabung und Vorbildung bringen. Für
Kost, Feuerung und Licht sind vierteljährlich 314.00 zu entrichten. Schüler,
die sich nicht auf ein kirchliches Amt vorbereiten wollen, zahlen außerdem
vierteljährlich 310.00 Schulgeld.
Da gleich im neuen Schuljahr die zweite Seminarklasse geführt werden
soll, so können die Schüler der letztjährigen Oberklasse ihre Studien hier
fortsetzen.
Anfragen und Anmeldungen beliebe man zu richten an
PROr. G. WRLLIR,
Lutheran Seminary, Seward, Nebr.
Lutherische Hochschule zu Milwankee, Wis.
Das Schuljahr dieser höheren Anstalt für Knaben und Mädchen beginnt
am 5. September. Zweck dieser Schule ist, die in der Gemeindeschule an⸗
gefangene Ausbildung zum Abschluß zu bringen. Das Schulgeld beträgt
615.00 pro Jahr. Nähere Auskunft über Cursus, Logis ꝛc. ertheilt gerne
Fr. Meyer, Director.
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